SZ 12.03.2026
16:44 Uhr

(+) Reden wir über Geld mit Marco Scheel: „Ich habe zwei Angestellte, die nur damit beschäftigt sind, Ämter zu bespaßen“


Niemand schimpft so schön über die Bürokratie wie der Schafwolle-Unternehmer Marco Scheel. Zeit für ein Gespräch über das größte Übel der deutschen Wirtschaft, einen Kaffee für 15 000 Euro – und seine Leidenschaft für Bagger.

(+) Reden wir über Geld mit Marco Scheel: „Ich habe zwei Angestellte, die nur damit beschäftigt sind, Ämter zu bespaßen“
Nordwolle-Gründer Marco Scheel steht auf der hölzernen Zwischendecke in einer im Umbau befindlichen Scheune. Es ist ein altes Bild; mittlerweile arbeiten hier Leute. Jens Büttner/picture alliance/dpa

Marco Scheel ist einem größeren Publikum bekannt geworden, als er 2021 in mehreren NDR-Dokumentationen minutenlang über die Bürokratie in Deutschland schimpfte. Der Gründer des Unternehmens Nordwolle in Teplitz, Mecklenburg-Vorpommern, wollte damals ein altes Landwirtschaftsgebäude zu einer Fabrik für Kleidung aus Schafwolle umbauen. Doch dabei wurde er von Behörden immer wieder ausgebremst. An einem eiskalten, aber sonnigen Tag sitzt der 36-Jährige nun in genau dem Gebäude, um das es damals ging. Im Hintergrund rattern Nähmaschinen, Mitarbeiter wuseln herum und unterhalten sich laut. Doch Marco Scheel, von Kopf bis Fuß gekleidet in – klar – Schafwolle, lässt sich von alldem nicht beirren.

Kai Viehof, Enkel des Allkauf-Gründers, schlug ein Erbe aus, das einen zwei- bis dreistelligen Millionenbetrag wert war.  Warum hat er das getan?

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: