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26.06.2026
08:32 Uhr
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Wenn Europa keine technologische Autonomie erlangt, wird es zur wirtschaftlichen Beute der Supermächte, sagen Niall Ferguson und Moritz Schularick voraus. Doch der Abstieg der deutschen Industrie lasse sich stoppen.

Collage: sted/SZ, Fotos: imago
Die SZ trifft Niall Ferguson und Moritz Schularick in Berlin, wo sie im Kanzleramt und Verteidigungsministerium ihre Thesen zur Weltlage vorstellen. Wirtschaftshistoriker Ferguson von der Stanford University gilt wegen seiner zahlreichen Bestseller als brillanter Zeitdiagnostiker, zuletzt erntete der 62-Jährige auch Kritik für seine Haltung zu Donald Trump. Seit 20 Jahren arbeitet Ferguson immer wieder mit Moritz Schularick, 50, zusammen, der das Kieler Institut für Weltwirtschaft leitet, eines der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in Deutschland.
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