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27.06.2026
10:34 Uhr
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Kitzingen gilt als Deutschlands Hitzestadt. Was bedeutet das für die Menschen, für die Pflege, für die Natur? Ein Besuch in der Stadt, in der selbst das Weinfest einen Hitzeschutz braucht.

Hübsch, historisch, heiß: In Kitzungen in Unterfranken wurde am Freitag ein neuer Hitzerekord gemessen. Foto: Daniel Löb/dpa
Darius Dobrescu hat seinen Schatten selbst mitgebracht. Er sitzt vor einem grauen Verteilerkasten am Straßenrand im unterfränkischen Kitzingen, er arbeitet am Glasfaserausbau, vor ihm liegt sein Werkzeug. Es ist zehn Uhr, da sind es schon mehr als 30 Grad. Dobrescu arbeitet weiter, man müsse halt „kreativ werden“. Wer an diesem Tag draußen zu tun hat, muss sich etwas einfallen lassen.
Normalerweise sorgen Schneekanonen für weiße Pisten. In Oberfranken hat ein Landwirt ein neues Einsatzgebiet gefunden: Er pustet damit seinen überhitzten Kuhstall durch.
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