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04.09.2026
06:58 Uhr
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Gut, dass die Gewerkschaft und das Land Niedersachsen eingelenkt haben. Trotzdem ist der Kompromiss nur ein Anfang. Ob er ausreicht, um VW wieder in die Spur zu bekommen, liegt jetzt an Vorstandschef Blume.

VW-Chef Blume will den Konzern grundlegend umkrempeln. Der Aufsichtrat hat den Weg dafür frei gemacht.
Julian Stratenschulte/dpa
Die ganz große Eskalation ist bei VW erst mal abgewendet. Das ist die gute Nachricht. All die harten Worte, die in den vergangenen Wochen seitens der Arbeitnehmervertreter in Richtung Konzernvorstand gefallen sind, haben nicht dazu geführt, dass eine Einigung unmöglich wurde. Das Vertrauen sei beschädigt, hatte Betriebsratschefin Daniela Cavallo noch vor wenigen Tagen über VW-Chef Oliver Blume gesagt. Und dann noch den Nachsatz angefügt: „Noch nicht irreparabel.“
Die Einigung am Donnerstagabend kam unerwartet. Sie beinhaltet nicht nur einen weiteren, enormen Jobabbau. Auch für vier deutsche Werke ist die Zukunft weiter ungewiss.
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