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19.06.2026
18:35 Uhr
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In der Frankfurter Paulskirche nehmen Wegbegleiter, Intellektuelle und Politiker Abschied von Jürgen Habermas. Keine Soldaten, keine Geistlichen, dafür viele gute Reden.

Für den staatlichen Abschied von großen Persönlichkeiten sind historisch gesehen immer zwei Institutionen zuständig gewesen: die Kirche und die Armee. In Frankreich wurde unlängst der Soziologe Edgar Morin noch mit allen militärischen Ehren im Hof des Invalidenpalastes verabschiedet. Es ist eine Besonderheit der Bundesrepublik, in einem solchen Fall längst andere Wege zu gehen und eine eigene, säkulare und zivile Tradition entwickelt zu haben.
Wie hat Jürgen Habermas die Bundesrepublik und ihre Debatten geprägt? Die Rede des Historikers Norbert Frei bei der Gedenkstunde für den im März verstorbenen Philosophen in der Frankfurter Paulskirche.
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