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08.03.2026
16:35 Uhr
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Werner Herzog folgt in der Dokumentation „Ghost Elephants – Die Geister im Hochland Angolas“ nur vorgeblich den größten Elefanten der Welt. Eigentlich geht es ihm um ganz anderes Geschöpf.

Wie einst Kapitän Ahab: Werner Herzog auf der Suche nach dem „Ghost Elephant“. Lena Herzog
Werner Herzog kann nicht anders. Ziemlich in der Mitte von „Ghost Elephants“, Herzogs neuester Doku über eine Expedition auf das Hochland von Bié in Angola, bekommt der Zuschauer eine Einstellung präsentiert, in der man einen alten Mann ein traditionelles Instrument reparieren sieht. Hinter ihm zwei Bäume und Buschland. Über ihm der Himmel. Um ihn herum Hühner. Und der Regisseur unterlegt die Szene mit seinem gesprochenen Wort, in dieser übergroßen Werner-Herzog-Art, die ihn zuletzt zum Meme werden ließ: „Ich weiß, dass ich das alles nicht romantisieren sollte. Aber so wie der Mann dort von Hühnern umgeben ist, kann es nicht besser werden.“
Das Außenministerium will Werbung für Europa machen und wählt als Symboltier einen todesmutigen KI-Pinguin – inspiriert vom Extrem-Filmemacher Werner Herzog.
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