SZ 07.10.2026
13:48 Uhr

(+) Raubkatzenalarm: Behörde warnt vor möglicherweise frei laufendem Puma beim Münchner Flughafen


Die Raubkatze soll in der Nähe des Airports gesichtet worden sein. Das Landratsamt Erding warnt, Kinder unbeaufsichtigt spielen zu lassen.

(+) Raubkatzenalarm: Behörde warnt vor möglicherweise frei laufendem Puma beim Münchner Flughafen
Ein wilder Puma soll im Landkreis Erding gesichtet worden sein. Hier eine Aufnahme aus dem Jahr 2014 aus Los Angeles.
Foto: Uncredited

In der Nähe des Münchner Flughafens ist möglicherweise eine freilaufende Raubkatze unterwegs. „Nach erster fachlicher Einschätzung könnte es sich um einen Puma handeln“, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes Erding. Laut der Kreisbehörde ist die mutmaßliche Raubkatze im Notzinger Moos in der Gemeinde Oberding gesichtet worden.

Die liegt nur wenige Kilometer vom Airport München entfernt. Woher das Tier stammen könnte, ist nach Angaben der Pressesprecherin völlig unklar. Derzeit gebe es auch keine Erkenntnisse über einen Zirkus in der Region.

Eine Privatperson habe das Tier in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gesichtet und der Kreisbehörde „entsprechendes Material“ zur Verfügung gestellt, so die Sprecherin des Landratsamtes. Das Veterinäramt wurde hinzugezogen. Daraufhin habe sich der Verdacht ergeben, es könnte sich um einen Puma handeln.

Die Polizei unternimmt nun eine größere Suchaktion mit einem Hubschrauber und Drohnen. Das Gebiet solle so von oben abgesucht werden, zudem seien Streifenwagen unterwegs, sagte eine Polizeisprecherin. „Die Suchmaßnahmen sind in vollem Gange, das Tier wurde bisher nicht gesehen“, sagte sie.

Von dem Tier gebe es eine Aufnahme, vorläufig könne diese aber nicht veröffentlicht werden, teilt die Sprecherin der Kreisbehörde mit. Das Landratsamt rief die Bevölkerung zur Vorsicht auf. Wer das Tier sehe oder andere Erkenntnisse über den Aufenthaltsort habe, solle sich sofort bei der Polizei in Erding melden. Die Menschen in der Region wurden aufgerufen, Hunde nicht frei laufen zu lassen. „Und lassen Sie kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt spielen“, informierte das Landratsamt auf Facebook.

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