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12.04.2026
15:33 Uhr
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Auch wenn der Vorgang eine gesellschaftliche Debatte berührt: Dass mit Marie-Louise Eta nun die weltweit erste Trainerin einen Erstligaklub leitet, sollte man durchaus mit einem „Na und?“ zur Kenntnis nehmen.

Hätte Union Berlin den Hund des Präsidenten Dirk Zingler zum Nachfolger des beurlaubten Cheftrainers Steffen Baumgart ernannt, wäre das zweifellos eine Sensation gewesen. Auch wenn zu bedenken wäre, dass der seit 2004 mehr oder weniger monarchisch regierende Vorsitzende Zingler genügend Gewicht im Klub besitzt, um so eine Entscheidung durchzusetzen. Doch selbstverständlich ist weder der Hund des Präsidenten noch in einem vergleichbaren Akt von Willkür und Absurdität der Schwager des Managers Horst Heldt nominiert worden. Sondern Marie-Louise Eta, Uefa-Pro-Lizenz-Inhaberin und Trainerin des Berliner U-19-Juniorenteams. Eine Frau. Na und?
Erst soll sie Union Berlins Männer in der Bundesliga halten und ab Sommer das klubeigene Frauenteam betreuen: Marie-Louise Eta folgt in Köpenick auf Steffen Baumgart – eine Personalie, die weltweit Schlagzeilen macht.
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