SZ 06.07.2026
17:43 Uhr

(+) Vor dem Nato-Gipfel: Deutscher U-Boot-Bauer steht vor Zehn-Milliarden-Auftrag aus Kanada


Die Rüstungsfirma TKMS aus Kiel ist der weltweit größte Hersteller von konventionell betriebenen U-Booten – und erhält offenbar nun einen wichtigen Milliarden-Auftrag. Warum dies ein Erfolg nicht nur für Deutschland wäre.

(+) Vor dem Nato-Gipfel: Deutscher U-Boot-Bauer steht vor Zehn-Milliarden-Auftrag aus Kanada
Ein maßstabsgetreues Modell eines U-Boots auf der jährlichen Rüstungsfachmesse in Ottawa. Justin Tang/Imago/ZUMA Press

Es ist wohl genau das Timing, das sich die Beteiligten gewünscht hatten: Nur wenige Stunden vor Beginn des Nato-Gipfels in der türkischen Hauptstadt Ankara haben sich das deutsche Rüstungsunternehmen TKMS und die kanadische Regierung auf einen Milliardendeal geeinigt. Das verkündete der kanadische Premierminister Mark Carney in der Nacht auf Dienstag in Halifax. Um den neuen sicherheitspolitischen Herausforderungen auch in der Arktis gerecht zu werden, investiere man nicht nur in neue Eisbrecher, sondern vor allem auch in eine neue U-Boote-Flotte. „Ich freue mich, dass Kanada TKMS als bevorzugten Lieferanten für Kanadas U-Boote ausgewählt hat“, sagte Carney. „Das ist ein riesiger Schritt.“

Oliver Burkhard führt den weltweit größten Hersteller von nichtatomaren U-Booten. Er spricht über den neuen Rivalen Rheinmetall, die Zukunft des Kriegs auf See und darüber, warum es etwa fünf Jahre dauert, ein U-Boot zu bauen.

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