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21.06.2026
11:31 Uhr
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Der Erfolg der Japaner gegen Tunesien ist ein historischer Moment, den die Fifa eigenartig teilnahmslos registriert. Dafür zeigt sich am Spielort Monterrey, was die WM in Mexiko ausmacht: faszinierende Arena, Dauergesang, Völkerverständigung.

Irgendwo hinter dem Tunesien-Fanblock standen vier Mexikaner mit vier goldenen Luftballons. Der erste Ballon hatte die Form einer Eins, die anderen drei Ballons waren Nullen. Und so wie sich die vier Mexikaner positioniert hatten und gelegentlich mit den Hüften wackelten, ergab sich eine dezent hüpfende Zahl Eintausend. Es war eine denkbar einfache, aber deshalb gar nicht so verkehrte Jubiläumschoreografie. Sie versprühte etwas von der alten, analogen Fußballwelt, bevor die Gigantomanie zum Alltagsgeschäft wurde.
Deniz Undav kommt in der 60. Minute in die Partie gegen die Elfenbeinküste und entscheidet das Spiel mit zwei Toren. Julian Nagelsmann widmet ihm ein neues Wort – und muss nun entscheiden, ob der Entscheider weiter auf der Bank sitzen kann.
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