SpOn 17.03.2026
00:15 Uhr

FDP: Strack-Zimmermann sorgt sich um Partei


Die FDP-Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann sieht ihre Partei in einem besorgniserregenden Zustand. Trotzdem hält sie sich bedeckt bei der Frage, ob sie die Führung der taumelnden Partei übernehmen will.

FDP: Strack-Zimmermann sorgt sich um Partei

Marie-Agnes Strack-Zimmermann ist eines der prominenten Gesichter der desolaten FDP und sorgt sich um ihre Partei. »Tatsache ist: Der FDP geht es schlecht«, sagte Strack-Zimmermann in der ARD-Sendung »Maischberger«.

Gefragt, ob sie bei einer weiteren Wahlniederlage in Rheinland-Pfalz am Sonntag als Parteichefin antreten würde, sagte das FDP-Präsidiumsmitglied: »Warum wundert es mich nicht, dass Sie mich das fragen?« Man sei bis Sonntag, 18.00 Uhr, im Wahlkampf und werde die Wahl abwarten und dann am Montag beraten.

»Ich bin in diese Partei eingetreten vor 37 Jahren. Und ich habe nicht vor, als Letzte das Licht auszumachen, auch nicht aus Brüssel heraus«, sagte Strack-Zimmermann. »Deswegen wird jeder an der Stelle arbeiten, dass es uns bald wieder besser geht. Das war auch ein Gruß an Friedrich Merz, der offensichtlich Probleme hat«, betonte sie. Strack-Zimmermann spielte damit auf die Äußerung des CDU-Vorsitzenden nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg an. Nach dem Ausscheiden der Liberalen aus dem Landtag hatte Merz gesagt, die FDP sei damit von der politischen Bühne in Deutschland verschwunden.

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Jüngste Umfragen sahen die Liberalen auch in Rheinland-Pfalz nicht mehr im Landtag vertreten. Derzeit sind sie dort an der Ampelregierung mit SPD und Grünen beteiligt.

mgr/dpa