SZ 17.06.2026
14:56 Uhr

(+) Russisches Kriegsschiff im Ärmelkanal: Auf den Schock erst mal einen Rosé


Das britische Rentnerpaar, das im Ärmelkanal von einem russischen Kriegsschiff bedroht wurde, setzt den Segelurlaub fort. Für Premierminister Keir Starmer aber ist die Angelegenheit keineswegs erledigt.

(+) Russisches Kriegsschiff im Ärmelkanal: Auf den Schock erst mal einen Rosé

Jane, 68, und Alan Kelvey, 70, sitzen unter Deck auf ihrem Boot, warm eingepackt, sie sind der BBC über Video zugeschaltet. Die beiden erzählen der Moderatorin von ihrer aufregenden Reise mit ihrer zwölf Meter langen Bright Future. Auf den Vorfall angesprochen, der ihren Segeltrip so außergewöhnlich machte, lachen die beiden Rentner. So wie man von einem ungeplanten Abenteuer erzählt, das man dann doch ohne Schaden überstanden hat. Ihr Abenteuer nun war die Begegnung mit einem feuernden russischen Kriegsschiff im Ärmelkanal.

Recherchen von SZ, NDR und internationalen Partnern zeigen: Auf Tankern der illegalen russischen Schattenflotte sind auch Söldner als Wachmänner unterwegs, um den Zugriff westlicher Küstenanrainer auf die Schiffe zu verhindern. Für die Behörden steigt das Risiko.

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