SZ 16.08.2026
15:50 Uhr

(+) Wasservögel: „Es gibt keinen einzigen Grund, Enten zu füttern“


Warum gut gemeinte Brotstücke den idealen Nährboden für Krankheiten schaffen, was das Füttern von Wasservögeln mit Kartoffelchips zu tun hat – und Tipps, wie man den Tieren trotzdem nahe sein kann.

(+) Wasservögel: „Es gibt keinen einzigen Grund, Enten zu füttern“
Enten zu füttern kann vielerorts mit einem Bußgeld von bis zu 1000 Euro geahndet werden. Daniel Scharinger/IMAGO

Eine Szene, die im Sommer häufig zu sehen ist – an Badeseen, Weihern, Flüssen: eine Traube von Enten, die sich im Uferbereich um einen Menschen gebildet hat, der den Tieren Brotstückchen zuwirft. Und eine Szene, die der promovierte Zoologe Heinz Sedlmeier, 64, gar nicht gerne beobachtet. Denn der Geschäftsführer des Landesverbands für Vogelschutz (LBV) München weiß, wie schädlich das Füttern für Tiere und Umwelt ist.

Unter dem Hashtag „birdwatching“ erlebt das Beobachten von Vögeln gerade einen Boom. Wer den Trend verstehen will, erkundet am besten mit Eva Schneider den Englischen Garten. Sie kennt Gesangsmantras, Gefahren und kleine Vögel, die laut sind wie ein Lkw.

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