Nur drei Beispiele von Verkehrsunfällen am Vatertag des vergangenen Jahres: Im nordrhein-westfälischen Weilerswist waren an jenem Donnerstagabend zwei Männer, 42 und 47 Jahre alt, mit dem Rad auf einem Feldweg unterwegs. Letzterer kam vom Weg ab und stürzte, er wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Beide Männer waren alkoholisiert.
In Vellahn in Mecklenburg-Vorpommern kollidierte ein 27-jähriger Radfahrer mit einem Pkw, nachdem er die Vorfahrt missachtet hatte. Er hatte über 1,7 Promille und kam mit leichten Verletzungen davon.
Und in Langerwehe, Nordrhein-Westfalen, verletzte sich ein 41-Jähriger schwer – er verlor auf einer Landstraße in einer Rechtskurve die Kontrolle über seinen Pkw, der Wagen überschlug sich und prallte gegen einen Baum. Ein Atemalkoholtest ergab 2,12 Promille bei dem Mann.
Ob diese Alkoholdelikte mit Feierlichkeiten am Vatertag zu tun hatten, geht aus den Polizeimeldungen nicht hervor. Doch bei vielen Unglücken an diesem Tag ist das so: Wenn Männergruppen am Vatertag mit Bollerwagen losziehen, auf die Kameradschaft oder aufs Mannsein anstoßen, dann übertreiben es viele mit dem Alkohol – und verunglücken auf dem Weg nach Hause.
