SZ 02.05.2026
09:57 Uhr

Deutsch-amerikanische Beziehungen: Wer Trump widerspricht, muss mit Strafe rechnen


Im Streit mit Friedrich Merz über den Iran-Krieg lässt Donald Trump US-Soldaten aus Deutschland abziehen. Umgekehrt verlieren die Europäer die Geduld mit dem US-Präsidenten – ein gefährlicher Kreislauf.

Deutsch-amerikanische Beziehungen: Wer Trump widerspricht, muss mit Strafe rechnen
Keine zwei Monate ist es her, dass die beiden Herren ihre Gemeinsamkeiten betonten: Bundeskanzler Friedrich Merz am 3. März bei US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus. Jonathan Ernst/REUTERS

Friedrich Merz und Donald Trump haben eine Gemeinsamkeit: Ihre Gedanken werden auf dem Weg vom Gehirn zu den Stimmbändern (oder den tippenden Fingern) nicht immer gebremst oder aufgehalten. Diese Eigenschaft wirkte anfangs verbindend, US-Präsident und Kanzler schienen einander zu respektieren als straight shooter, wie es die Amerikaner ausdrücken würden – als ein Gegenüber, das ehrlich und direkt ist.

US-Präsident Trump will plötzlich „weit mehr“ als 5000 US-Soldaten aus Deutschland abziehen. Noch schmerzhafter könnte die Absage der geplanten Stationierung von Marschflugkörpern sein.

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