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17.07.2026
15:38 Uhr
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Die Region München galt lange als wasserreich. Doch die aktuelle Trockenperiode geht an die Reserven. Wie ernst ist die Lage wirklich? Ein Überblick.

Frisches Trinkwasser ist für die Menschen in Deutschland bislang eine Selbstverständlichkeit. Dabei wäre ein sorgsamer Umgang damit inzwischen angebracht. Sebastian Kahnert/dpa
Wer sich die Wasserkarte der Region München ansieht, dem strahlt viel Blau entgegen. Die Landschaft ist durchzogen von Flüssen, Bächen und Seen. Überdies gilt die Schotterebene als größter Leiter von Grundwasser in Süddeutschland. Die Punkte auf der Karte, die dessen aktuellen Pegel markieren, sprechen jedoch eine andere Sprache. Die allermeisten leuchten orange, was bedeutet, dass die Grundwasserstände „sehr niedrig“ sind. Ein paar der Messstellen haben sogar ihren bisherigen Tiefstand erreicht – sie stechen rot ins Auge. Die meisten davon liegen südöstlich von München.
Seit April sinkt der Wasserstand Meter um Meter. Mittlerweile ist der Speichersee halb leer – und das Wasserwirtschaftsamt dreht den Hahn weiter zu.
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