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09.07.2026
11:52 Uhr
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Mag die Sehnsucht auch noch so groß sein nach dem Tag, an dem ein anderer US-Präsident zu den Gipfeln reist – klar ist: Der Amerikaner wird ein stärkeres Bündnis hinterlassen. Oder ein totes.

Das Gipfeltreffen in Ankara war kein Debakel für die Nato. Aber es war ein Spektakel, und zwar kein erbauliches. Zu erleben war in der türkischen Hauptstadt das typische Trump-Theater: Der amerikanische Präsident besucht die europäischen Verbündeten. Erst motzt und zetert er draußen vor den Kameras, ein paar Minuten später redet er hinter den verschlossenen Türen des Sitzungssaals davon, dass „Liebe in der Luft“ liege. Enorm viel Liebe.
Wenn sich die Nato-Mitglieder treffen, sind sie mittlerweile schon froh, wenn Trump nicht gleich alles in die Luft jagt. So ist es jetzt auch in Ankara, es geht vor allem darum, den US-Präsidenten bei Laune zu halten – und so mal wieder den Westen zu retten.
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