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05.10.2026
14:13 Uhr
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Sabotage, Desinformation, versuchte Anschläge: Im Bundestag sprechen BND, Verfassungsschutz und Militärischer Abschirmdienst über die wachsenden Gefahren. Die drohen nicht nur aus Moskau, sondern auch im Inneren.

Verfassungsschutzchef Sinan Selen (li.), MAD-Präsidentin Martina Rosenberg und BND-Chef Martin Jäger sprechen mit Parlamentariern sonst meist nur in abhörsicheren Räumen.
Foto: TOBIAS SCHWARZ/AFP
Die Präsidenten der deutschen Geheimdienste warnen vor immer aggressiveren Attacken Russlands. „Deutschland ist in Gefahr, in einen gewaltsamen Konflikt mit Russland zu geraten. Der Anschlagsversuch von Leipzig ist nur ein Beispiel dafür“, sagte Martin Jäger, der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), bei einer Anhörung der Geheimdienstchefs im Bundestag. „Russland führt einen Schattenkrieg gegen uns.“ Deutschland befinde sich zwar nicht im Verteidigungsfall, werde aber dennoch ständig angegriffen.
Der BND feiert in Pullach bei München, wo lange seine Zentrale war, sein 70-jähriges Bestehen. Die Bedeutung des Standorts im Isartal wird vermutlich wachsen, sollte der Dienst erweiterte operative Befugnisse erhalten.
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