|
31.07.2026
14:56 Uhr
|
Die DB hat per Anwalt zwei Korrekturen in einer ZDF-Dokumentation erwirkt – beschwert sich aber weiter darüber, wie sie dargestellt wird. Das wirft grundsätzliche Fragen auf.

Dunja Hayali ist für ihren ZDF-Film mit der Bahn durch Deutschland gefahren – und hat das Unternehmen damit nachhaltig geärgert. Felix Korfmann/ZDF
Bei der Recherche habe sie Dinge gelesen und gehört, „da fällt Ihnen nichts mehr zu ein“, sagt Dunja Hayali zu Beginn. 43 Minuten folgt man der Reporterin durch die Wirrungen des zerstückelten deutschen Schienennetzes und des ebenso komplizierten Verantwortungsgeflechts in Bundesverkehrsministerium und Bahn-Management. Und zugegeben, man fühlt sich nach allem, was man erfährt, wirklich beinahe so erschöpft wie nach einer ICE-Fahrt mit Gleiswechsel, Signalstörung und ausgefallener Klimaanlage.
Zu positiv? Zu negativ? Der Journalismus der Gegenwart ist bisweilen eine komplizierte Gratwanderung. Warum es aber keine Lösung ist, mit der trüben Regierungspolitik einfach einverstanden zu sein.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: