SpOn 13.09.2026
17:19 Uhr

Donald Trump und Künstliche Intelligenz: US-Präsident lehnt mehr KI-Regulierung ab


Der US-Präsident sieht sein Land im KI-Wettlauf vorn und will es dabei belassen. Rufe nach Regulierung lehnt er ab, dahinter stecken seinen Worten zufolge »negative Kräfte«.

Donald Trump und Künstliche Intelligenz: US-Präsident lehnt mehr KI-Regulierung ab

US-Präsident Donald Trump hat die Führungsrolle der USA bei künstlicher Intelligenz ​betont und Warnungen vor wachsenden Gefahren zurückgewiesen. Auf die Frage, ob ‌die KI-Branche ihre Entwicklung verlangsamen oder stärker reguliert werden sollte, sagte Trump vor Journalisten in Irland, die USA seien China bei KI voraus.

»Wir sind das fortschrittlichste Land der Welt, ​und ehrlich gesagt will ich, dass das auch so bleibt«, sagte ⁠Trump. »Wer ⁠bei KI gewinnt, gewinnt.« Zwar seien Leitplanken möglich. Es gebe aber viele »sehr negative Kräfte«, die unbegründete Sorgen schürten.

Die Sorge der KI-Entwickler

Hintergrund von ‌Trumps Äußerungen ist eine wachsende ​Debatte über die ‌Risiken der Technologie . Der Chef des KI-Entwicklers Anthropic hatte zuletzt ein langsameres Entwicklungstempo gefordert. Die Sorgen waren durch den Rücktritt eines Forschers befeuert worden, der vor ‌massenhaften Todesfällen durch KI warnte.

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Zudem verhandeln US-Senatoren laut Medienberichten über ein Gesetz, das Techkonzerne zu mehr ‌Sicherheit bei der Entwicklung ​von KI-Anwendungen verpflichten ‌soll. Der ChatGPT-Entwickler OpenAI kündigte an, wegen ‌der Sicherheitsbedenken ​seinen Börsengang zu verschieben und 2026 nicht mehr an den ​Aktienmarkt zu gehen.

lhi/Reuters