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18.09.2026
14:26 Uhr
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Vor 175 Jahren erschien die erste Ausgabe der „New York Times“. Von Anfang an berichtete sie aus der ganzen Welt. Wie kann sie in politisch stürmischen Zeiten ihre Unabhängigkeit im digitalen Wettbewerb bewahren?

Weltweit ein Garant für Qualitätsjournalimus, weltweit aufrufbar: Das Logo der „New York Times“ auf einem Smartphone-Bildschirm.
Mojahid Mottakin/dpa
Wie sehr sich die Zeiten in den vergangenen 175 Jahren verändert haben, erkennt man nicht zuletzt am Lebensweg von Henry J. Raymond. Er kam auf einer Farm in Lima, New York, zur Welt, konnte angeblich schon mit drei Jahren lesen, mit fünf Jahren öffentliche Reden halten und gründete später zwei maßgebliche amerikanische Institutionen: die Republikanische Partei und die New York Times.
Die Zeitung aus der US-Hauptstadt war lange ein Flaggschiff des amerikanischen Journalismus. Mit dem Milliardär kam die Zensur. Nun folgt ein Kahlschlag: Mehr als jeder dritte Journalist wird entlassen.
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