SZ 17.08.2026
15:22 Uhr

(+) Leichtathletik-EM: Die deutsche Leichtathletik hat sich aus ihrem Tief gearbeitet


Was die Leistung bei der EM für Weltmeisterschaften und Olympia bedeutet, bleibt abzuwarten. Aber noch mehr als Medaillen zählt, dass Athleten und Verband enger aneinander gerückt sind.

(+) Leichtathletik-EM: Die deutsche Leichtathletik hat sich aus ihrem Tief gearbeitet
Zusammen noch stärker: Europameister Leo Neugebauer (Mitte) und Niklas Kaul (rechts) feiern den deutschen Doppelerfolg im Zehnkampf mit dem drittplatzierten Norweger Sander Skotheim. Petr David Josek/AP

Als Jörg Bügner vor drei Jahren in einem Konferenzzimmer eines Hotels in Budapest saß und das historische Tief der deutschen Leichtathleten bei den Weltmeisterschaften einordnete – erstmals in der 40-jährigen WM-Historie keine Medaille! –, war er als Sportchef des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) nicht einmal ein halbes Jahr in Amt und Würden. Bügner hatte sich zuvor als Architekt des Erfolges bei den deutschen Triathleten einen Namen gemacht. Nun klang er wie ein Hausbesitzer, der erkennt, dass das Fundament seiner neu erworbenen Immobilie doch an ein paar Stellen mehr bröckelt als gedacht. Und der Giebel, hatte der bei den vergangenen Besichtigungen auch schon diese bunten Schimmelflecken … ?

Die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft kommt nicht zur Ruhe, das jüngste Beispiel: Streit um den Erfurter Bundesstützpunkt. Das Rumoren in einem kleinen Verband erzählt aber auch viel über die  Strukturprobleme des deutschen Sports.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: