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04.07.2026
12:49 Uhr
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Leo XIV. besucht die Flüchtlingsinsel Lampedusa und gedenkt der Toten im Mittelmeer. Er sendet Botschaften auch in Richtung der USA – und der Menschen, die Lampedusa als Urlaubsort wählen.

Als Erstes besucht der Papst den Friedhof. Er steht an den Gräbern, die an die vielen Menschen erinnern, die auf der Flucht nach Europa gestorben sind. Darunter etwa der kleine Yusuf, der nicht einmal sieben Monate alt wurde. „Why so soon“, steht an seinem Grab, warum so früh. Hier steht Papst Leo XIV. und betet, still und schweigend. Erst später wird er sich bejubeln lassen von den vielen Menschen am Straßenrand.
Dass Donald Trump sich für eine Art Auserwählten hält, ist nichts Neues. Dass ein US-Präsident vor aller Welt den Papst anpöbelt, aber schon. Und wenn man sich so umhört im „Bible Belt“ der USA, hat er es damit dann doch zu weit getrieben.
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