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23.09.2026
10:42 Uhr
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Der ehemalige Dax-Vorstand Bernhard Günther soll den IT-Dienstleister der Bundeswehr schneller und schlagkräftiger machen. Doch komplizierte Regeln und langsame Beschaffung erschweren diese Aufgabe.

Soldaten an einem Standort der Bundeswehr.
Felix Kästle, dpa
Die gut 8500 Beschäftigten der Firma BWI sind keine Soldaten, und doch würden die Streitkräfte ohne sie nicht funktionieren. Denn BWI, ein Staatsunternehmen mit Sitz in Meckenheim bei Bonn, ist der interne IT-Dienstleister der Bundeswehr. Er betreibt Server, kümmert sich um Laptops und Handys, berät und programmiert: Vor einem Jahr veröffentlichte die Firma etwa eine App, die Reservisten im Krisenfall alarmiert. „In Deutschland hat nur der Versicherer Allianz eine größere interne IT-Abteilung“, sagt Bernhard Günther. Der frühere Energiemanager ist seit einem Jahr Chef der Programmierertruppe.
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