Alice Weidel, AfD:
»Schwarz-rot ist vorbei.«
Friedrich Merz, CDU, Bundeskanzler:
»Sie sind und Sie bleiben, Frau Weidel, eine destruktive Kraft.
Marie Steffens, SPIEGEL:
»Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und der Sieg der AfD sind hier im Bundestag das Thema. Hier treffen Wahlverlierer und Wahlgewinner aufeinander.«
Nyke Slawik, Bündnis 90/Die Grünen:
»Es ist eine definitiv sehr schlechte Stimmung, und ich würde sagen, auch diese Wahl in Sachsen-Anhalt ist einfach für viele eine Zäsur.«
Tobias Teich, AFD:
»Ja, bei uns natürlich ein sehr positives Gefühl. Ich meine, wir haben mindestens ein Jahr intensivsten Wahlkampf vor Ort geführt. Das haben die Kollegen sehr gut gemeistert.«
Für unsere Partei ist das ein Regierungsauftrag, den nehmen wir wahr.
Marie Steffens, SPIEGEL:
»Die Frage ist natürlich: Wie wirkt sich die Wahl auf die Bundespolitik aus? Könnte sich auch hier etwas verändern?«
Thomas Erndl, CSU:
»Also, ich glaube, wir sind mit unserem Reformkurs grundsätzlich richtig dabei.«
Franziska Brantner, Bündnis 90/Die Grünen:
»Das sind keine Reformen, das sind Kürzungen, die vorgeschlagen sind, und deswegen sollte man sie so nennen.«
Christoph Schmid, SPD:
»Ich würde nicht alles in Frage stellen, was wir hier in Berlin tun. Aber natürlich gibt es auch bestimmte Punkte, wo wir wissen, dass die unpopulär sind. Und da gibt es in der Koalition natürlich auch Handlungsbedarf.«
Katharina Dröge, Bündnis 90/Die Grünen:
»Ich denke, die müssen den Bundes-haushalt nochmal neu machen. Der ist total ungerecht. Es wird überall gekürzt, beim Elterngeld, bei den Alleinerziehenden, beim Wohngeld. Und gleichzeitig wird bei Menschen mit viel Geld, da haben die so einen Schutzschirm drum gebaut. Solange das so unausgeglichen ist, führt das zu viel Frust. Und das sollten Sie als Erstes korrigieren.«