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30.08.2026
10:25 Uhr
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Unter dem Druck der USA gibt das südamerikanische Land einen großen Teil seiner Ölvorkommen preis. Die amtierende Präsidentin zeigt sich begeistert – aus gutem Grund.

In der Hauptstadt Caracas demonstrieren Menschen gegen das Abkommen mit den USA, ein Mann hält ein Schild, auf dem übersetzt steht: „Yankees raus, Mörder“.
Pedro Mattey/AP/dpa
„Die offenen Adern Lateinamerikas“ lautete der Titel einer eher linken Kampfschrift aus den 1970er-Jahren. Der Uruguayer Eduardo Galeano beschreibt darin, wie der Kontinent über Jahrhunderte von den Kolonialmächten seiner Bodenschätze beraubt wurde. Eine Einsicht, die zu Umstürzen und blutigen Revolutionen geführt hat. In Venezuela scheint man nun wieder bei diesem Zustand angekommen zu sein, wie in einem makabren Zirkelschluss der Geschichte. 65 Milliarden Barrel Öl, ungefähr ein Fünftel der Gesamtvorkommen des Landes, will US-Präsident Donald Trump den USA in Venezuela gesichert haben.
Der US-Präsident stellt seine Vereinbarung mit Venezuela als großen Erfolg dar: Nun würden die Benzinpreise in den USA sinken. Kritiker sprechen von Imperialismus – und warnen.
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