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12.10.2026
15:31 Uhr
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Die CDU möchte aus der Krise und fordert „bezahlbares Leben“ und Gerechtigkeit. Doch im neuen Koalitionsstreit geht diese Botschaft unter.

Schwierige Zeiten: Bundeskanzler Friedrich Merz und CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann wollen erläutern, was sich die Partei vorgenommen hat. Gefragt wird aber vor allem nach Bärbel Bas.
Foto: Andreas Gora/Imago
Es ist kein guter Tag für den Kanzler, und Friedrich Merz tut auch gar nicht erst so, als wäre es einer. Eigentlich tritt er in der CDU-Zentrale vor die Journalisten, um die Ergebnisse einer zweitägigen Präsidiumsklausur vorzustellen. Doch zunächst möchte er „aus gegebenem Anlass“ zu etwas anderem sprechen. Am Morgen hatte SPD-Chefin und Arbeitsministerin Bärbel Bas nach dem Tod ihrer Stieftochter ihren Rücktritt von beiden Ämtern erklärt und das auch mit Kritik an öffentlichen Angriffen auf sie, „leider auch aus den Reihen des Koalitionspartners, in dieser für mich persönlich schwierigen Zeit“ verbunden. Es ist Kritik, die sich unausgesprochen auch gegen Merz persönlich richtet. Weshalb der sich zu einer Art Klarstellung genötigt sieht.
Die Union wirft der SPD vor, Reformvorhaben zu verschleppen – die Sozialdemokraten mahnen mehr Gerechtigkeit an. Das schlechte Verhältnis der Koalitionspartner erinnert immer stärker an die Vorgängerregierung.
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