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19.06.2026
10:42 Uhr
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Die Verbrechen des rechtsterroristischen NSU sollen in einem nationalen Zentrum aufgearbeitet werden. Doch jetzt ringt die Bundesregierung ums Geld – und auch die Angehörigen haben Differenzen.

Eine breite Mehrheit im Deutschen Bundestag war sich über Jahre hinweg einig: Die beispiellose Mordserie des rechtsterroristischen NSU, der zwischen 2000 und 2007 zehn Menschen zum Opfer fielen, soll in einem Dokumentationszentrum aufgearbeitet werden. Genauso wie das jahrelange Versagen staatlicher Sicherheitsbehörden bei der Aufklärung. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung droht das Projekt einer nationalen Erinnerungs- und Gedenkstätte nun allerdings am Geld zu scheitern.
Fünf Angeklagte, hunderte Zeugen, 438 Verhandlungstage: Von Mai 2013 bis Juli 2018 fand in München der Prozess gegen die rechtsgerichtete Terrororganisation NSU statt. Unsere Reporter saßen im Gerichtssaal und haben mitgeschrieben, so dass wir den Wortlaut des Strafverfahrens in sechs Heften dokumentieren konnten.
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