SZ 26.07.2026
13:50 Uhr

(+) Tour de France: Pogacar bändigt die Anarchie


Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der slowenische Ausnahmefahrer auch Heroen des Radsports wie Eddy Merckx übertrifft. Tadej Pogacar hat die 113. Frankreich-Rundfahrt dominiert – auch auf den letzten wilden Bergetappen.

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Im Skiort Alpe d’Huez gingen die Festivitäten soeben vom Tag in den Abend über, Hotelbalkone und Après-Ski-Bars dienten als Schauplatz für das Finale dieses zweitägigen Radsportfestivals. Einer der Hauptakteure dieser wilden Vorstellung aus Speichen, Schweiß und Blut war allerdings längst wieder entschwunden. Der Träger des Gelben Trikots und designierte Gewinner dieser 113. Tour de France, Tadej Pogacar, fand sich auf dem Pressepodium wieder und betätigte sich als Pantomime. Was er mit seiner Geste im Ziel bedeutet habe, wurde er gefragt, Pogacar wiederholte das Zeichen, die erhobenen Zeigefinger über der Stirn, und erklärte: „Es ist Toro, Isaac del Toro, der Bulle“, ehe er ergänzte: „Torito.“ Der kleine Bulle.

Für einige Jahre spielte das Manipulationsthema bei der Tour eine geringere Rolle. Doch die nächtlichen Kontrollen bei Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard haben es wieder in den Fokus geschoben. Wie problematisch ist die Lage gerade?

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