Demonstrantin:
»Jane Doe hätte einen Campus verdient, der sie unterstützt. Jane Doe hätte eine Regierung verdient, die ihr ein faires und ordnungsgemäßes Gerichtsverfahren gewährleistet hätte. Stattdessen wurde sie zum Schweigen gebracht.«
Unter dem Motto »Ich bin Jane Doe« solidarisierten sich am Montag Tausende Studierende in Ithaca, um gegen den Umgang ihrer Hochschule mit Vorwürfen sexueller Gewalt in einem Verbindungshaus zu demonstrieren.
Sieben Mitglieder der Studierendenverbindung Chi Phi sollen die Frau mit dem Pseudonym »Jane Doe« im Oktober 2024 unter Drogen gesetzt und vergewaltigt haben. Sie hat nun die Männer und die Hochschule verklagt.
Shay Thomas, Studentin:
»Ich bin (wie) Jane Doe, und ich glaube, diese Bewegung soll dazu beitragen, die Probleme von Frauen ins Rampenlicht zu rücken, die mit sexueller Belästigung oder Übergriffen zu kämpfen haben. «
Cynthia Lu, Studentin:
»Das ist nicht nur ein aktuelles Problem, sondern das geht schon seit vielen Jahren so, und es ist immer noch ein andauerndes Problem.«
Die Demonstrierenden fordern eine externe Untersuchung darüber, wie die Cornell University und die Behörden mit der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung umgegangen sind. Bisher gab es keine strafrechtlichen Folgen für die mutmaßlichen Täter, allerdings hat die Staatsanwaltschaft jetzt neue Ermittlungen aufgenommen.