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30.06.2026
13:55 Uhr
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Die Ukraine greift die russische Ölindustrie an und im ganzen Land mangelt es an Treibstoff an den Tankstellen. Putin versucht zu beschwichtigen.

An russischen Tankstellen wie hier in Moskau bilden sich seit Tagen lange Schlagen. ALEXANDER NEMENOV/AFP
Moskauer Autofahrer sind an lange Staus und preiswertes Benzin gewöhnt. Das eigene Auto ist in Russland Statussymbol, Parkplatznot und Rushhour nehmen die Großstädter stoisch hin. Wenn sich die Staus aber plötzlich vor den Tankstellen bilden, Benzinpreise in die Höhe steigen, dann ist es vorbei mit der Gelassenheit. Seit zwei Tagen herrsche eine Treibstoffkrise in Moskau, sagt ein Taxifahrer erregt in seine Handykamera, eines von vielen wütenden Selfie-Videos, die man jetzt im Internet findet. Sie zeigen lange Warteschlangen vor Moskauer Tankstellen.
Das Lewada-Zentrum blickt den Russen mit Umfragen in die Seele. Sein Leiter erklärt, warum manche den Krieg mit der Ukraine eskalieren wollen, andere ihn längst satthaben – und warum das Gefühl der Angst sie alle verbindet.
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