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22.04.2026
11:43 Uhr
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Die Pariser Staatsanwältin ermittelt gegen X auch, weil dessen Algorithmen offenbar rechtsextreme Inhalte bevorzugen. In Frankreich wird sie „Sheriff im digitalen Wilden Westen“ genannt.

Sie bekämpft Cyberkriminalität: Staatsanwältin Johanna Brousse. privat
Im Büro von Johanna Brousse hängt oft Schwimmwäsche zum Trocknen aus. Dreimal pro Woche geht sie ins Hallenbad und zieht ihre Bahnen, so liest man in den französischen Medien. Das hilft ihr beim Stressabbau. Brousse, 40 Jahre alt, ist Pariser Staatsanwältin, Chefin von „J3“ – so nennen sie intern die Abteilung, die sich mit Verbrechen im Netz beschäftigt, mit Cyberkriminalität: manipulierte Algorithmen, Deepfakes, Verbreitung von pädopornografischem Bildmaterial. Der Stress kommt von der vielen Arbeit.
Seit Collien Fernandes es tut, redet das ganze Land über digitale Gewalt. Aber wer sind diejenigen, die anderen das Leben zur Hölle machen? Es sind zum Beispiel Jungs und Männer, die sagen, es gehe ihnen um „Unterhaltung“.
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