SZ 16.04.2026
17:02 Uhr

(+) Wal in Ostsee: Jetzt bestehen zwei Multimillionäre auf die Wal-Rettung


Eigentlich waren sich alle Fachleute einig: Dem Wal ist nicht mehr zu helfen, es soll in Ruhe sterben dürfen. Aber zwei Multimillionäre haben sich bei der Landesregierung durchgesetzt, und der Minister lässt sie gewähren. Er ist nämlich auch besorgt. Um seine SPD.

(+) Wal in Ostsee: Jetzt bestehen zwei Multimillionäre auf die Wal-Rettung
Sie wollen ihm leider helfen: der Wal und vier Menschen, die womöglich besten Willens sind, am Donnerstag vor der Insel Poel. Danny Gohlke/AFP

Eigentlich hatte auch Till Backhaus die Hoffnung schon aufgegeben. Über den gestrandeten Buckelwal vor der Insel Poel hatte der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern gesagt: „Er ist im Hospiz.“ An Ostern hatte sich der SPD-Politiker noch „eine Auferstehung“ gewünscht und den Wal mit Jesus verglichen. Doch alle Rettungsversuche scheiterten.

Der Buckelwal vor Wismar wird sterben. „Er kann nicht mehr“, sagen die Meeresbiologinnen Anja Gallus und Lisa Klemens, die bei ihm waren. Was seine Geräusche wirklich bedeuten, warum Menschen ihm nicht mehr helfen können und wie sie ihn sezieren werden.

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