SZ 20.08.2026
14:24 Uhr

(+) Migration: So machen die USA arme Länder zu Komplizen einer unmenschlichen Politik


Liberia verpflichtet sich, Washington 1200 Menschen abzunehmen, die sonst nirgendwohin abgeschoben werden können. Ein humanitärer Akt? Wohl kaum.

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Stets auf der Suche nach Erfüllungsgehilfen für seine Abschiebepolitik: US-Präsident Donald Trump. Kylie Cooper/Reuters

Liberias Regierung hat sich wirklich alle Mühe gegeben, ihren schmutzigen Deal mit Donald Trump auf Hochglanz zu polieren. Von einer „Gelegenheit, die liberianische Gastfreundschaft zu präsentieren“, säuselt sie in einer Mitteilung. Ja, von einer „Geste rein humanitärer Natur“, die im Einklang stehe mit Liberias Geschichte als neuer Heimat für freigelassene Sklaven aus den USA, als Zufluchtsort für Verfolgte aus ganz Afrika. Der Name Liberia, das steht da wirklich, komme von „liber“, dem lateinischen Wort für frei.

Im hypermodernen Südkorea kämpfen Frauen gegen hyperrückständige Rollenbilder. Einige sagen jetzt ganz grundsätzlich Nein zu Männern. Dafür werden sie von vielen gehasst, selbst von Frauen.

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