SZ 20.07.2026
15:16 Uhr

Migration: Volkshochschulen werfen der Regierung „Demontage“ der Integrationskurse vor


Sprache, Kultur, Geschichte: Kurse sollen Geflüchteten und Migranten helfen, in Deutschland anzukommen und zu arbeiten. Nun gefährdet der Sparplan sogar schon laufende Programme.

Migration: Volkshochschulen werfen der Regierung „Demontage“ der Integrationskurse vor
Ein Deutschkurs für Geflüchtete: Andrea Feiten unterrichtet eine Anfängergruppe aus der Ukraine an der Volkshochschule Südost in Neubiberg, Oberbayern. Ein Bild aus dem Jahr 2022. Sebastian Gabriel

Der heftige Streit sollte eigentlich befriedet sein, die Koalition von Union und SPD geeint. So verlautete es Mitte Mai jedenfalls aus den Reihen der Koalitionspartner. Die von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) geplanten Einschränkungen bei den Integrationskursen waren demnach zumindest in voller Härte vom Tisch. Auch Menschen ohne gesicherte Bleibeperspektive sollten weiter an den Kursen auf staatliche Kosten teilnehmen können, die Kürzungen insgesamt geringer ausfallen als geplant.

Soll der Freistaat eigenes Personal für Moscheen ausbilden, um Radikalisierung und Einfluss aus dem Ausland zu bremsen? Im Landtag gibt es positive Signale aus der muslimischen Community. Aber auch Bedenken.

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