|
10.03.2026
12:06 Uhr
|
Die Verliererin, die CDU, will nach zwei Jahren den Ministerpräsidenten stellen, weil der Sieg der Grünen so knapp war. Aber so funktioniert Demokratie nicht.

Ich hätte da mal ’ne Idee: Manuel Hagel (CDU, rechts) und der Grünen-Wahlsieger Cem Özdemir im Stuttgarter Landtag. Bernd Weißbrod/Bernd Weißbrod/dpa
Nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg hat die CDU einen, man könnte sagen: interessanten Umgang mit ihrer Wahlniederlage gefunden. Einerseits gratulierten sowohl der Bundeskanzler Friedrich Merz und der Spitzenkandidat Manuel Hagel auf vorbildliche Weise dem Grünen Cem Özdemir zum Sieg. Andererseits klingen führende Christdemokraten so, als hätte die CDU gar nicht verloren, sondern eine Art Unentschieden errungen.
Nach einer äußerst knappen Wahl steht fest, dass Cem Özdemir der nächste Ministerpräsident von Baden-Württemberg werden wird. Die Arbeit der Regierung dürfte komplizierter werden – und die der Opposition auch.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: