Das Verhalten ihrer Fans kann deutsche Fußballvereine teuer zu stehen kommen. Oft geht es um das Abbrennen von Pyrotechnik auf den Rängen, aber auch um Gesänge oder Transparente. Vor einigen Jahren verurteilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) beispielsweise Schalke 04 wegen rassistischer Beleidigungen gegen einen Spieler des gegnerischen Teams zu 50 000 Euro Geldstrafe, ebenso Borussia Dortmund für Anfeindungen gegen Dietmar Hopp, den Mäzen der TSG Hoffenheim. Für Formulierungen wie „Bullenschweine“ in Richtung von RB Leipzig musste Dynamo Dresden 40 000 Euro bezahlen, und 2024 sanktionierte der DFB Bayer Leverkusen mit 18 000 Euro, weil Fans auf ein Spruchband geschrieben hatten: „Es gibt viele Musikrichtungen, aber nur zwei Geschlechter“.
