SZ 06.06.2026
11:19 Uhr

DFB-Frauen in der WM-Qualifikation: Ein Fragezeichen getilgt – aber was ist mit Freigang?


Das 2:0 gegen Norwegen zeigt die Kadertiefe und bringt wichtige Erkenntnisse. In die Euphorie um die Qualifikation für die WM 2027 mischt sich die drohende Sperre von Laura Freigang wegen Fehlern bei Dopingtests.

DFB-Frauen in der WM-Qualifikation: Ein Fragezeichen getilgt – aber was ist mit Freigang?
Sjoeke Nüsken, Carlotta Wamser und Klara Bühl (v. l. n. r.) freuen sich über das 2:0 gegen Norwegen. Leon Kuegeler/Reuters

Das Erreichen besonderer Ziele erfordert nicht nur besondere Maßnahmen, sondern auch besondere Belohnungen. Und so freute sich Carlotta Wamser, dass daran von den für die Kulinarik zuständigen Mitgliedern des deutschen Nationalteams schon gedacht worden war, bevor überhaupt klar war, wie dieser Freitagabend enden würde: Mit einer Party zum Start ins Wochenende oder eher verhalten nach einem nervigen Arbeitstag. „Musik, Döner, freu ich mich sehr. Im Hotel gibts heut Döner“, erzählte die 22-Jährige. „Mit Knoblauch, Joppiesauce, nee nich Joppie! Knoblauch scharf – mit allem aber!“ Wamser strahlte dabei, als sei dieser Döner das Schönste, was sie sich gerade vorstellen konnte. Was natürlich im Zusammenhang damit stand, dass wenige Minuten zuvor passiert war, was für sie in diesem Moment sportlich das Schönste war: Deutschlands Fußballerinnen haben sich als Gruppenerste für die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien qualifiziert.

Was wie bei Lionel Messi kaum vorstellbar war, tritt nun auch im Fall von Alexia Putellas ein: Die Klub-Ikone verabschiedet sich vom FC Barcelona – nach 14 Jahren und 38 Titeln.

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