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16.07.2026
10:13 Uhr
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Drastische Bemerkungen gegen den Kanzler und seine Vorvorgängerin mit womöglich strafrechtlichen Folgen – das passt zur Strategie des AfD-nahen Künstlers.

Am Dienstag in Dessau-Roßlau: Uwe Steimle (rechts) zusammen mit den AfD-Politikern Ulrich Siegmund (links) und Tino Chrupalla. Jan Woitas/dpa
Für den Dresdner Kabarettisten Uwe Steimle könnte es ein Triumph sein, die perfekte Pointe, dass die Staatsanwaltschaft jetzt wegen einiger seiner Witze gegen ihn ermittelt. Er hatte am Dienstag bei einer AfD-Veranstaltung in Dessau-Roßlau doppeldeutig über das neue Porträtbild von Angela Merkel geredet: „Warum hat sie sich im Stehen malen lassen? Weil sie ahnt, sie wird bald sitzen. Im Moment hängt sie erst mal. Und wenn alle Stränge reißen oder der Nagel bricht, dann stellen wir sie an die Wand. Uns wird schon was einfallen.“
Der Entertainer soll auf Initiative der Linken-Fraktion gehört werden. Auch ein Verfassungsrechtler und Vertreter der Zivilgesellschaft sind eingeladen.
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