Wichtige Updates
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die USA und Israel greifen weiter Iran an. Das Regime reagiert mit Gegenattacken, auch auf die Golfstaaten. Israel erwartet einen größeren Raketenangriff der Hisbollah.
- Irans Staatsmedien vermelden den Tod von Ali Larijani. Zuvor hatten die Revolutionswächter bereits den Tod des Anführers der Basidsch-Milizen, Gholamreza Soleimani, bestätigt.
- Israel will mehr Soldaten in den Libanon schicken. Deutschland und seine Partner wollen Israel dagegen von einer großen Bodenoffensive abhalten.
- US-Präsident Trump gibt derweil an, man brauche die Nato nicht. Wenige Stunden zuvor hatte sein Botschafter dort noch wortreich um Unterstützung im Irankrieg geworben.
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Liebe Leserinnen und Leser,
an dieser Stelle beenden wir die Liveanalyse zum Irankrieg am 16. März. Über alle aktuellen Entwicklungen halten wir Sie nun hier im aktuellen Liveblog auf dem Laufenden.
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Iran bestätigt Tod von Sicherheitschef Ali Larijani
Laut iranischen Staatsmedien ist Sicherheitschef Ali Larijni tot. Die den Revolutionswächtern nahestehende Nachrichtenagentur Fars teilte mit, dass der Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrates zum »Märyrer« geworden sei. Der Oberste Nationale Sicherheitsrat Irans, dessen Chef Larijani war, veröffentlichte eine entsprechende Erklärung zu Larijanis Tod. Die israelische Armee hatte bereits am Dienstagvormittag verkündet, dass Larijani getötet worden sei.
Ali Larijani. Foto: Omar Sanadiki/Reuters
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Leseempfehlung: Plötzlich klingen der Kanzler und sein Verteidigungsminister wie einst Schröder
Der Kanzler und der Verteidigungsminister lehnen eine deutsche Militärhilfe in der Straße von Hormus ab. Ihre Absage an Donald Trumps Hilfegesuch erinnert – mit ein paar Unterschieden – an den früheren Kanzler Gerhard Schröder, schreiben meine Kollegen Severin Weiland und Andreas Niesmann. Lesen Sie hier den Text.
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und Kanzler Friedrich Merz (CDU). Foto: Lisi Niesner / REUTERS
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Israels Luftwaffe greift iranische Basidsch-Milizen in Teheran an
Israels Armee bombardiert nach der Tötung des Kommandeurs der iranischen Basidsch-Einheiten, Gholamreza Soleimani, weiter Ziele dieser Miliz in Teheran. Die Luftwaffe habe in den vergangenen Stunden Mitglieder dieser paramilitärischen Einheiten angegriffen, die an mehr als zehn verschiedenen Positionen in der iranischen Hauptstadt aktiv gewesen seien, teilte das israelische Militär am Abend mit. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
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Irans Parlamentspräsident: Straße von Hormus wird nicht wie vor dem Krieg sein
Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat dauerhafte Veränderungen für den Schiffsverkehr in der für den weltweiten Öl- und Gashandel wichtigen Straße von Hormus angekündigt. »Die Situation in der Straße von Hormus wird nicht zu ihrem Vorkriegszustand zurückkehren«, schrieb er auf Englisch im Onlinenetzwerk X.
Seit Beginn des Irankrieges am 28. Februar ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, durch das iranische Militär de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und Iran wird von den iranischen Revolutionswächtern kontrolliert. Zudem beschoss Iran Ölanlagen in mehreren Ländern der Golfregion sowie Öltanker. Diese Entwicklungen ließen die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen.
Seit Beginn des Irankrieges am 28. Februar ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, durch das iranische Militär de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und Iran wird von den iranischen Revolutionswächtern kontrolliert. Zudem beschoss Iran Ölanlagen in mehreren Ländern der Golfregion sowie Öltanker. Diese Entwicklungen ließen die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen.
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Leseempfehlung: Die lavierende Großmacht
Indien braucht Öl aus Iran, zugleich pflegt Premier Modi Kontakte mit Israel. Am liebsten würde die Regierung in Delhi neutral bleiben im Krieg in »Westasien«, wie der Nahe Osten dort genannt wird. Kann sie diesen Kurs durchhalten? Lesen Sie hier den Artikel meines Kollegen Serafin Reiber.
Indiens Premier Narendra Modi, hier als Pappaufsteller. Foto: Dibyangshu Sarkar / AFP
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Irans staatliche Medien bestätigen den Tod von Basidsch-Chef Soleimani
Die iranischen Revolutionswächter haben die Tötung von Gholamreza Soleimani, dem Chef der paramilitärischen Basidsch-Milizen, bestätigt, berichten Irans staatliche Medien. Gholamreza Soleimani sei einer »terroristischen Attacke des amerikanisch-zionistischen Feindes« zum Opfer gefallen, heißt es demnach in einem Statement der Revolutionswächter.
Weiter hätten sie erklärt: »Wir warnen die bösartigen und terroristischen Mörder dieses hochrangigen Märtyrers, dass die Basidsch niemals den Kampfeswillen des gefallenen Führers, der gefallenen Kommandeure und der zahlreichen Märtyrer des Volkes aufgeben wird.« Stattdessen werde ihr Tod »den Willen der heldenhaften iranischen Nation und aller Basidsch-Kämpfer, den Weg des Widerstands fortzusetzen, nur noch verstärken«.
Weiter hätten sie erklärt: »Wir warnen die bösartigen und terroristischen Mörder dieses hochrangigen Märtyrers, dass die Basidsch niemals den Kampfeswillen des gefallenen Führers, der gefallenen Kommandeure und der zahlreichen Märtyrer des Volkes aufgeben wird.« Stattdessen werde ihr Tod »den Willen der heldenhaften iranischen Nation und aller Basidsch-Kämpfer, den Weg des Widerstands fortzusetzen, nur noch verstärken«.
Soleimani 2019. Foto: ATTA KENARE / AFP
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Irans Atomenergieorganisation meldet Beschuss nahe dem Kernkraftwerk Buschehr
Die iranische Atomenergieorganisation (AEOI) meldet über die Plattform X, dass es im Zuge »feindlicher Angriffe« gegen 19 Uhr Ortszeit Einschläge im Gebiet von Irans Kernkraftwerk Buschehr gegeben habe. Opfer, finanzielle oder technische Schäden seien dabei nicht gemeldet worden. »Diese Handlung stellt einen klaren Verstoß gegen das Völkerrecht und eine ernsthafte Bedrohung für die regionale Sicherheit dar«, schreibt die AEOI.
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Netanyahu spottet über die Spekulationen, dass er tot sei
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu äußerte sich in einem Video auf der Plattform X zu den Gerüchten über seinen Tod, die aktuell in den sozialen Netzwerken kursieren. »Ja, ich lebe noch«, sagte Netanyahu zu Israels US-Botschafter, Mike Huckabee, mit dem er in dem Video zu sehen ist.
In sozialen Netzwerken werden derzeit von der Nachrichtenagentur Tasnim ausgehend Gerüchte um eine schwere Verletzung oder gar das Ableben von Netanyahu verbreitet. Demnach seien die aktuellen Aufnahmen von Netanyahu KI-generiert, in manchen von ihnen sei er den Gerüchten zufolge mit sechs Fingern an der Hand zu sehen. Netanyahu erklärte dazu, er schüttle Hände »mit fünf Fingern an jeder Hand«.
Netanyahu hatte den Gerüchten bereits zuvor in einem Video widersprochen. In sozialen Netzwerken zweifelten Nutzer jedoch auch an der Glaubwürdigkeit dieser Aufnahme. Die »Jerusalem Post« spricht von einer Desinformationskampagne iranischer Staatsmedien.
In sozialen Netzwerken werden derzeit von der Nachrichtenagentur Tasnim ausgehend Gerüchte um eine schwere Verletzung oder gar das Ableben von Netanyahu verbreitet. Demnach seien die aktuellen Aufnahmen von Netanyahu KI-generiert, in manchen von ihnen sei er den Gerüchten zufolge mit sechs Fingern an der Hand zu sehen. Netanyahu erklärte dazu, er schüttle Hände »mit fünf Fingern an jeder Hand«.
Netanyahu hatte den Gerüchten bereits zuvor in einem Video widersprochen. In sozialen Netzwerken zweifelten Nutzer jedoch auch an der Glaubwürdigkeit dieser Aufnahme. Die »Jerusalem Post« spricht von einer Desinformationskampagne iranischer Staatsmedien.
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Offenbar erneut Raketen- und Drohnenangriff auf die US-Botschaft in Bagdad
In der irakischen Hauptstadt Bagdad gab es Sicherheitskreisen zufolge erneut Angriffe auf die US-Botschaft, berichten die Nachrichtenagenturen Reuters und AFP. In der Nähe der Botschaft seien Explosionen und Sirenen zu hören gewesen. Ein Augenzeuge berichtete der Agentur Reuters, dass er von seinem Balkon aus ein Feuer auf dem Gelände der Botschaft gesehen habe. Offenbar wurde es durch eine Drohne ausgelöst, wie es aus Sicherheitskreisen hieß.
Ein anderer Augenzeuge sagte, dass die Flugabwehr der Botschaft mehrere Geschosse zerstört habe. Nach Informationen von Reuters hätten zudem mindestens drei Drohnen eine diplomatische Einrichtung der USA am Flughafen angegriffen.
Ein anderer Augenzeuge sagte, dass die Flugabwehr der Botschaft mehrere Geschosse zerstört habe. Nach Informationen von Reuters hätten zudem mindestens drei Drohnen eine diplomatische Einrichtung der USA am Flughafen angegriffen.
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Selenskyj: Mehr als 200 ukrainische Militärexperten im Nahen Osten
Im Irankrieg sind nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über 200 ukrainische Militärexperten im Einsatz, um bei der Verteidigung gegen iranische Drohnen zu unterstützen. Das sagte Selenskyj vor dem britischen Parlament in London.
Demnach gebe es bereits ukrainische Teams in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Saudi-Arabien. Ein weiteres Team sei auf dem Weg nach Kuwait. »Das sind Militärexperten, die wissen, wie man helfen und sich gegen Drohnen wehren kann«, sagte Selenskyj.
Die Ukraine sei in der Lage, rund 2000 Abfangdrohnen pro Tag zu produzieren und könne die Hälfte dieser Menge an ihre Verbündeten liefern. »Wir wollen nicht, dass der Terror des iranischen Regimes gegen seine Nachbarn Erfolg hat«, sagte Selenskyj.
Demnach gebe es bereits ukrainische Teams in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Saudi-Arabien. Ein weiteres Team sei auf dem Weg nach Kuwait. »Das sind Militärexperten, die wissen, wie man helfen und sich gegen Drohnen wehren kann«, sagte Selenskyj.
Die Ukraine sei in der Lage, rund 2000 Abfangdrohnen pro Tag zu produzieren und könne die Hälfte dieser Menge an ihre Verbündeten liefern. »Wir wollen nicht, dass der Terror des iranischen Regimes gegen seine Nachbarn Erfolg hat«, sagte Selenskyj.
Selesnkyj mit UK-Premier Keir Starmer. Foto: Martyn Wheatley / IMAGO / i-Images
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Indischer Premier Modi über VAE: »Wir werden weiter zusammenarbeiten«
Der indische Premierminister Narendra Modi schreibt auf der Plattform X, er habe mit dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan, telefoniert und über die Lage in der Region beraten. Modi verurteilt in seinem Post die Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate, »die zu unschuldigen Opfern und Schäden an der zivilen Infrastruktur geführt haben«.
Einig seien sich er und Al Nahyan darüber gewesen, »wie wichtig es ist, die Freiheit und Sicherheit der Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu gewährleisten«, schreibt Modi. Außerdem teilt er mit: »Wir werden weiter zusammenarbeiten, um Frieden, Sicherheit und Stabilität in der Region so schnell wie möglich wiederherzustellen.«
Einig seien sich er und Al Nahyan darüber gewesen, »wie wichtig es ist, die Freiheit und Sicherheit der Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu gewährleisten«, schreibt Modi. Außerdem teilt er mit: »Wir werden weiter zusammenarbeiten, um Frieden, Sicherheit und Stabilität in der Region so schnell wie möglich wiederherzustellen.«
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Wadephul rechnet nicht mit militärischer Lösung in Iran
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) rechnet nicht damit, dass es eine militärische Lösung im Irankrieg geben wird. Das sagte er bei einer Veranstaltung, die unter anderem von der »Zeit« und dem »Tagesspiegel« in Berlin organisiert wurde. Der Außenminister sprach sich für Verhandlungen aus und dafür, auch die Golfstaaten daran zu beteiligen. Zudem müsse man beginnen, »konkrete Gespräche mit Iran zu führen«.
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So zerbombt ist Iran
Es ist ein Militäreinsatz im Rekordtempo, getrieben von künstlicher Intelligenz. Allein die Amerikaner wollen in knapp zwei Wochen Krieg 6000 Ziele getroffen haben.
Besonders häufig im Visier: Teheran und der Nordwesten des Landes, die Zerstörungen sind enorm. Lesen Sie hier den SPIEGEL-Überblick in Karten und Satellitenbildern.
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Kurzanalyse: US-Dieselpreis springt über Fünf-Dollar-Marke – Trump spielt Teuerung herunter
Donald Trumps Irankrieg und die faktische Blockade der Meerenge von Hormus treiben die Kraftstoffpreise an US-Tankstellen Tag für Tag weiter nach oben.
Diesel kostet an diesem Dienstag im Landesdurchschnitt 5,04 US-Dollar je Gallone (3,79 Liter), wie aus einer Statistik des Automobilclubs AAA hervorgeht. Damit hat der Preis nun wieder die Fünf-Dollar-Marke übersprungen – so kostspielig war Diesel letztmals im Dezember 2022, während der weltweiten Energiekrise. Seit Beginn der Angriffe der USA und Israels hat sich dieser Kraftstoff nunmehr um 1,27 Dollar pro Gallone verteuert. Für Normalbenzin der Sorte Regular verlangen US-Tankstellen im Mittel mittlerweile 3,79 Dollar, also 73 Cent pro Gallone mehr als zu Kriegsausbruch am 28. Februar.
Gerade der besonders starke Preisanstieg beim Diesel könnte auch andere Produkte verteuern: allen voran Nahrungsmittel oder Güter mit langen Transportwegen. Schließlich benötigen sowohl Farmer als auch Trucker diesen Kraftstoff für ihre Fahrzeuge.
Diesel kostet an diesem Dienstag im Landesdurchschnitt 5,04 US-Dollar je Gallone (3,79 Liter), wie aus einer Statistik des Automobilclubs AAA hervorgeht. Damit hat der Preis nun wieder die Fünf-Dollar-Marke übersprungen – so kostspielig war Diesel letztmals im Dezember 2022, während der weltweiten Energiekrise. Seit Beginn der Angriffe der USA und Israels hat sich dieser Kraftstoff nunmehr um 1,27 Dollar pro Gallone verteuert. Für Normalbenzin der Sorte Regular verlangen US-Tankstellen im Mittel mittlerweile 3,79 Dollar, also 73 Cent pro Gallone mehr als zu Kriegsausbruch am 28. Februar.
Gerade der besonders starke Preisanstieg beim Diesel könnte auch andere Produkte verteuern: allen voran Nahrungsmittel oder Güter mit langen Transportwegen. Schließlich benötigen sowohl Farmer als auch Trucker diesen Kraftstoff für ihre Fahrzeuge.
Tankstellenschild in Oakland: In Kalifornien ist Sprit für US-Verhältnisse besonders teuer. Foto: Polaris/laif
Für Präsident Trump wird die Spritpreis-Inflation immer mehr zum Problem. Hatte er doch im Wahlkampf 2024 den damaligen Präsidenten Joe Biden und seine Mitbewerberin, Vizepräsident Kamala Harris, ständig wegen der Teuerung infolge der Energiekrise attackiert. Damals versprach er, die Energiepreise binnen 12 bis 18 Monaten nach Amtsantritt zu halbieren. Tatsächlich ist das Gegenteil passiert: Strom-, Gas-, Diesel- und Benzin haben sich spürbar verteuert.
Der 79-Jährige versuchte am Dienstag, die Teuerung an der Zapfsäule herunterzuspielen. Am Rande seines Treffens mit Irlands Premier Micheál Martin behauptete Trump: »Sobald dieser Krieg vorbei ist – was bald passieren wird – werden die Preise fallen wie ein Stein.« Das sieht die der Regierung unterstellte Energiebehörde EIA anders. Sie sagt voraus, dass sich die Tankstellenpreise für Diesel und Benzin nicht vor Mitte beziehungsweise Ende 2027 wieder auf dem Vorkriegsniveau einpendeln werden.
Der 79-Jährige versuchte am Dienstag, die Teuerung an der Zapfsäule herunterzuspielen. Am Rande seines Treffens mit Irlands Premier Micheál Martin behauptete Trump: »Sobald dieser Krieg vorbei ist – was bald passieren wird – werden die Preise fallen wie ein Stein.« Das sieht die der Regierung unterstellte Energiebehörde EIA anders. Sie sagt voraus, dass sich die Tankstellenpreise für Diesel und Benzin nicht vor Mitte beziehungsweise Ende 2027 wieder auf dem Vorkriegsniveau einpendeln werden.
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Libanons Präsident verurteilt Tod von drei Soldaten bei israelischen Angriffen
Nach Angaben der libanesischen Armee sind bei israelischen Angriffen drei libanesische Soldaten getötet worden. Libanons Präsident Joseph Aoun verurteilte die Angriffe scharf. Er betrachte diese Taten als eklatanten Verstoß gegen internationales und humanitäres Recht, ließ Aoun auf X mitteilen.
Das Vorgehen stehe im Widerspruch zu den Forderungen des Libanon und der internationalen Gemeinschaft, der libanesischen Armee zu ermöglichen, die staatliche Autorität auf das gesamte libanesische Territorium auszudehnen.
Die israelische Armee kündigte eine Prüfung an. Man gehe gegen die Hisbollah vor und nicht gegen die libanesischen Streitkräfte.
Das Vorgehen stehe im Widerspruch zu den Forderungen des Libanon und der internationalen Gemeinschaft, der libanesischen Armee zu ermöglichen, die staatliche Autorität auf das gesamte libanesische Territorium auszudehnen.
Die israelische Armee kündigte eine Prüfung an. Man gehe gegen die Hisbollah vor und nicht gegen die libanesischen Streitkräfte.
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Medienbericht: USA drängen Syrien zu Militäreinsatz gegen Hisbollah im Libanon
Die USA sollen Syrien dazu ermutigt haben, Truppen in den Osten des Libanons zu entsenden, um bei der Entwaffnung der Hisbollah zu helfen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf fünf Quellen. Die Regierung in Damaskus zögere jedoch, sich auf eine solche Mission einzulassen. Damaskus befürchte, in den seit Ende Februar tobenden Krieg im Nahen Osten hineingezogen zu werden und religiöse Spannungen anzuheizen.
Erstmals diskutierten US-amerikanische und syrische Vertreter die Idee bereits im vergangenen Jahr, wie die Informanten berichteten. Kurz vor oder unmittelbar nach Beginn des Krieges der USA und Israels gegen Iran am 28. Februar sei das Thema von US-Seite erneut angesprochen worden. Die heute sunnitisch-islamistisch geführte Regierung in Damaskus prüft den Angaben zufolge zwar eine grenzüberschreitende Operation, bleibt aber zurückhaltend.
Seit Anfang Februar hat Damaskus Raketeneinheiten und Tausende Soldaten an die libanesische Grenze verlegt, bezeichnet dies jedoch als reine Verteidigungsmaßnahme.
Erstmals diskutierten US-amerikanische und syrische Vertreter die Idee bereits im vergangenen Jahr, wie die Informanten berichteten. Kurz vor oder unmittelbar nach Beginn des Krieges der USA und Israels gegen Iran am 28. Februar sei das Thema von US-Seite erneut angesprochen worden. Die heute sunnitisch-islamistisch geführte Regierung in Damaskus prüft den Angaben zufolge zwar eine grenzüberschreitende Operation, bleibt aber zurückhaltend.
Seit Anfang Februar hat Damaskus Raketeneinheiten und Tausende Soldaten an die libanesische Grenze verlegt, bezeichnet dies jedoch als reine Verteidigungsmaßnahme.
Das US-Außenministerium lehnte eine Stellungnahme zu »privaten diplomatischen Gesprächen« ab. Den Insidern zufolge hat Washington jedoch grundsätzlich grünes Licht für eine Operation gegeben, um die libanesische Armee bei der Entwaffnung der Hisbollah zu unterstützen.
Damaskus zögert dem Bericht zufolge aufgrund der Gefahr iranischer Raketenangriffe und möglicher Unruhen unter der schiitischen Minderheit im eigenen Land. Dies könnte die Stabilisierungsbemühungen nach der Gewalt des vergangenen Jahres gefährden. Ein syrischer Militärvertreter sagte Reuters zufolge, es gebe noch keine endgültige Entscheidung, die Option eines Eingreifens im Falle einer Eskalation zwischen dem libanesischen Staat und der Hisbollah bleibe jedoch auf dem Tisch.
Eine syrische Intervention im Libanon wäre historisch belastet. Unter der Assad-Dynastie dominierte Syrien den Nachbarstaat jahrzehntelang militärisch und politisch, bis die Truppen 2005 abzogen. Ein erneutes Eingreifen könnte die konfessionellen Spannungen in beiden Ländern verschärfen.
Damaskus zögert dem Bericht zufolge aufgrund der Gefahr iranischer Raketenangriffe und möglicher Unruhen unter der schiitischen Minderheit im eigenen Land. Dies könnte die Stabilisierungsbemühungen nach der Gewalt des vergangenen Jahres gefährden. Ein syrischer Militärvertreter sagte Reuters zufolge, es gebe noch keine endgültige Entscheidung, die Option eines Eingreifens im Falle einer Eskalation zwischen dem libanesischen Staat und der Hisbollah bleibe jedoch auf dem Tisch.
Eine syrische Intervention im Libanon wäre historisch belastet. Unter der Assad-Dynastie dominierte Syrien den Nachbarstaat jahrzehntelang militärisch und politisch, bis die Truppen 2005 abzogen. Ein erneutes Eingreifen könnte die konfessionellen Spannungen in beiden Ländern verschärfen.
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Israel bereitet sich auf größeren Raketenangriff der Hisbollah vor
Der Libanon und Israel greifen sich weiter an. Das israelische Militär warnt Israels Bevölkerung vor großflächigen Raketenangriffen aus Beirut, das berichtet unter anderem das israelische Nachrichtenportal »ynet«. Das Militär habe Hinweise auf Vorbereitungen für den Angriff und werde die Menschen rechtzeitig informieren.
Zuvor wurden aus dem Libanon bereits Raketen auf den Norden Israels abgefeuert. In mehreren Orten, darunter Kirjat Schmona und Naharija, heulten Warnsirenen. Berichte über Verletzte gab es laut dem Rettungsdienst Magen David Adom nicht.
Bei einer israelischen Luftattacke auf die Flughafenstraße in der libanesischen Hauptstadt Beirut ist derweil nach Angaben des Gesundheitsministeriums ein Mensch getötet und neun weitere verletzt worden. Auch im Süden des Landes wurden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur NNA mehrere Angriffe gemeldet.
Zuvor wurden aus dem Libanon bereits Raketen auf den Norden Israels abgefeuert. In mehreren Orten, darunter Kirjat Schmona und Naharija, heulten Warnsirenen. Berichte über Verletzte gab es laut dem Rettungsdienst Magen David Adom nicht.
Bei einer israelischen Luftattacke auf die Flughafenstraße in der libanesischen Hauptstadt Beirut ist derweil nach Angaben des Gesundheitsministeriums ein Mensch getötet und neun weitere verletzt worden. Auch im Süden des Landes wurden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur NNA mehrere Angriffe gemeldet.
Aufräumarbeiten in Beirut nach einem israelischen Luftanschlag. Foto: AFP
Die israelische Armee veröffentlichte unterdessen erneut einen Warnaufruf für Einwohner des Südlibanons. Sie wurden aufgerufen, sich in Gebiete nördlich des Saharani-Flusses zu begeben, etwa 40 Kilometer von der israelischen Grenze entfernt. Die Aktivitäten der libanesischen Hisbollah-Miliz seien der Grund für Einsätze der Armee im Süden des Libanons, hieß es in der Mitteilung.
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Analyse: Trumps Absage in Widerspruch zu Trump-Vertrautem
Für die Europäer kommen die wütenden Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, er brauche keine militärische Hilfe der Nato-Mitglieder mehr bei der Absicherung der Straße von Hormus, überraschend. Denn nur wenige Stunden zuvor, am frühen Dienstagvormittag, hatte der US-Botschafter im Nato-Hauptquartier in Brüssel noch wortreich um die militärische Unterstützung von einzelnen Mitgliedern geworben.
Nach SPIEGEL-Informationen drängte Matthew Whitaker, der als Trump-Vertrauter gilt, bei einer spontanen Sitzung des Nordatlantikrats die Botschafter der Nato-Staaten zur Mithilfe: Jedes Mitglied sei aufgerufen, sich an einer Militärmission zur Absicherung der Meerenge im Süden des Persischen Golfs zu beteiligen. Jeder Nato-Partner, der die militärischen Mittel habe, solle nun schnell entscheiden, so Whitakter. Damit machte der US-Gesandte klar, dass die US-Regierung die Nato als Bündnis nicht in der Pflicht sieht, wohl aber die einzelnen Mitglieder.
Nach SPIEGEL-Informationen drängte Matthew Whitaker, der als Trump-Vertrauter gilt, bei einer spontanen Sitzung des Nordatlantikrats die Botschafter der Nato-Staaten zur Mithilfe: Jedes Mitglied sei aufgerufen, sich an einer Militärmission zur Absicherung der Meerenge im Süden des Persischen Golfs zu beteiligen. Jeder Nato-Partner, der die militärischen Mittel habe, solle nun schnell entscheiden, so Whitakter. Damit machte der US-Gesandte klar, dass die US-Regierung die Nato als Bündnis nicht in der Pflicht sieht, wohl aber die einzelnen Mitglieder.
Foto: Julia Demaree Nikhinson / AP
In Brüssel hieß es, Whitaker habe bei seinen Einlassungen die scharfen Drohungen seines Präsidenten ausdrücklich nicht wiederholt. Trump hatte Anfang der Woche in der »Financial Times« gesagt, wenn sich die Nato-Staaten nicht an der Absicherung beteiligten, sei dies »sehr schlecht für die Zukunft der Nato«. Auch wenn Trumps Aussagen nicht immer leicht zu decodieren sind, wurde sie zumindest in Berlin als Drohung verstanden, dass sich die USA aus dem Bündnis zurückziehen könnten, wenn die Europäer sich nicht an einer Mission in der Straße von Hormus beteiligen. Die Bundesregierung lehnt dies bisher ab. Genauso wie weitere Nato-Partner.
Trump: Nato macht »törichten Fehler«
US-Präsident Donald Trump hat die Nato-Länder scharf für die ausbleibende Hilfe bei der Absicherung der Straße von Hormus kritisiert. Die Haltung der Verbündeten sei »ziemlich schockierend«, sagte Trump am Dienstag im Oval Office in Washington. »Ich denke, die Nato macht einen sehr törichten Fehler«, fügte er hinzu.
Er betonte jedoch auch, dass die USA gar nicht auf Hilfe angewiesen seien, um die Straße von Hormus für die Schifffahrt offenzuhalten. Kurz zuvor hatte Trump noch um Unterstützung gebeten.
Im Oval Office bedankte er sich nun jedoch für die Hilfe von Katar, Saudi-Arabien, der Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain.
Er betonte jedoch auch, dass die USA gar nicht auf Hilfe angewiesen seien, um die Straße von Hormus für die Schifffahrt offenzuhalten. Kurz zuvor hatte Trump noch um Unterstützung gebeten.
Im Oval Office bedankte er sich nun jedoch für die Hilfe von Katar, Saudi-Arabien, der Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain.
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Warum die US-Marine an der Straße von Hormus scheitern dürfte
Felsen, Raketen und Kanonen: Die Straße von Hormus ist momentan der gefährlichste Ort für die internationale Schifffahrt. Die Trump-Regierung erwägt offenbar, mit Kriegsschiffen das Nadelöhr zu sichern, durch das in Friedenszeiten 20 Prozent des internationalen Ölhandels fließt. Lesen Sie hier, warum SPIEGEL-Militärexperte Oliver Imhof die Mission für fast unmöglich hält.
US-Zerstörer und ein amphibisches Angriffsschiff: Seeminen sind die größte Gefahr . Foto: Ryre Arciaga / Petty Officer 1st Class Ryre Arciaga / DVIDS / dpa
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Trump: Nato macht »törichten Fehler«
US-Präsident Donald Trump hat die Nato-Länder scharf für die ausbleibende Hilfe bei der Absicherung der Straße von Hormus kritisiert. Die Haltung der Verbündeten sei »ziemlich schockierend«, sagte Trump am Dienstag im Oval Office in Washington. »Ich denke, die Nato macht einen sehr törichten Fehler«, fügte er hinzu.
Er betonte jedoch auch, dass die USA gar nicht auf Hilfe angewiesen seien, um die Straße von Hormus für die Schifffahrt offenzuhalten. Kurz zuvor hatte Trump noch um Unterstützung gebeten.
Im Oval Office bedankte er sich nun jedoch für die Hilfe von Katar, Saudi-Arabien, der Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain.
Er betonte jedoch auch, dass die USA gar nicht auf Hilfe angewiesen seien, um die Straße von Hormus für die Schifffahrt offenzuhalten. Kurz zuvor hatte Trump noch um Unterstützung gebeten.
Im Oval Office bedankte er sich nun jedoch für die Hilfe von Katar, Saudi-Arabien, der Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain.
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Trump: »Wir brauchen die Hilfe der Nato-Staaten nicht mehr«
In einem Post auf seiner Plattform Truth Social kritisiert US-Präsident Donald Trump die Nato-Staaten dafür, dass sie sich nicht militärisch im Krieg gegen Iran beteiligen wollen. Er habe die Nato immer als »Einbahnstraße« betrachtet. Aufgrund der »militärischen Erfolge«, die die USA bisher erzielt hätten, brauchten oder wünschten sie die Unterstützung der Nato-Länder jedoch nicht mehr, schreibt Trump. Gleiches gelte für Japan, Australien oder Südkorea.
In seinem Post schreibt er weiter: »Tatsächlich, als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, dem mit Abstand mächtigsten Land der Welt, BRAUCHEN WIR DIE HILFE VON NIEMANDEM!«
In seinem Post schreibt er weiter: »Tatsächlich, als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, dem mit Abstand mächtigsten Land der Welt, BRAUCHEN WIR DIE HILFE VON NIEMANDEM!«
US-Präsident Donald Trump. Foto: Julia Demaree Nikhinson / AP
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Macron: »Wir sind keine Konfliktpartei«
Frankreich wird sich Präsident Emmanuel Macron zufolge in der aktuellen Lage keinesfalls an militärischen Einsätzen zur Öffnung der Straße von Hormus beteiligen. »Wir sind keine Konfliktpartei«, sagt Macron zu Beginn einer Kabinettssitzung. Paris arbeite jedoch weiter an der Vorbereitung einer Koalition, die nach dem Ende der Feindseligkeiten die Freiheit der Schifffahrt gewährleisten soll.
Foto: Benoit Tessier / Reuters
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Analyse: Umgang mit Iran-Spielen Armutszeugnis für Fifa
Es könnte der Kompromiss sein, der am Ende auch der Fifa als Veranstalter zupasskommt und alle Beteiligten das Gesicht wahren lässt: Das iranische Fußballteam würde seine Vorrundenpartien nicht, wie bisher vorgesehen, in den USA bestreiten, sondern in Mexiko, quasi auf neutralem Boden. Die Pikanterie, dass die Mannschaft eines Staates zu einer Fußball-WM ins Land des Kriegsgegners anreist, wäre damit zunächst vermieden.
Bisher ziert sich der Weltverband noch, diesem Wunsch Irans nachzugeben. Aber so, wie die Fifa gestrickt ist, nämlich alles zu tun, um sein Premiumprodukt WM einigermaßen störungsfrei und damit kommerziell erfolgreich über die Bühne zu bringen, kann man sich gut vorstellen, dass ihr Boss Gianni Infantino dies akzeptieren wird. Das ist logistisch alles ein bisschen kompliziert, es müssten dann Spielpläne an neue Spielstätten angepasst werden, aber noch ist Zeit genug, das hinzubiegen. Und der Fifa würde die Peinlichkeit entgehen, ein qualifiziertes Team entweder ausschließen zu müssen oder für Ersatz zu sorgen, wenn Iran von sich aus verzichtet.
Dass dieser Vorschlag von iranischer Seite kommt und nicht vom Veranstalter Fifa, ist für den Weltverband schon blamabel genug. Der müsste schließlich dafür sorgen, den Ablauf eines solchen Turniers für alle Beteiligten zu gewährleisten. Aber Infantino hat den Verband dermaßen in die Abhängigkeit des US-Präsidenten gesteuert, dass er offenbar gar nicht mehr in der Lage ist, unabhängig auf solche neuen Situationen zu reagieren. Von Infantino kamen bisher immer nur Beschwichtigungen, Abwiegeln, es ist ein echtes Armutszeugnis.
Es gäbe bei all dem nur noch ein Problem: Wenn Irans Team so erfolgreich ist, dass es die Gruppenphase übersteht. Dann rückte es in die K.-o.-Phase weiter – und die würde dann doch in den USA ausgetragen.
Iran fordert Fifa zur Verlegung der iranischen WM-Spiele auf
Irans Botschafter in Mexiko hat die Fifa aufgerufen, die Spiele der iranischen Fußballnationalmannschaft bei der Fußball-WM im Sommer in Nordamerika nach Mexiko zu verlegen. Bislang sind alle Gruppenspiele der iranischen Mannschaft in den USA geplant.
Die Botschaft veröffentlichte ein Statement des Präsidenten des iranischen Fußballverbands, Mehdi Taj. Darin heißt es, dass Iran seine Gruppenspiele nach Mexiko verlegen wolle, um die Sicherheit der Spieler und Offiziellen zu gewährleisten. »Da Trump ausdrücklich erklärt hat, dass er die Sicherheit der iranischen Nationalmannschaft nicht gewährleisten kann, werden wir sicherlich nicht nach Amerika reisen«, heißt es in der Erklärung. »Wir verhandeln derzeit mit der Fifa darüber, die Spiele Irans bei der Weltmeisterschaft in Mexiko auszutragen.«
Die Botschaft veröffentlichte ein Statement des Präsidenten des iranischen Fußballverbands, Mehdi Taj. Darin heißt es, dass Iran seine Gruppenspiele nach Mexiko verlegen wolle, um die Sicherheit der Spieler und Offiziellen zu gewährleisten. »Da Trump ausdrücklich erklärt hat, dass er die Sicherheit der iranischen Nationalmannschaft nicht gewährleisten kann, werden wir sicherlich nicht nach Amerika reisen«, heißt es in der Erklärung. »Wir verhandeln derzeit mit der Fifa darüber, die Spiele Irans bei der Weltmeisterschaft in Mexiko auszutragen.«
Irans Nationalmannschaft 2025 in Teheran. Foto: AFP
US-Präsident Donald Trump hatte vor einigen Tag auf seiner Plattform Truth Social gepostet, dass Irans Mannschaft bei der WM willkommen sei, »aber ich halte es wirklich nicht für angemessen, dass sie dort teilnimmt – im Interesse ihres eigenen Lebens und ihrer Sicherheit.«
Die Fifa hat sich zu dem Statement bisher nicht geäußert. Eine Verlegung der Spiele wäre weniger als drei Monate vor Beginn der Weltmeisterschaft beispiellos.
Die Fifa hat sich zu dem Statement bisher nicht geäußert. Eine Verlegung der Spiele wäre weniger als drei Monate vor Beginn der Weltmeisterschaft beispiellos.
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Lufthansa setzt Flüge nach Tel Aviv weiter aus
Die Lufthansa-Gruppe setzt wegen des Kriegs im Nahen Osten ihre Flüge nach Tel Aviv weiter aus: Bis zum 9. April gebe es keine Flüge von und nach Tel Aviv. Aus »operativen Gründen« habe die Lufthansa außerdem ihre Flüge von und nach Riad bis zum 5. April eingestellt, während diese von ITA Airways, an der die Lufthansa-Gruppe ebenfalls beteiligt ist, weitergeführt werden.
Betroffene Fluggäste können kostenfrei auf ein späteres Reisedatum umbuchen oder erhalten alternativ den vollständigen Ticketpreis zurück, teilt die Pressestelle des Unternehmens mit. »Die Lufthansa Group beobachtet und bewertet kontinuierlich die Sicherheitslage im Nahen Osten und steht hierzu in engem Kontakt mit den Behörden.«
Betroffene Fluggäste können kostenfrei auf ein späteres Reisedatum umbuchen oder erhalten alternativ den vollständigen Ticketpreis zurück, teilt die Pressestelle des Unternehmens mit. »Die Lufthansa Group beobachtet und bewertet kontinuierlich die Sicherheitslage im Nahen Osten und steht hierzu in engem Kontakt mit den Behörden.«
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Uno: Israelische Angriffe im Libanon könnten Kriegsverbrechen sein
Das Uno-Menschenrechtsbüro kritisiert die israelischen Luftangriffe der vergangenen Wochen im Libanon als mögliche Kriegsverbrechen. Die Angriffe hätten ganze Wohngebäude in dicht besiedelten Gebieten zerstört, sagte Sprecher Thameen Al-Kheetan in Genf. Oft seien dabei mehrere Mitglieder derselben Familie getötet worden, darunter Frauen und Kinder.
»Das Völkerrecht besagt eindeutig, dass der vorsätzliche Angriff auf Zivilisten oder zivile Objekte ein Kriegsverbrechen darstellt«, betonte er. Das Uno-Menschenrechtsbüro forderte eine Untersuchung der Angriffe auf Zelte von Vertriebenen an der Küste von Beirut sowie auf ein Gesundheitszentrum in der Stadt Bint Dschubail.
»Das Völkerrecht besagt eindeutig, dass der vorsätzliche Angriff auf Zivilisten oder zivile Objekte ein Kriegsverbrechen darstellt«, betonte er. Das Uno-Menschenrechtsbüro forderte eine Untersuchung der Angriffe auf Zelte von Vertriebenen an der Küste von Beirut sowie auf ein Gesundheitszentrum in der Stadt Bint Dschubail.
Im Libanon sind mehr als eine Million Menschen und damit etwa ein Fünftel der Bevölkerung auf der Flucht. Die Ausweitung der israelischen Evakuierungsbefehle auf das Gebiet zwischen den Flüssen Litani und Zaharani könnte laut Uno-Sprecher Al-Kheetan einer Zwangsumsiedlung gleichkommen. Dies ist nach humanitärem Völkerrecht verboten.
Eine Stellungnahme des israelischen Militärs liegt nicht vor. Israel hat stets betont, es würde die Infrastruktur der Hisbollah-Miliz ins Visier nehmen und die Angriffe im Libanon als Verteidigungsmaßnahme dargestellt. Zuletzt hatten Deutschland und weitere Länder vor einer großangelegten israelischen Bodenoffensive im Libanon gewarnt.
Eine Stellungnahme des israelischen Militärs liegt nicht vor. Israel hat stets betont, es würde die Infrastruktur der Hisbollah-Miliz ins Visier nehmen und die Angriffe im Libanon als Verteidigungsmaßnahme dargestellt. Zuletzt hatten Deutschland und weitere Länder vor einer großangelegten israelischen Bodenoffensive im Libanon gewarnt.
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Diese Unternehmer profitieren vom Irankrieg
Mehr als zwei Wochen tobt der Krieg im Nahen Osten nun schon, die Auswirkungen sind weltweit zu spüren: von Ölpreisen jenseits der 100 US-Dollar je Barrel, steigenden Spritpreisen bis zum drohenden Anstieg der Inflationsraten. Doch wie bei jeder Krise gibt es nicht nur Verlierer, sondern auch einige Gewinner.
Vor allem Reedereien, die ihre Schiffe trotz aller Risiken noch durch die Straße von Hormus schicken, verdienen derzeit prächtig. Doch während die Unternehmen kräftig Kasse machen, riskieren die Seeleute an Bord ihr Leben, schreibt Anna Driftschröer vom manager magazin.
Der griechische Milliardär und Reeder George Prokopiou (r.) schickt einige Tanker trotz der Gefahren durch die Straße von Hormus. Foto: Vasilis Rebapis / Eurokinissi / ANE / picture alliance
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Henrike Hartmann
Reporterressort

Regulierung von Preisen an deutschen Tankstellen spätestens Anfang April
Das geplante Gesetzespaket zur stärkeren Regulierung der Preise an Tankstellen soll nach Angaben von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) spätestens Anfang April beschlossen werden. Der Gesetzentwurf werde aktuell regierungsintern abgestimmt, so Reiche. Ziel sei, dass sich der Bundestag noch in dieser Woche damit befasst.
Preistabelle einer deutschen Tankstelle. Rene Traut / IMAGO
Künftig sollen Tankstellen nur noch einmal am Tag, um 12 Uhr, die Preise erhöhen dürfen. Preissenkungen sollen immer möglich sein. Geplant sind außerdem breitere Möglichkeiten für das Bundeskartellamt, Preisaufschläge im Großhandel schnell zu überprüfen und zu stoppen.
Reiche kündigte außerdem an, die Freigabe der nationalen Öl-Reserven zügig umzusetzen, die in der vergangenen Woche beschlossen wurde.
Reiche kündigte außerdem an, die Freigabe der nationalen Öl-Reserven zügig umzusetzen, die in der vergangenen Woche beschlossen wurde.
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Leiter des US-Zentrums für Terrorismusbekämpfung tritt wegen Irankrieg zurück
Der Leiter des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung der USA, Joseph Kent, hat seinen Rücktritt verkündet. Der Republikaner, der Verbindungen zur extremen Rechten und Verschwörungsideologen hat, hat einen öffentlichen Brief an US-Präsident Donald Trump auf X geteilt. Darin schreibt er, dass er »nach reiflicher Überlegung« beschlossen habe, »mein Amt als Direktor des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung mit sofortiger Wirkung niederzulegen«.
»Ich kann den andauernden Krieg in Iran nicht guten Gewissens unterstützen. Iran stellte keine unmittelbare Bedrohung für unser Land dar, und es ist offensichtlich, dass wir diesen Krieg aufgrund des Drucks seitens Israels und seiner einflussreichen amerikanischen Lobby begonnen haben«, schreibt Kent weiter.
»Ich kann den andauernden Krieg in Iran nicht guten Gewissens unterstützen. Iran stellte keine unmittelbare Bedrohung für unser Land dar, und es ist offensichtlich, dass wir diesen Krieg aufgrund des Drucks seitens Israels und seiner einflussreichen amerikanischen Lobby begonnen haben«, schreibt Kent weiter.
Es sei ihm eine Ehre gewesen, unter Trump zu arbeiten, er habe seine Außenpolitik stets unterstützt – bis zu diesem Punkt. Als Veteran, der seine Frau im Krieg in Syrien verloren habe, könne er es nicht verantworten, die nächste Generation in einen für die Amerikaner unnützen Krieg zu schicken und zu sterben. Er wendet sich direkt an Trump: »Ich bete, dass Sie noch einmal reflektieren, was wir in Iran tun, und für wen wir es tun. Sie können den Kurs umdrehen und einen neuen Weg für unsere Nation einschlagen oder es erlauben, uns weiter in Absturz und Chaos gleiten zu lassen.«
Foto: Tom Williams / CQ-Roll Call / Getty Images
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Henrike Hartmann
Reporterressort

Spanien gibt Teile der nationalen Ölreserven frei
Die spanische Regierung reagiert auf die gestiegenen Öl- und Spritpreise und will in den kommenden 90 Tagen insgesamt 11,5 Millionen Barrel der nationalen Ölreserven freigeben. Die Freigabe erfolge auf Rat der Internationalen Energieagentur (IEA), die am vergangenen Mittwoch beschlossen hatte, insgesamt 400 Millionen Barrel Öl an den Weltmarkt freizugeben, sagte Energieministerin Sara Aagesen. Die erste Phase der Freigabe solle innerhalb der nächsten 15 Tage beginnen und schrittweise fortgesetzt werden.
Energieministerin Sara Aagesen. Foto: Chema Moya / EPA
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Uno-Welternährungsprogramm: Fast 45 Millionen Menschen könnten durch Irankrieg hungern
Analysen des Uno-Welternährungsprogramms (WPF) gehen davon aus, dass durch den Irankrieg fast 45 Millionen Menschen in »akute Nahrungsmittelunsicherheit oder Schlimmeres« abrutschen könnten. »Die Zahl der Menschen weltweit, die von Ernährungsunsicherheit betroffen sind, könnte ein Niveau erreichen, das zuletzt zu Beginn des Ukrainekriegs beobachtet wurde«, warnt das WPF in einer Mitteilung.
Dies könnte eintreten, falls der Konflikt nicht bis zur Jahresmitte endet und die Ölpreise über 100 US-Dollar pro Barrel bleiben, so das WPF. Laut der Analyse sind Länder in Subsahara-Afrika und Asien besonders gefährdet, da sie stark auf Nahrungsmittel- und Treibstoffimporte angewiesen sind.
Als 2022 die Vollinvasion Russlands in der Ukraine begann und eine Krise der Lebenshaltungskosten auslöste, erreichte der weltweite Hunger Rekordwerte: 349 Millionen Menschen waren laut WPF betroffen.
Dies könnte eintreten, falls der Konflikt nicht bis zur Jahresmitte endet und die Ölpreise über 100 US-Dollar pro Barrel bleiben, so das WPF. Laut der Analyse sind Länder in Subsahara-Afrika und Asien besonders gefährdet, da sie stark auf Nahrungsmittel- und Treibstoffimporte angewiesen sind.
Als 2022 die Vollinvasion Russlands in der Ukraine begann und eine Krise der Lebenshaltungskosten auslöste, erreichte der weltweite Hunger Rekordwerte: 349 Millionen Menschen waren laut WPF betroffen.
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Verlegung iranischer WM-Spiele für Fifa derzeit kein Thema
Angesichts des Krieges im Nahen Osten möchte Iran seine drei Vorrundenpartien bei der Fußball-WM im Sommer in Nordamerika nicht – wie bislang geplant – in den USA austragen. Die Fifa hält von entsprechenden Bitten Irans aber offenbar nicht allzu viel: Man freue sich darauf, »dass alle teilnehmenden Mannschaften gemäß dem am 6. Dezember 2025 veröffentlichten Spielplan antreten«, teilte der Weltverband auf Anfrage der Nachrichtenagenturen dpa und SID mit. Zuvor hatte der iranische Verbandspräsident Mehdi Taj in einer Stellungnahme erklärt, dass man mit der Fifa über eine Verlegung der iranischen Spiele verhandele.
Iran soll beim Turnier laut Spielplan in der Vorrunde in Los Angeles gegen Neuseeland und Belgien antreten, danach in Seattle gegen Ägypten. Das WM-Quartier der Mannschaft wurde in Tucson/Arizona gebucht. »Nachdem US-Präsident Donald Trump ausdrücklich erklärt hat, dass er die Sicherheit der iranischen Nationalmannschaft nicht gewährleisten kann, werden wir definitiv nicht nach Amerika reisen«, sagte Taj in einer Stellungnahme, die auf dem X-Account der Botschaft des Landes veröffentlicht wurde.
Die Fifa bestätigte gegenüber dem SID »regelmäßigen Kontakt mit allen teilnehmenden Mitgliedsverbänden, einschließlich des iranischen Fußballverbands, um die Planung für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zu besprechen«.
Iran soll beim Turnier laut Spielplan in der Vorrunde in Los Angeles gegen Neuseeland und Belgien antreten, danach in Seattle gegen Ägypten. Das WM-Quartier der Mannschaft wurde in Tucson/Arizona gebucht. »Nachdem US-Präsident Donald Trump ausdrücklich erklärt hat, dass er die Sicherheit der iranischen Nationalmannschaft nicht gewährleisten kann, werden wir definitiv nicht nach Amerika reisen«, sagte Taj in einer Stellungnahme, die auf dem X-Account der Botschaft des Landes veröffentlicht wurde.
Die Fifa bestätigte gegenüber dem SID »regelmäßigen Kontakt mit allen teilnehmenden Mitgliedsverbänden, einschließlich des iranischen Fußballverbands, um die Planung für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zu besprechen«.
Iran fordert Fifa zur Verlegung der iranischen WM-Spiele auf
Irans Botschafter in Mexiko hat die Fifa aufgerufen, die Spiele der iranischen Fußballnationalmannschaft bei der Fußball-WM im Sommer in Nordamerika nach Mexiko zu verlegen. Bislang sind alle Gruppenspiele der iranischen Mannschaft in den USA geplant.
Die Botschaft veröffentlichte ein Statement des Präsidenten des iranischen Fußballverbands, Mehdi Taj. Darin heißt es, dass Iran seine Gruppenspiele nach Mexiko verlegen wolle, um die Sicherheit der Spieler und Offiziellen zu gewährleisten. »Da Trump ausdrücklich erklärt hat, dass er die Sicherheit der iranischen Nationalmannschaft nicht gewährleisten kann, werden wir sicherlich nicht nach Amerika reisen«, heißt es in der Erklärung. »Wir verhandeln derzeit mit der Fifa darüber, die Spiele Irans bei der Weltmeisterschaft in Mexiko auszutragen.«
Die Botschaft veröffentlichte ein Statement des Präsidenten des iranischen Fußballverbands, Mehdi Taj. Darin heißt es, dass Iran seine Gruppenspiele nach Mexiko verlegen wolle, um die Sicherheit der Spieler und Offiziellen zu gewährleisten. »Da Trump ausdrücklich erklärt hat, dass er die Sicherheit der iranischen Nationalmannschaft nicht gewährleisten kann, werden wir sicherlich nicht nach Amerika reisen«, heißt es in der Erklärung. »Wir verhandeln derzeit mit der Fifa darüber, die Spiele Irans bei der Weltmeisterschaft in Mexiko auszutragen.«
Irans Nationalmannschaft 2025 in Teheran. Foto: AFP
US-Präsident Donald Trump hatte vor einigen Tag auf seiner Plattform Truth Social gepostet, dass Irans Mannschaft bei der WM willkommen sei, »aber ich halte es wirklich nicht für angemessen, dass sie dort teilnimmt – im Interesse ihres eigenen Lebens und ihrer Sicherheit.«
Die Fifa hat sich zu dem Statement bisher nicht geäußert. Eine Verlegung der Spiele wäre weniger als drei Monate vor Beginn der Weltmeisterschaft beispiellos.
Die Fifa hat sich zu dem Statement bisher nicht geäußert. Eine Verlegung der Spiele wäre weniger als drei Monate vor Beginn der Weltmeisterschaft beispiellos.
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Israelischer Außenminister: Iraner sind ohne Larijani »sicherer«
Israels Außenminister Gideon Sa’ar hat nach den mutmaßlichen Tötungen des iranischen Sicherheitschefs Ali Larijani und des Milizenführers Gholamreza Soleimani erklärt, die Iraner seien nun »sicherer«. Zuvor hatte das israelische Militär deren Tode nach Luftangriffen vermeldet.
In Jerusalem sagte Sa’ar, Israel schwäche Irans »Repressionsmechanismus«. Er fügte hinzu, das Regime könne nur vom iranischen Volk gestürzt werden, was jedoch ohne externe Hilfe nicht möglich sei.
In Jerusalem sagte Sa’ar, Israel schwäche Irans »Repressionsmechanismus«. Er fügte hinzu, das Regime könne nur vom iranischen Volk gestürzt werden, was jedoch ohne externe Hilfe nicht möglich sei.
Gideon Sa'ar. Foto: Lev Radin / Pacific Press / picture alliance
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Wadephul drängt auf schnelles Ende des Irankriegs
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat seinen griechischen Amtskollegen Giorgos Gerapetritis in Berlin zu Gast. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz, in der es auch um den Irankrieg ging, sagte Wadephul, dieser müsse »bald ein Ende finden«. Dafür müsse man »gemeinsame Wege aus der Eskalation finden und erste Schritte hin zu einer diplomatischen Lösung vorbereiten«, fügte er hinzu.
Wadephul bekräftige, dass Deutschland nicht an einer militärischen Sicherung der Straße von Hormus teilnehmen werde. Gleichzeitig betonte er, dass etwa auch Düngemittel darüber exportiert würden: »Stocken diese Transporte, hat das verheerende Auswirkungen auf die Nahrungssicherheit weltweit.«
Die Bundesregierung wolle »in einer Nachkriegsordnung« Verantwortung übernehmen, etwa um die Seeschifffahrt im Roten Meer weiter zu sichern. »Aber die Bundesregierung hat für die aktuelle militärische Auseinandersetzung gesagt, dass sie daran nicht teilnimmt«, betonte er. US-Präsident Donald Trump fordert einen internationalen Marineeinsatz zur Sicherung der internationalen Frachtschifffahrt in der Straße von Hormus, die von Iran seit dem Beginn des Kriegs de facto blockiert wird.
Wadephul bekräftige, dass Deutschland nicht an einer militärischen Sicherung der Straße von Hormus teilnehmen werde. Gleichzeitig betonte er, dass etwa auch Düngemittel darüber exportiert würden: »Stocken diese Transporte, hat das verheerende Auswirkungen auf die Nahrungssicherheit weltweit.«
Die Bundesregierung wolle »in einer Nachkriegsordnung« Verantwortung übernehmen, etwa um die Seeschifffahrt im Roten Meer weiter zu sichern. »Aber die Bundesregierung hat für die aktuelle militärische Auseinandersetzung gesagt, dass sie daran nicht teilnimmt«, betonte er. US-Präsident Donald Trump fordert einen internationalen Marineeinsatz zur Sicherung der internationalen Frachtschifffahrt in der Straße von Hormus, die von Iran seit dem Beginn des Kriegs de facto blockiert wird.
Foto: Clemens Bilan/EPA
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Polizei untersucht Einschlagsorte im Großraum Tel Aviv
Israelische Polizisten und Bombenexperten untersuchen im Großraum Tel Aviv die Einschlagsorte von Raketentrümmern. Nach Angaben eines Polizeisprechers gab es zunächst keine Informationen über Tote oder Verletzte. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, Einschlagstellen fernzubleiben und keine Trümmerteile zu berühren, die möglicherweise explodieren könnten.
Das Nachrichtenportal Ynet berichtete von einem Einschlag am Bahnhof von Holon südlich von Tel Aviv. Aufgrund der Schäden wurde die Zugverbindung von Tel Aviv in die Stadt Rischon Lezion ausgesetzt, hieß es weiter.
Am Vormittag hatte es bereits zweimal Alarm gegeben, als Iran Raketen in Richtung Israel startete. Am Nachmittag gab es in verschiedenen Regionen Israels ein weiteres Mal Raketenalarm.
Das Nachrichtenportal Ynet berichtete von einem Einschlag am Bahnhof von Holon südlich von Tel Aviv. Aufgrund der Schäden wurde die Zugverbindung von Tel Aviv in die Stadt Rischon Lezion ausgesetzt, hieß es weiter.
Am Vormittag hatte es bereits zweimal Alarm gegeben, als Iran Raketen in Richtung Israel startete. Am Nachmittag gab es in verschiedenen Regionen Israels ein weiteres Mal Raketenalarm.
Einsatzkräfte am Einschlagsort eines Projektils in Horon am Rande von Tel Aviv. Foto: Ilia Yefimovich / AFP
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Iran fordert Fifa zur Verlegung der iranischen WM-Spiele auf
Irans Botschafter in Mexiko hat die Fifa aufgerufen, die Spiele der iranischen Fußballnationalmannschaft bei der Fußball-WM im Sommer in Nordamerika nach Mexiko zu verlegen. Bislang sind alle Gruppenspiele der iranischen Mannschaft in den USA geplant.
Die Botschaft veröffentlichte ein Statement des Präsidenten des iranischen Fußballverbands, Mehdi Taj. Darin heißt es, dass Iran seine Gruppenspiele nach Mexiko verlegen wolle, um die Sicherheit der Spieler und Offiziellen zu gewährleisten. »Da Trump ausdrücklich erklärt hat, dass er die Sicherheit der iranischen Nationalmannschaft nicht gewährleisten kann, werden wir sicherlich nicht nach Amerika reisen«, heißt es in der Erklärung. »Wir verhandeln derzeit mit der Fifa darüber, die Spiele Irans bei der Weltmeisterschaft in Mexiko auszutragen.«
Die Botschaft veröffentlichte ein Statement des Präsidenten des iranischen Fußballverbands, Mehdi Taj. Darin heißt es, dass Iran seine Gruppenspiele nach Mexiko verlegen wolle, um die Sicherheit der Spieler und Offiziellen zu gewährleisten. »Da Trump ausdrücklich erklärt hat, dass er die Sicherheit der iranischen Nationalmannschaft nicht gewährleisten kann, werden wir sicherlich nicht nach Amerika reisen«, heißt es in der Erklärung. »Wir verhandeln derzeit mit der Fifa darüber, die Spiele Irans bei der Weltmeisterschaft in Mexiko auszutragen.«
Irans Nationalmannschaft 2025 in Teheran. Foto: AFP
US-Präsident Donald Trump hatte vor einigen Tag auf seiner Plattform Truth Social gepostet, dass Irans Mannschaft bei der WM willkommen sei, »aber ich halte es wirklich nicht für angemessen, dass sie dort teilnimmt – im Interesse ihres eigenen Lebens und ihrer Sicherheit.«
Die Fifa hat sich zu dem Statement bisher nicht geäußert. Eine Verlegung der Spiele wäre weniger als drei Monate vor Beginn der Weltmeisterschaft beispiellos.
Die Fifa hat sich zu dem Statement bisher nicht geäußert. Eine Verlegung der Spiele wäre weniger als drei Monate vor Beginn der Weltmeisterschaft beispiellos.
Miriam Khan
Nachrichtenressort
Iran will WM-Spiele von USA nach Mexiko verlegen lassen
Der iranische Fußballverband arbeitet an einer Verlegung seiner WM-Spiele. »Nachdem US-Präsident Donald Trump ausdrücklich erklärt hat, dass er die Sicherheit der iranischen Nationalmannschaft nicht gewährleisten kann, werden wir definitiv nicht nach Amerika reisen«, sagte Verbandspräsident Mehdi Taj in einer Stellungnahme, die auf dem X-Account der Botschaft des Landes veröffentlicht wurde.
Iran soll beim Turnier im Sommer (11. Juni bis 19. Juli), das in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird, in der Vorrunde in Los Angeles gegen Neuseeland und Belgien antreten, danach in Seattle gegen Ägypten. Das WM-Quartier der Mannschaft wurde in Tucson/Arizona gebucht. Jedoch: »Wir verhandeln derzeit mit der FIFA über die Austragung der iranischen Spiele bei der Weltmeisterschaft in Mexiko«, sagte Taj.
Trump hatte zuletzt widersprüchliche Signale gesendet. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er in der Vorwoche, die Iraner seien zwar willkommen, zugleich halte er es »jedoch nicht für angemessen, dass sie dort sind, im Hinblick auf ihr eigenes Leben und ihre Sicherheit«. Der asiatische Verband AFC geht aber weiter davon aus, dass Iran am Großevent teilnehmen wird.
Iran soll beim Turnier im Sommer (11. Juni bis 19. Juli), das in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird, in der Vorrunde in Los Angeles gegen Neuseeland und Belgien antreten, danach in Seattle gegen Ägypten. Das WM-Quartier der Mannschaft wurde in Tucson/Arizona gebucht. Jedoch: »Wir verhandeln derzeit mit der FIFA über die Austragung der iranischen Spiele bei der Weltmeisterschaft in Mexiko«, sagte Taj.
Trump hatte zuletzt widersprüchliche Signale gesendet. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er in der Vorwoche, die Iraner seien zwar willkommen, zugleich halte er es »jedoch nicht für angemessen, dass sie dort sind, im Hinblick auf ihr eigenes Leben und ihre Sicherheit«. Der asiatische Verband AFC geht aber weiter davon aus, dass Iran am Großevent teilnehmen wird.
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Irans Botschafter in Russland: Khamenei nicht in Russland
Der iranische Botschafter in Moskau widerspricht der russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge Berichten, dass Irans neuer Oberster Führer Mojtaba Khamenei sich für eine medizinische Behandlung in Russland befinde. Khamenei war vergangenen Mittwoch bei Angriffen der USA und Israels leicht verletzt worden.
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Analyse: Irans Regime wäre ohne Larijani geschwächt, aber nicht handlungsunfähig
Vor wenigen Tagen noch hatte Ali Larijani US-Präsident Donald Trump gedroht. »Passen Sie selbst auf, dass sie nicht ausgelöscht werden«, schrieb der Chef des Nationalen Sicherheitsrats in Iran auf der Plattform X. Nun soll Larijani selbst offenbar bei einem Angriff Israels und der USA ums Leben gekommen sein.
Für Irans Regime wäre Larijanis Tod, sollte er sich bestätigen, ein schwerer Schlag. Kaum jemand in der Führungsriege hat länger im System in verschiedenen Funktionen gedient: Er gehörte den Revolutionswächtern an, war als Leiter des nationalen Rundfunks Parlamentssprecher. Revolutionsführer Ali Khamenei betraute ihn noch vor seinem Tod mit den Regierungsgeschäften.
Für Irans Regime wäre Larijanis Tod, sollte er sich bestätigen, ein schwerer Schlag. Kaum jemand in der Führungsriege hat länger im System in verschiedenen Funktionen gedient: Er gehörte den Revolutionswächtern an, war als Leiter des nationalen Rundfunks Parlamentssprecher. Revolutionsführer Ali Khamenei betraute ihn noch vor seinem Tod mit den Regierungsgeschäften.
Trump hatte darauf gesetzt, dass das iranische Regime früh in dem Krieg kollabieren würde. Dass es nicht so kam, lag wohl auch an Larijani. Er steuerte den Apparat sehr viel mehr als etwa Präsident Masoud Pezeshkian.
Unter Regimekadern dürfte die Angst, selbst Ziel von Angriffen zu werden, jetzt weiter zunehmen. Zumal wohl neben Larijani auch Gholamreza Soleimani, der Chef der berüchtigten Basidsch-Miliz, ums Leben gekommen ist.
Handlungsunfähig wäre die Führung in Teheran wohl trotzdem noch nicht. Schon nach dem Tod Khameneis hat sich gezeigt, dass das Regime weiter operieren kann, selbst wenn es einzelne Personen verliert.
Unter Regimekadern dürfte die Angst, selbst Ziel von Angriffen zu werden, jetzt weiter zunehmen. Zumal wohl neben Larijani auch Gholamreza Soleimani, der Chef der berüchtigten Basidsch-Miliz, ums Leben gekommen ist.
Handlungsunfähig wäre die Führung in Teheran wohl trotzdem noch nicht. Schon nach dem Tod Khameneis hat sich gezeigt, dass das Regime weiter operieren kann, selbst wenn es einzelne Personen verliert.
Israel meldet Tötung von iranischem Sicherheitschef Larijani
Ali Larijani, Chef des Nationalen Sicherheitsrates in Iran, soll bei einem Luftangriff auf Teheran getötet worden sein. Das berichten die Nachrichtenagenturen Reuters und AP unter Berufung auf das israelische Verteidigungsministerium übereinstimmend. Larijani sei bei einer nächtlichen Attacke ins Visier genommen worden, erklärte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz nach Angaben seines Büros.
Zuvor hatten israelische Medien bereits über den Angriff auf Larijani berichtet. Aus Teheran gab es bislang keine Bestätigung zu seinem Tod. Iranische Staatsmedien kündigten am Vormittag an, es werde bald eine »Nachricht« Larijanis veröffentlicht werden.
Zuvor hatten israelische Medien bereits über den Angriff auf Larijani berichtet. Aus Teheran gab es bislang keine Bestätigung zu seinem Tod. Iranische Staatsmedien kündigten am Vormittag an, es werde bald eine »Nachricht« Larijanis veröffentlicht werden.
Chef des Nationalen Sicherheitsrates: Ali Larijani. Foto: Uncredited/AP/dpa
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Israel fliegt laut Militär Luftangriffe auf Teheran
Israels Militär gibt in einem Post auf X bekannt, dass es groß angelegte Luftangriffe auf ganz Teheran fliege, die die »Infrastruktur des iranischen Terrorregimes« zum Ziel haben.
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Uno warnt vor Massenvertreibungen im Libanon
Die Menschen im Libanon zahlen den Vereinten Nationen zufolge einen hohen Preis für die Ausweitung des Krieges in ihrem Land. »Die Vertreibung nimmt unglaublich schnell zu«, sagt der Uno-Koordinator für humanitäre Hilfe, Imran Riza. Hunderttausende hätten ihre Häuser verlassen, viele nur mit den Kleidern am Leib. Nach Angaben der Regierung in Beirut ist fast ein Fünftel der Bevölkerung auf der Flucht. Bei der israelischen Offensive wurden bislang über 800 Menschen getötet. Lesen Sie zur Lage im Libanon hier eine Analyse meines Kollegen Christoph Reuter.
Ein Israelischer Luftangriff auf Beiruts Stadtviertel Baschura nahe der Innenstadt . Foto: Wael Hamzeh / EPA
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Irans Außenminister telefoniert mit Guterres
Irans Außenminister Abbas Araghchi hat seinem Telegram-Kanal zufolge mit Uno-Generalsekretär António Guterres telefoniert. Araghchi forderte demnach Staaten und Institutionen, denen der weltweite Frieden und die Sicherheit am Herzen liegen, auf, die Angriffe der USA und Israels auf sein Land zu verurteilen. Die Angriffe nannte er eine eklatante Verletzung der Grundprinzipien und Regeln der Uno-Charta und des Völkerrechts. Zudem schrieb er, dass Störungen in der Straße von Hormus nicht losgelöst vom Krieg der USA und Israels gegen Iran betrachtet werden könnten.
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Netanyahu wünscht Iranern »fröhliche Feiertage«
Der Krieg der USA und Israels gegen Iran geht in die dritte Woche. Jetzt hat Israels Premierminister Benjamin Netanyahu eine Videobotschaft für die Menschen in Iran aufgenommen. Er wünsche dem »tapferen iranischen Volk« angesichts des anstehenden Neujahrsfests Nowrus »fröhliche Feiertage«, sagte Netanyahu in dem Clip, den sein Büro verbreitete. Er wurde veröffentlicht, während Israels Angriffe auf Ziele in Iran unverändert weitergingen.
Nowrus, das vorislamische Neujahrsfest, wird jedes Jahr zur Tag-und-Nacht-Gleiche von Menschen weltweit gefeiert. Es spiegle »den ungebrochenen Glauben des iranischen Volkes wider, dass das Licht über die Dunkelheit und das Gute über das Böse siegen wird«, sagte Netanyahu dazu.
Nowrus, das vorislamische Neujahrsfest, wird jedes Jahr zur Tag-und-Nacht-Gleiche von Menschen weltweit gefeiert. Es spiegle »den ungebrochenen Glauben des iranischen Volkes wider, dass das Licht über die Dunkelheit und das Gute über das Böse siegen wird«, sagte Netanyahu dazu.
Auch der israelische Präsident Isaac Herzog ließ dem iranischen Volk »herzlichen Grüße« anlässlich des Feuerfests, dem Auftakt zu Nowrus, übermitteln. In einer Videobotschaft sagte er, er wünsche den Iranerinnen und Iranern »den Wandel, den Sie so sehr verdienen. Sie verdienen Besseres. Sie verdienen Veränderung. Sie verdienen Gutes.«
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Uno untersucht Angriff auf Mädchenschule
Eine Uno-Untersuchungskommission hat die Ermittlungen zu dem tödlichen Angriff auf eine Mädchenschule in Iran aufgenommen. Das hat ein Mitglied der Mission erklärt. »Wir befinden uns in einem frühen Stadium dieser Untersuchung«, sagte Max du Plessis von Uno-Untersuchungskommission für Iran. Es gebe glaubwürdige Berichte, die die iranische Opferzahl bestätigten. »Für uns ist klar, dass angesichts der unschuldigen Opfer dieser Ereignisse eine unabhängige Untersuchung dringend notwendig ist«, sagte er.
Bilder der bei einem Angriff in Iran getöteten Schülerinnen. Foto: Ons Abid / AP
Bei dem Angriff sind iranischen Angaben zufolge 168 Kinder getötet worden. US-Militärermittler halten die Verantwortung der US-Streitkräfte für wahrscheinlich, haben aber noch keine endgültige Schlussfolgerung gezogen. Die USA haben vor wenigen Tagen eine Prüfung des Vorfalls angekündigt, mehr dazu lesen Sie hier.
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Kuwait: Zwei Mitarbeiter von Notaufnahme durch Trümmerteile verletzt
Im Golfstaat Kuwait sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums zwei Mitarbeiter einer Notaufnahme durch herabfallende Trümmerteile verletzt worden. Die medizinischen Angestellten seien an ihrem Arbeitsplatz in einer Notfallambulanz verletzt worden, erklärte das Ministerium. Ihr Zustand sei stabil.
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Libanon: Fünf Soldaten bei israelischem Angriff verletzt
Bei einem israelischen Angriff im Südlibanon sollen fünf Soldaten der libanesischen Streitkräfte verletzt worden sein, zwei davon schwer. Das berichtet die libanesische Armee.
Sie seien in einem Auto und auf einem Motorrad in der Gegend bei Nabatija unterwegs gewesen. Das israelische Militär teilte auf Nachfrage mit, den Fall zu prüfen. Die libanesische Armee ist im Krieg zwischen der proiranischen Hisbollah und dem israelischen Militär keine aktive Kriegspartei und verhält sich neutral.
Auch nach Berichten lokaler Medien waren die getroffenen Soldaten in einem Zivilauto und einer von ihnen auf einem Motorrad unterwegs. Sie seien in Uniform gekleidet gewesen.
Sie seien in einem Auto und auf einem Motorrad in der Gegend bei Nabatija unterwegs gewesen. Das israelische Militär teilte auf Nachfrage mit, den Fall zu prüfen. Die libanesische Armee ist im Krieg zwischen der proiranischen Hisbollah und dem israelischen Militär keine aktive Kriegspartei und verhält sich neutral.
Auch nach Berichten lokaler Medien waren die getroffenen Soldaten in einem Zivilauto und einer von ihnen auf einem Motorrad unterwegs. Sie seien in Uniform gekleidet gewesen.
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Analyse: Trump hat für einen schnellen Einsatz geplant – und muss nun improvisieren
Donald Trump hätte es besser wissen können. Noch bevor er am 28. Februar den Krieg gegen Iran begann, soll ihn sein Militärchef Dan Caine gewarnt haben, dass die Führung in Teheran im Angriffsfall wahrscheinlich die Straße von Hormus blockieren würde. So berichtet es das »Wall Street Journal«. Trump habe den Einwand seines Generals abgetan. Das Regime, so glaubte er, würde kollabieren, ehe es die Straße schließen könne.
Nun ist Trump gefangen in einem asymmetrischen Krieg. Und mit jedem Kriegstag wird deutlicher, dass er auf diesen nicht vorbereitet war. Trump hat offenkundig für einen schnellen Einsatz geplant – und muss nun improvisieren.
Nun ist Trump gefangen in einem asymmetrischen Krieg. Und mit jedem Kriegstag wird deutlicher, dass er auf diesen nicht vorbereitet war. Trump hat offenkundig für einen schnellen Einsatz geplant – und muss nun improvisieren.
Donald Trump im Oval Office. Foto: Annabelle Gordon / AFP
Das US-Militär hat hastig Truppen aus anderen Weltregionen in den Nahen Osten verlegt. In immer kürzeren Abständen ventiliert Trump Ideen, wie er die Krise am Golf unter Kontrolle bringen will. Mal will er die Straße von Hormus mit eigenen Kräften sichern, dann sollen ihm Nato-Partner dabei helfen. Unklar ist auch, wie das hoch angereicherte Uran geborgen werden soll, das offenbar noch immer in Iran lagert. Trump spielt offenbar mit dem Gedanken, Spezialkräfte zu schicken, obwohl er den Einsatz von Bodentruppen zwischenzeitlich ausgeschlossen hatte.
Der Krieg zwischen den USA, Israel und Iran geht in der dritten Woche damit in eine neue Phase, eine Phase, die durch immer größere Ungewissheit und Unberechenbarkeit geprägt sein dürfte.
Der Krieg zwischen den USA, Israel und Iran geht in der dritten Woche damit in eine neue Phase, eine Phase, die durch immer größere Ungewissheit und Unberechenbarkeit geprägt sein dürfte.
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Angeblich handgeschriebene Notiz von Larijani veröffentlicht
Auf den Social-Media-Accounts von Ali Larijani, dem Chef des Nationalen Sicherheitsrates in Iran, ist ein Foto einer angeblich von ihm handgeschriebenen Notiz veröffentlicht worden. Darin gedenkt Larijani getöteten iranischen Soldaten.
Die Veröffentlichung erfolgte kurz nachdem das israelische Verteidigungsministerium die Tötung Larijanis bei einem Luftangriff vermeldet hatte.
Die Veröffentlichung erfolgte kurz nachdem das israelische Verteidigungsministerium die Tötung Larijanis bei einem Luftangriff vermeldet hatte.
Israel meldet Tötung von iranischem Sicherheitschef Larijani
Ali Larijani, Chef des Nationalen Sicherheitsrates in Iran, soll bei einem Luftangriff auf Teheran getötet worden sein. Das berichten die Nachrichtenagenturen Reuters und AP unter Berufung auf das israelische Verteidigungsministerium übereinstimmend. Larijani sei bei einer nächtlichen Attacke ins Visier genommen worden, erklärte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz nach Angaben seines Büros.
Zuvor hatten israelische Medien bereits über den Angriff auf Larijani berichtet. Aus Teheran gab es bislang keine Bestätigung zu seinem Tod. Iranische Staatsmedien kündigten am Vormittag an, es werde bald eine »Nachricht« Larijanis veröffentlicht werden.
Zuvor hatten israelische Medien bereits über den Angriff auf Larijani berichtet. Aus Teheran gab es bislang keine Bestätigung zu seinem Tod. Iranische Staatsmedien kündigten am Vormittag an, es werde bald eine »Nachricht« Larijanis veröffentlicht werden.
Chef des Nationalen Sicherheitsrates: Ali Larijani. Foto: Uncredited/AP/dpa
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Iraks Ölminister: Unsere Öltanker könnten Straße von Hormus passieren
Iran könnte irakischen Tankern nach Angaben der Regierung in Bagdad die Fahrt durch die strategisch wichtige Straße von Hormus ermöglichen. Iraks Ölminister Hayan Abdul Ghani Al-Sawad erklärte der staatlichen Agentur INA zufolge: »Es besteht Kommunikation mit Iran bezüglich der Genehmigung der Passage einiger irakischer Öltanker.« Dem Fernsehsender al-Scharkija sagte er, seine Regierung habe bereits Signale erhalten, dass einigen Tankern die Durchfahrt erlaubt werden könnte.
Der Irak gilt als strategisch wichtiger Partner für Iran. Die Führung in Teheran hat großen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Einfluss auf das Nachbarland, unter anderem durch mächtige, Iran-treue Milizen.
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Israel meldet Tötung von iranischem Sicherheitschef Larijani
Ali Larijani, Chef des Nationalen Sicherheitsrates in Iran, soll bei einem Luftangriff auf Teheran getötet worden sein. Das berichten die Nachrichtenagenturen Reuters und AP unter Berufung auf das israelische Verteidigungsministerium übereinstimmend. Larijani sei bei einer nächtlichen Attacke ins Visier genommen worden, erklärte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz nach Angaben seines Büros.
Zuvor hatten israelische Medien bereits über den Angriff auf Larijani berichtet. Aus Teheran gab es bislang keine Bestätigung zu seinem Tod. Iranische Staatsmedien kündigten am Vormittag an, es werde bald eine »Nachricht« Larijanis veröffentlicht werden.
Zuvor hatten israelische Medien bereits über den Angriff auf Larijani berichtet. Aus Teheran gab es bislang keine Bestätigung zu seinem Tod. Iranische Staatsmedien kündigten am Vormittag an, es werde bald eine »Nachricht« Larijanis veröffentlicht werden.
Chef des Nationalen Sicherheitsrates: Ali Larijani. Foto: Uncredited/AP/dpa
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EU-Außenbeauftragte Kallas setzt auf Diplomatie statt Kriegsschiffe
Die Europäische Union setzt nach den Worten der Außenbeauftragten Kaja Kallas im Konflikt um die Straße von Hormus auf Diplomatie. Es müssten diplomatische Wege gefunden werden, um die Seestraße offenzuhalten, sagte Kallas. »Niemand ist bereit, seine Leute in der Straße von Hormus in Gefahr zu bringen.«
Damit reagiert Kallas auf die Forderung von US-Präsident Donald Trump, Kriegsschiffe zum Schutz der Handelsroute zu entsenden. Ein diplomatischer Ansatz sei nötig, um Krisen bei der Versorgung mit Lebensmitteln, Dünger und Energie zu verhindern, fügte Kallas hinzu.
Mit Blick auf die USA sagte Kallas, die EU habe begonnen, mit der Unberechenbarkeit der Vereinigten Staaten zu rechnen. »Natürlich sind wir Verbündete der USA, aber wir verstehen ihre jüngsten Schritte nicht wirklich«, sagte Kallas.
Damit reagiert Kallas auf die Forderung von US-Präsident Donald Trump, Kriegsschiffe zum Schutz der Handelsroute zu entsenden. Ein diplomatischer Ansatz sei nötig, um Krisen bei der Versorgung mit Lebensmitteln, Dünger und Energie zu verhindern, fügte Kallas hinzu.
Mit Blick auf die USA sagte Kallas, die EU habe begonnen, mit der Unberechenbarkeit der Vereinigten Staaten zu rechnen. »Natürlich sind wir Verbündete der USA, aber wir verstehen ihre jüngsten Schritte nicht wirklich«, sagte Kallas.
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Trump vertagt Gipfel mit Xi, doch der kann abwarten
»Ich bin nicht überrascht, dass Donald Trump seinen Chinabesuch abgesagt hat«, sagt Jodie Wen vom regierungsnahen Centre for International Security and Strategy an der Pekinger Tsinghua Universität. »Trump dachte, er kann diesen Krieg schnell beenden und dann strahlend nach China kommen«, so Wen. »Aber jetzt hält der Krieg in Iran an. Trump sähe nicht gut aus, wenn er in dieser Lage nach Peking käme.«
Der US-Präsident hatte angekündigt, den geplanten Gipfel mit Chinas Machthaber Xi Jinping vertagen zu wollen. In einem Interview mit der »Financial Times« ließ er es so klingen, als mache er den Besuch in Peking davon abhängig, ob China ihm bei der Beendigung der Blockade in der Straße von Hormus helfen würde. »Peking wird keine Schiffe entsenden, um Trump in seinem Krieg zu Hilfe zu eilen«, sagt Wen dazu. China tue der Engpass in den Öl- und Gaslieferungen weh, aber es sei vorbereitet. Die Regierung habe nach dem Zwölftagekrieg im vergangenen Juni angefangen, Ölreserven anzulegen. »Außerdem baut China seine erneuerbaren Energien aus, um sich mehr und mehr unabhängiger von Ölimporten zu machen.«
Der US-Präsident hatte angekündigt, den geplanten Gipfel mit Chinas Machthaber Xi Jinping vertagen zu wollen. In einem Interview mit der »Financial Times« ließ er es so klingen, als mache er den Besuch in Peking davon abhängig, ob China ihm bei der Beendigung der Blockade in der Straße von Hormus helfen würde. »Peking wird keine Schiffe entsenden, um Trump in seinem Krieg zu Hilfe zu eilen«, sagt Wen dazu. China tue der Engpass in den Öl- und Gaslieferungen weh, aber es sei vorbereitet. Die Regierung habe nach dem Zwölftagekrieg im vergangenen Juni angefangen, Ölreserven anzulegen. »Außerdem baut China seine erneuerbaren Energien aus, um sich mehr und mehr unabhängiger von Ölimporten zu machen.«
Chinas Machthaber Xi Jinping: hat vorgesorgt. Foto: Andres Martinez Casares / EPA
Zudem kann sich die Volksrepublik als die besonnenere Großmacht darstellen, ohne dass sie tätig werden muss. Xi kann also warten. Mehr zu der Positionierung Chinas zu diesem Konflikt lesen Sie hier.
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Basidsch-Chef Soleimani offenbar in Teheran getötet
Gholamreza Soleimani, der Chef der paramilitärischen Basidsch-Milizen, ist nach Angaben der israelischen Armee bei einem Angriff getötet worden. Die Basidsch-Einheiten seien unter Soleimanis Führung für die blutige Niederschlagung der Proteste in Iran im Januar verantwortlich, schrieb die Armee auf X.
Die Miliz wurde nach der Islamischen Revolution 1979 gegründet und ist Teil der Revolutionswächter, ihr sollen mehrere Hunderttausend systemtreue Anhänger angehören.
Die Miliz wurde nach der Islamischen Revolution 1979 gegründet und ist Teil der Revolutionswächter, ihr sollen mehrere Hunderttausend systemtreue Anhänger angehören.
Soleimani soll bei einem Luftangriff auf Teheran getötet worden sein, hieß es in dem Beitrag auf X weiter. Zuvor hatte es bereits Berichte über seinen Tod gegeben. Aus Teheran gab es bislang keine Stellungnahme dazu.
Berichte über Angriff auf iranischen Sicherheitschef Larijani
Mehrere israelische Medien, darunter die »Times of Israel« und das Portal Ynet, berichten übereinstimmend, dass es einen Angriff auf Ali Larijani gegeben haben soll, den Chef des Nationalen Sicherheitsrates in Iran. Derzeit sei aber noch unklar, ob Larijani dabei getroffen, verletzt oder getötet worden sei, heißt es in den Meldungen.
Auch Gholamreza Soleimani, der Chef der paramilitärischen Basidsch-Milizen, soll den Berichten zufolge Ziel der Attacke gewesen sein.
Weder von der israelischen Armee noch von Teheraner Seite liegt derzeit eine Stellungnahme dazu vor.
Auch Gholamreza Soleimani, der Chef der paramilitärischen Basidsch-Milizen, soll den Berichten zufolge Ziel der Attacke gewesen sein.
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Karte: Angriffe seit Kriegsbeginn
Seit mehr als zwei Wochen sind Iran, Israel und die USA im Krieg. Der Konflikt erfasste von Beginn an die gesamte Region. Wie sehr, das zeigt eine Karte unserer Kollegen und Kolleginnen aus dem Ressort Daten- und Visualisierungen. Auf ihr sind alle berichteten Angriffe seit Kriegsbeginn eingezeichnet.
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Erneut Drohnenangriff auf Fudschaira – Feuer in Öltanklager
Ein Drohnenangriff in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat am Morgen in Fudschaira, einem Emirat an der Ostküste am Golf von Oman, einen Brand in einem Öltanklager ausgelöst, wie die staatliche Nachrichtenagentur WAM berichtete. Fudschaira ist wiederholt Ziel von Drohnenangriffen geworden. Laut WAM wurde bei der Explosion niemand verletzt.
Ein weiterer Drohnenangriff verursachte dem Medienbüro von Abu Dhabi zufolge ein Feuer auf dem Schah-Gasfeld. Verletzt worden sei dort niemand. Das Schah-Feld liegt 180 Kilometer südwestlich von Abu Dhabi und ist eines der größten seiner Art weltweit. Fudschaira ist ein wichtiger Hafen für die Ölexporte der Emirate.
Der Luftraum über den Emiraten wurde zeitweise geschlossen.
Ein weiterer Drohnenangriff verursachte dem Medienbüro von Abu Dhabi zufolge ein Feuer auf dem Schah-Gasfeld. Verletzt worden sei dort niemand. Das Schah-Feld liegt 180 Kilometer südwestlich von Abu Dhabi und ist eines der größten seiner Art weltweit. Fudschaira ist ein wichtiger Hafen für die Ölexporte der Emirate.
Der Luftraum über den Emiraten wurde zeitweise geschlossen.
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Berichte über Angriff auf iranischen Sicherheitschef Larijani
Mehrere israelische Medien, darunter die »Times of Israel« und das Portal Ynet, berichten übereinstimmend, dass es einen Angriff auf Ali Larijani gegeben haben soll, den Chef des Nationalen Sicherheitsrates in Iran. Larijani sei »Ziel eines Tötungsversuchs« gewesen, meldet die Rundfunkanstalt Kan. Derzeit sei aber noch unklar, ob Larijani dabei getroffen, verletzt oder getötet worden sei, heißt es weiter.
Auch Gholamreza Soleimani, der Chef der paramilitärischen Basidsch-Milizen, soll den Berichten zufolge Ziel der Attacke gewesen sein.
Weder von der israelischen Armee noch von Teheraner Seite liegt derzeit eine Stellungnahme dazu vor.
Auch Gholamreza Soleimani, der Chef der paramilitärischen Basidsch-Milizen, soll den Berichten zufolge Ziel der Attacke gewesen sein.
Weder von der israelischen Armee noch von Teheraner Seite liegt derzeit eine Stellungnahme dazu vor.
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Offenbar erneut heftige Explosionen in Teheran
Die iranische Hauptstadt ist am Morgen erneut von heftigen Explosionen erschüttert worden. Wie ein AFP-Reporter berichtete, waren im Zentrum der Stadt mehrere Detonationen zu hören. Zunächst war nicht ersichtlich, welche Orte getroffen worden waren. Bereits in der Nacht zum Dienstag waren in Teheran starke Explosionen zu hören gewesen, während Starkregen und Gewitter über der Stadt niedergingen.
In den frühen Morgenstunden hatte die israelische Armee eine weitere Angriffswelle auf »Infrastruktureinrichtungen des Terrorregimes« in mehreren Gegenden von Teheran bekannt gegeben.
In den frühen Morgenstunden hatte die israelische Armee eine weitere Angriffswelle auf »Infrastruktureinrichtungen des Terrorregimes« in mehreren Gegenden von Teheran bekannt gegeben.
Israel startet Angriffswelle auf Teheran und Beirut
Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge eine »groß angelegte« Angriffswelle auf Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran und der libanesischen Hauptstadt Beirut begonnen. Die Angriffe in Teheran zielten auf »Infrastruktur des iranischen Terrorregimes« ab, erklärte die israelische Armee am Dienstagmorgen im Onlinedienst Telegram. In Beirut werde »Terror-Infrastruktur der Hisbollah« anvisiert.
Die libanesische staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete von Luftschlägen auf drei südliche Vororte von Beirut. Israelische Kampfflugzeuge hätten Angriffe in den Gebieten Kafaat und Haret Hreik ausgeführt, berichtete NNA am Dienstagmorgen. Ein israelisches Kampfflugzeug habe zudem ein Wohngebäude in dem Gebiet Doha Aramun attackiert.
Die libanesische staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete von Luftschlägen auf drei südliche Vororte von Beirut. Israelische Kampfflugzeuge hätten Angriffe in den Gebieten Kafaat und Haret Hreik ausgeführt, berichtete NNA am Dienstagmorgen. Ein israelisches Kampfflugzeug habe zudem ein Wohngebäude in dem Gebiet Doha Aramun attackiert.
Zuvor hatte die israelische Armee erklärt, aus Iran abgefeuerte Raketen steuerten auf Israel zu. »Abwehrsysteme sind im Einsatz, um die Bedrohung abzufangen«, erklärte die Armee auf Telegram und rief die Menschen in den betroffenen Gebieten auf, Schutzräume aufzusuchen.
Menschen in Tel Aviv im Schutzraum (16. März). Foto: Ohad Zwigenberg / AP
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Sollte sich die Bundeswehr an einer Militärmission in der Straße von Hormus beteiligen?
Darüber diskutiert nicht nur die Politik, sondern auch Leserinnen und Leser bei SPIEGEL-Debatte. Hier können Sie mitreden.
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Ölpreise legen wieder zu
Die Ölpreise sind – nach einem kurzen Rückgang zu Beginn der Woche – wieder gestiegen. Am Morgen wurde für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Mai 103,81 US-Dollar bezahlt und damit etwa dreieinhalb Prozent mehr als am Vortag. Das Hoch lag vor gut einer Woche bei knapp 120 Dollar. Gestern war der Preis für Rohöl aus der Nordsee zeitweise bis auf 100 Dollar gesunken.
Dennoch zeigt sich am Ölmarkt nach Einschätzung des Analysten Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners weiter die Hoffnung auf ein schnelles Ende des Irankriegs. Er verweist darauf, dass die Preise für kurzfristig lieferbares Öl deutlich höher sind als Preise mit längeren Lieferzeiten. Während die Preise mit Lieferung im Mai bei 100 Dollar und darüber liegen, kostet Rohöl auf dem Weltmarkt mit Lieferungen im September weniger als 90 Dollar.
Dennoch zeigt sich am Ölmarkt nach Einschätzung des Analysten Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners weiter die Hoffnung auf ein schnelles Ende des Irankriegs. Er verweist darauf, dass die Preise für kurzfristig lieferbares Öl deutlich höher sind als Preise mit längeren Lieferzeiten. Während die Preise mit Lieferung im Mai bei 100 Dollar und darüber liegen, kostet Rohöl auf dem Weltmarkt mit Lieferungen im September weniger als 90 Dollar.
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Weltschifffahrtsorganisation: Militärschutz für Tanker in der Straße von Hormus keine Dauerlösung
Wegen des Kriegs und drohender iranischer Angriffe ist der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus praktisch zum Erliegen gekommen. Militärische Eskorten zum Schutz von Tankschiffen in der Meerenge sind nach Ansicht der Weltschifffahrtsorganisation (IMO) aber keine dauerhafte Lösung. »Es verringert das Risiko, aber das Risiko besteht weiterhin«, sagte IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez der »Financial Times«. Ein militärischer Einsatz sei »keine langfristige oder nachhaltige Lösung.« US-Präsident Trump hatte zuletzt einen internationalen Marineeinsatz vor der iranischen Küste zur Sicherung von Öltransporten gefordert.
Dominguez äußerte sich auch besorgt über die Schiffsbesatzungen, die im Persischen Golf feststecken. »Die Lage ist besorgniserregend, insbesondere weil Schiffe derzeit nicht in der Lage sind, sich in der Straße von Hormus oder in der Golfregion frei zu bewegen. Auch der Zugang zu Häfen ist eingeschränkt, da Hafenanlagen ins Visier genommen werden«, sagte er. Irgendwann würden an Bord auch Vorräte an Lebensmitteln, Wasser und Treibstoff knapp werden.
Dominguez äußerte sich auch besorgt über die Schiffsbesatzungen, die im Persischen Golf feststecken. »Die Lage ist besorgniserregend, insbesondere weil Schiffe derzeit nicht in der Lage sind, sich in der Straße von Hormus oder in der Golfregion frei zu bewegen. Auch der Zugang zu Häfen ist eingeschränkt, da Hafenanlagen ins Visier genommen werden«, sagte er. Irgendwann würden an Bord auch Vorräte an Lebensmitteln, Wasser und Treibstoff knapp werden.
Arsenio Dominguez. Foto: IMO / Xinhua News Agency / picture alliance
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Leseempfehlung: Auf diese Pipeline kommt es jetzt an
Gigantische Rohrleitungen auf der Arabischen Halbinsel sollen die Welt mit Öl versorgen, denn durch die Straße von Hormus kommen kaum noch Schiffe. Wird die wichtigste Pipeline der Welt nun ebenfalls zum Kriegsziel? Mein Kollege Claus Hecking analysiert hier die Lage.
Pumpstation an der Ost-West-Pipeline in Saudi-Arabien
. Foto: Airbus / Google Earth
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Teheran nimmt zehn Ausländer fest
In Iran sind mehrere Ausländer wegen Spionage festgenommen worden. Es handle sich, erklärte der Geheimdienst der Revolutionswächter laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Isna um »zehn Söldner, die als Verräter identifiziert wurden.« Die Festnahmen erfolgten demnach in der nordostiranischen Provinz Razavi-Chorasan, die an Turkmenistan und Afghanistan grenzt.
Der Geheimdienst werfe ihnen vor, Informationen über sensible Standorte gesammelt und operative Einsätze im Nordosten des Landes vorbereitet zu haben, meldete die halbamtliche Nachrichtenagentur Tasnim. Auch hätten mehrere Verbindungen zu einer »monarchistischen Terrorgruppe«. Zur Staatsangehörigkeit der Festgenommenen wurden zunächst keine Angaben gemacht.
Der Geheimdienst werfe ihnen vor, Informationen über sensible Standorte gesammelt und operative Einsätze im Nordosten des Landes vorbereitet zu haben, meldete die halbamtliche Nachrichtenagentur Tasnim. Auch hätten mehrere Verbindungen zu einer »monarchistischen Terrorgruppe«. Zur Staatsangehörigkeit der Festgenommenen wurden zunächst keine Angaben gemacht.
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Katar wehrt Raketenangriff ab
Das Militär in Katar hat am Morgen einen mutmaßlich iranischen Raketenangriff abgewehrt. Das teilte das Verteidigungsministerium auf X mit, ohne sich ausdrücklich zur Herkunft der Geschosse zu äußern. Trümmerteile lösten in einem Industriegebiet einen Brand aus, wie es vom Innenministerium hieß. Die Feuerwehr sei vor Ort. Weitere Einzelheiten zu dem Angriff – etwa zur Zahl der abgewehrten Raketen – wurden zunächst nicht genannt. Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP in Doha berichtete von mehreren Explosionen in der katarischen Hauptstadt.
In Dubai kam es einem AFP-Journalisten zufolge ebenfalls zu mehreren Explosionen. Nach einer an Mobiltelefone gesendeten Raketenwarnung und einem Aufruf, »sofort einen sicheren Ort aufzusuchen«, waren demnach drei Explosionen zu hören.
In Dubai kam es einem AFP-Journalisten zufolge ebenfalls zu mehreren Explosionen. Nach einer an Mobiltelefone gesendeten Raketenwarnung und einem Aufruf, »sofort einen sicheren Ort aufzusuchen«, waren demnach drei Explosionen zu hören.
Rauch über Dubai am Montag. Foto: STR/AFP
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Toter durch Raketensplitter in den Emiraten
Bei neuen Angriffen Irans auf die Vereinigten Arabischen Emirate ist ein Mensch getötet worden. In Abu Dhabi sei ein pakistanischer Staatsbürger durch Trümmerteile einer abgefangenen ballistischen Rakete ums Leben gekommen, meldeten die Nachrichtenagenturen AFP und Reuters unter Verweis auf Behörden.
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Miriam Khan
Nachrichtenressort
Iran will WM-Spiele von USA nach Mexiko verlegen lassen
Der iranische Fußballverband arbeitet an einer Verlegung seiner WM-Spiele. »Nachdem US-Präsident Donald Trump ausdrücklich erklärt hat, dass er die Sicherheit der iranischen Nationalmannschaft nicht gewährleisten kann, werden wir definitiv nicht nach Amerika reisen«, sagte Verbandspräsident Mehdi Taj in einer Stellungnahme, die auf dem X-Account der Botschaft des Landes veröffentlicht wurde.
Iran soll beim Turnier im Sommer (11. Juni bis 19. Juli), das in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird, in der Vorrunde in Los Angeles gegen Neuseeland und Belgien antreten, danach in Seattle gegen Ägypten. Das WM-Quartier der Mannschaft wurde in Tucson/Arizona gebucht. Jedoch: »Wir verhandeln derzeit mit der FIFA über die Austragung der iranischen Spiele bei der Weltmeisterschaft in Mexiko«, sagte Taj.
Trump hatte zuletzt widersprüchliche Signale gesendet. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er in der Vorwoche, die Iraner seien zwar willkommen, zugleich halte er es »jedoch nicht für angemessen, dass sie dort sind, im Hinblick auf ihr eigenes Leben und ihre Sicherheit«. Der asiatische Verband AFC geht aber weiter davon aus, dass Iran am Großevent teilnehmen wird.
Iran soll beim Turnier im Sommer (11. Juni bis 19. Juli), das in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird, in der Vorrunde in Los Angeles gegen Neuseeland und Belgien antreten, danach in Seattle gegen Ägypten. Das WM-Quartier der Mannschaft wurde in Tucson/Arizona gebucht. Jedoch: »Wir verhandeln derzeit mit der FIFA über die Austragung der iranischen Spiele bei der Weltmeisterschaft in Mexiko«, sagte Taj.
Trump hatte zuletzt widersprüchliche Signale gesendet. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er in der Vorwoche, die Iraner seien zwar willkommen, zugleich halte er es »jedoch nicht für angemessen, dass sie dort sind, im Hinblick auf ihr eigenes Leben und ihre Sicherheit«. Der asiatische Verband AFC geht aber weiter davon aus, dass Iran am Großevent teilnehmen wird.
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Frachter vor Oman von »unbekanntem Geschoss« getroffen
Ein Frachter ist nach Angaben der britischen Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) vor der Küste des Oman von einem »unbekannten Geschoss« getroffen worden. Bei dem Vorfall seien »geringfügige strukturelle Schäden« und »keine Verletzungen unter der Besatzung« gemeldet worden, erklärte die UKMTO am Dienstagmorgen im Onlinedienst X. Der Tanker lag demnach vor Anker, als er getroffen wurde.
Seit Beginn des Irankrieges sind in der Golfregion immer wieder Schiffe angegriffen worden. Die iranischen Revolutionswächter haben zudem die Sperrung der für den weltweiten Seehandel wichtigen Straße von Hormus veranlasst. Durch die Meerenge werden normalerweise fast 20 Prozent des weltweiten Rohöls transportiert.
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CDU-Politiker spricht sich für Bundeswehreinsatz im Irankrieg aus
In der Debatte über eine militärische Beteiligung am Schutz von Schiffen in der umkämpften Straße von Hormus kommt aus der Unionsbundestagsfraktion Kritik an der kategorischen Ablehnung durch die Bundesregierung. »Ich finde es falsch, dass die Bundesregierung diese Möglichkeit frühzeitig ausschließt«, sagte der CDU-Verteidigungspolitiker Bastian Ernst der »Zeit«. »Wir werden uns nicht am Krieg beteiligen. Doch die Bundesrepublik, für die der internationale Seehandel so wichtig ist, sollte einen eigenen Beitrag zur Aufklärung der Lage in der Straße von Hormus leisten«, betonte Ernst.
Der CDU-Abgeordnete Bastian Ernst. Foto: dts Nachrichtenagentur / ddp
Dem CDU-Politiker schwebt der Wochenzeitung zufolge eine Ausweitung der EU-Marinemission »Aspides« vor. »Im Rahmen von Aspides könnten wir auf Aufklärungskräfte der Bundeswehr zurückgreifen, die sich bereits in der Region befinden, möglicherweise auch das Seefernaufklärungsflugzeug Poseidon oder Aufklärungsschiffe in die Region entsenden«, sagte Ernst.
»Damit helfen wir nicht der Trump-Regierung, sondern erstellen ein eigenes Lagebild auf Grundlage unserer Erkenntnisse, die wir dann mit den Europäern teilen könnten.«
Welche Kräfte die Bundeswehr letztlich dafür in die Region entsenden würde, sei eine militärische Entscheidung. »Doch die politische Debatte darüber sollte die Koalition nicht scheuen«, mahnte Ernst.
Welche Kräfte die Bundeswehr letztlich dafür in die Region entsenden würde, sei eine militärische Entscheidung. »Doch die politische Debatte darüber sollte die Koalition nicht scheuen«, mahnte Ernst.
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Schah-Sohn gründet Komitee für Übergangsjustiz
Der in den USA lebende Sohn des letzten iranischen Schahs hat ein Komitee zur Einrichtung einer Wahrheits- und Justizkommission in seiner Heimat gegründet. Das Komitee sei »mit der Ausarbeitung der regulatorischen Grundlagen für eine Übergangsjustiz beauftragt«, erklärte der 65-jährige Reza Pahlavi im Onlinedienst X. Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi habe »zugestimmt, dieses Komitee zu leiten«, fügte er hinzu.
Neben der 78-jährigen Ebadi sollen Pahlavi zufolge der Schriftsteller Iradsch Mesdaghi sowie Leyla Bahmany und Afschin Ellian Teil des Komitees werden. Sie verträten »vier Generationen iranischer Experten«, erklärte der Schah-Sohn.
Pahlavi hat sich für eine säkulare Demokratie in Iran ausgesprochen. Die iranische Opposition ist gespalten, Teile davon kritisieren Pahlavi wegen seiner Unterstützung für Israel. Zudem distanzierte sich der Sohn des letzten Schahs nie von der autokratischen Herrschaft seines Vaters.
Neben der 78-jährigen Ebadi sollen Pahlavi zufolge der Schriftsteller Iradsch Mesdaghi sowie Leyla Bahmany und Afschin Ellian Teil des Komitees werden. Sie verträten »vier Generationen iranischer Experten«, erklärte der Schah-Sohn.
Pahlavi hat sich für eine säkulare Demokratie in Iran ausgesprochen. Die iranische Opposition ist gespalten, Teile davon kritisieren Pahlavi wegen seiner Unterstützung für Israel. Zudem distanzierte sich der Sohn des letzten Schahs nie von der autokratischen Herrschaft seines Vaters.
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USA wollen Revolutionswächter als Terrorgruppe einstufen lassen
Die US-Regierung hat ihre Diplomaten weltweit angewiesen, bei verbündeten Staaten auf die Einstufung der iranischen Revolutionswächter und der libanesischen Hisbollah als Terrororganisationen zu dringen. In einer internen Anweisung des US-Außenministeriums vom 16. März begründet Außenminister Marco Rubio die Mitteilung mit einem erhöhten Angriffsrisiko durch Iran und seine Verbündeten. Die US-Diplomaten sollen die Botschaft bis spätestens 20. März auf »höchstmöglicher Ebene« überbringen und sich dabei mit israelischen Kollegen abstimmen.
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Analyse: Trumps China-Entscheidung ein Zeichen des Drucks
Es sollte der große Deal werden: Seit Monaten bereitet die US-Regierung das Treffen Donald Trumps mit Chinas Staatschef Xi Jinping vor. Ende März wollte sich der US-Präsident eigentlich auf den Weg nach Peking machen und dort den Handelsdeal offiziell eintüten. Doch was sich am Wochenende angedeutet hatte, bestätigte Trump am Montag: Das Treffen soll verschoben werden, man suche einen neuen Termin.
Offiziell begründeten der Präsident, seine Sprecherin und auch sein Finanzminister Scott Bessent das unisono mit dem Irankrieg, für den Trump in Washington sein müsse.
Sollte die offizielle Begründung stimmen, würde das vor allem eines zeigen: Der Präsident steht zu Hause derart unter Druck, dass er sogar seine wichtigste Auslandsreise absagt. Offenbar fürchtet man im Weißen Haus, dass die Wählerinnen und Wähler ihm seine Abwesenheit übelnehmen könnten. Umfragen zeigen, dass große Teile der Bevölkerung glauben, dass der US-Präsident die falschen Prioritäten setzt. Mit dem Irankrieg hat er zudem einen Militäreinsatz begonnen, der unter US-Amerikanern historisch unbeliebt ist. In Peking weilen, während US-Soldaten sterben und Benzinpreise steigen – diese Optik könnte für die Republikaner im Wahljahr heikel werden.
Offiziell begründeten der Präsident, seine Sprecherin und auch sein Finanzminister Scott Bessent das unisono mit dem Irankrieg, für den Trump in Washington sein müsse.
Sollte die offizielle Begründung stimmen, würde das vor allem eines zeigen: Der Präsident steht zu Hause derart unter Druck, dass er sogar seine wichtigste Auslandsreise absagt. Offenbar fürchtet man im Weißen Haus, dass die Wählerinnen und Wähler ihm seine Abwesenheit übelnehmen könnten. Umfragen zeigen, dass große Teile der Bevölkerung glauben, dass der US-Präsident die falschen Prioritäten setzt. Mit dem Irankrieg hat er zudem einen Militäreinsatz begonnen, der unter US-Amerikanern historisch unbeliebt ist. In Peking weilen, während US-Soldaten sterben und Benzinpreise steigen – diese Optik könnte für die Republikaner im Wahljahr heikel werden.
Donald Trumps und Xi Jinping (Oktober 2025). Foto: Evelyn Hockstein / REUTERS
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Bericht: Trumps Sondergesandter soll US-Senatoren informieren
Kurz bevor US-Präsident Trump den Angriff auf Iran befahl, reiste sein Verhandlungsduo – Schwiegersohn Jared Kushner und Freund Steve Witkoff – noch einmal für Gespräche mit dem iranischen Regime nach Genf. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hatten sie nach der letzten Gesprächsrunde den Eindruck, Iran sei in den entscheidenden Punkten nicht bereit, sich auf die US-Forderungen zuzubewegen. Schlimmer noch: Die Verhandler spielten ihrer Ansicht nach auf Zeit.
Am Dienstag nun könnte zumindest eine kleine Gruppe US-Senatoren einen besseren Einblick in die diplomatischen Bemühungen von Kushner und Witkoff bekommen: Der Sondergesandte soll einem Bericht der Nachrichtenseite Axios zufolge demokratische und republikanische Senatoren im US-Kapitol unterrichten. Dabei dürfte es auch um mögliche aktuelle Kontakte gehen: Berichte über einen Austausch zwischen Witkoff und Irans Außenminister Abbas Araghchi hatte der Iraner zuletzt dementiert.
Das Treffen soll demnach zwar unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, üblicherweise äußern sich die Senatorinnen und Senatoren danach jedoch vor der Presse – ihre Schilderungen und Kritik lassen oft Rückschlüsse auf das Gesagte zu. Und der Ex-Immobilieninvestor Witkoff hat sich in der Vergangenheit auskunftsfreudig gezeigt, über den Gaza-Deal hat er unter anderem in einem ausführlichen Fernsehinterview berichtet.
Am Dienstag nun könnte zumindest eine kleine Gruppe US-Senatoren einen besseren Einblick in die diplomatischen Bemühungen von Kushner und Witkoff bekommen: Der Sondergesandte soll einem Bericht der Nachrichtenseite Axios zufolge demokratische und republikanische Senatoren im US-Kapitol unterrichten. Dabei dürfte es auch um mögliche aktuelle Kontakte gehen: Berichte über einen Austausch zwischen Witkoff und Irans Außenminister Abbas Araghchi hatte der Iraner zuletzt dementiert.
Das Treffen soll demnach zwar unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, üblicherweise äußern sich die Senatorinnen und Senatoren danach jedoch vor der Presse – ihre Schilderungen und Kritik lassen oft Rückschlüsse auf das Gesagte zu. Und der Ex-Immobilieninvestor Witkoff hat sich in der Vergangenheit auskunftsfreudig gezeigt, über den Gaza-Deal hat er unter anderem in einem ausführlichen Fernsehinterview berichtet.
Omans Außenminister Albusaidi (re.) bei Treffen mit Witkoff und Kushner (li.) in Genf kurz vor Ausbruch des Irankriegs (26. Februar) . Foto: Oman News Agency / REUTERS
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Explosion auf Gelände der US-Botschaft in Bagdad
Die amerikanische Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen erneut mit Drohnen und Raketen beschossen worden. Die diplomatische Vertretung sei mit »drei Drohnen und vier Raketen angegriffen« worden, hieß es aus Sicherheitskreisen. Mindestens eine Drohne sei in der Botschaft abgestürzt.
Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP in Bagdad berichtete von einer Explosion und schwarzem Rauch, der aus dem Botschaftskomplex aufstieg. Die Flugabwehr fing demnach ein weiteres Geschoss ab. Zuvor war Sicherheitskreisen zufolge bereits ein Angriff auf die Botschaft mit vier Raketen abgewehrt worden.
Bei einem weiteren Angriff auf ein Haus in Bagdad sollen zudem mindestens vier Menschen getötet worden sein. Zuvor war von zwei Toten die Rede gewesen. Ersten Berichten zufolge handelte es sich Sicherheitskreisen zufolge bei mindestens zwei Toten um »iranische Berater« von Gruppen, die von Teheran unterstützt werden. Der Angriff traf ein Haus in dem Viertel al-Dschadirijah.
US-Botschaft in Baghdad (14. März). Foto: Ceerwan Aziz / EPA
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Israel startet Angriffswelle auf Teheran und Beirut
Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge eine »groß angelegte« Angriffswelle auf Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran und der libanesischen Hauptstadt Beirut begonnen. Die Angriffe in Teheran zielten auf »Infrastruktur des iranischen Terrorregimes« ab, erklärte die israelische Armee am Dienstagmorgen im Onlinedienst Telegram. In Beirut werde »Terror-Infrastruktur der Hisbollah« anvisiert.
Die libanesische staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete von Luftschlägen auf drei südliche Vororte von Beirut. Israelische Kampfflugzeuge hätten Angriffe in den Gebieten Kafaat und Haret Hreik ausgeführt, berichtete NNA am Dienstagmorgen. Ein israelisches Kampfflugzeug habe zudem ein Wohngebäude in dem Gebiet Doha Aramun attackiert.
Die libanesische staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete von Luftschlägen auf drei südliche Vororte von Beirut. Israelische Kampfflugzeuge hätten Angriffe in den Gebieten Kafaat und Haret Hreik ausgeführt, berichtete NNA am Dienstagmorgen. Ein israelisches Kampfflugzeug habe zudem ein Wohngebäude in dem Gebiet Doha Aramun attackiert.
Zuvor hatte die israelische Armee erklärt, aus Iran abgefeuerte Raketen steuerten auf Israel zu. »Abwehrsysteme sind im Einsatz, um die Bedrohung abzufangen«, erklärte die Armee auf Telegram und rief die Menschen in den betroffenen Gebieten auf, Schutzräume aufzusuchen.
Menschen in Tel Aviv im Schutzraum (16. März). Foto: Ohad Zwigenberg / AP
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Irans Außenminister dementiert Kontakt mit US-Sondergesandten
Irans Außenminister Abbas Araghchi hat Berichte über Kontakte zum US-Sondergesandten Steve Witkoff zurückgewiesen. Araghchi erklärte auf X: »Mein letzter Kontakt mit Herrn Witkoff fand statt, bevor sein Arbeitgeber (US-Präsident Donald Trump) beschloss, die diplomatischen Bemühungen durch einen weiteren illegalen Militärschlag gegen Iran zunichtezumachen.« Die nun kursierenden Behauptungen seien darauf angelegt, Ölmarktakteure und die Öffentlichkeit zu täuschen.
Zuvor hatte das Portal »Axios» unter Berufung auf einen US-Beamten und eine informierte Quelle berichtet, dass zwischen beiden Seiten in den vergangenen Tagen ein direkter Kommunikationskanal reaktiviert worden sei. Araghchi soll demnach Textnachrichten geschickt haben, in denen es um Wege zur Beendigung des Kriegs ging.
Zuvor hatte das Portal »Axios» unter Berufung auf einen US-Beamten und eine informierte Quelle berichtet, dass zwischen beiden Seiten in den vergangenen Tagen ein direkter Kommunikationskanal reaktiviert worden sei. Araghchi soll demnach Textnachrichten geschickt haben, in denen es um Wege zur Beendigung des Kriegs ging.
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Hisbollah meldet Angriffe auf israelische Truppen im Südlibanon
Kämpfer der proiranischen Hisbollah-Miliz haben eigenen Angaben zufolge israelische Truppen in dem Dorf Chiam im Südlibanon angegriffen. Die Ansammlung israelischer Soldaten sei »mit einem Raketenhagel« ins Visier genommen worden, erklärte die Hisbollah am Montagabend. Zuletzt hatte die Miliz wiederholt Angriffe auf israelische Truppen in Chiam gemeldet, dem ersten Ort, in den die israelische Armee nach Beginn des Krieges vorgerückt war.
Nach dem Beginn des Irankrieges am 28. Februar hatte die von Iran finanzierte Hisbollah den Norden Israels unter Beschuss genommen. Seither nimmt die israelische Armee Ziele im Libanon ins Visier, insbesondere in Gebieten, die als Hisbollah-Hochburgen gelten. Dazu zählen der Süden des Landes, die südlichen Vororte der Hauptstadt Beirut und die ostlibanesische Bekaa-Ebene.
Nach dem Beginn des Irankrieges am 28. Februar hatte die von Iran finanzierte Hisbollah den Norden Israels unter Beschuss genommen. Seither nimmt die israelische Armee Ziele im Libanon ins Visier, insbesondere in Gebieten, die als Hisbollah-Hochburgen gelten. Dazu zählen der Süden des Landes, die südlichen Vororte der Hauptstadt Beirut und die ostlibanesische Bekaa-Ebene.
Bei israelischen Angriffen beschädigte Gebäude in Sidon (Libanon). Foto: Ankhar Kochneva / ZUMA Press / IMAGO
Am Montag gab die israelische Armee einen »gezielten Bodeneinsatz« gegen Stellungen der Hisbollah im Südlibanon bekannt. Deutschland sowie Frankreich, Italien, Kanada und Großbritannien riefen die israelische Regierung zum Verzicht auf eine groß angelegte Bodenoffensive auf. Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete den Einsatz als »Fehler«.
Bei den israelischen Angriffen wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums 886 Menschen getötet und mehr als 2100 weitere verletzt. Mehr als eine Million Menschen seien seit dem Wiederaufflammen des Konflikts zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon vertrieben worden, erklärten die libanesischen Behörden.
Bei den israelischen Angriffen wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums 886 Menschen getötet und mehr als 2100 weitere verletzt. Mehr als eine Million Menschen seien seit dem Wiederaufflammen des Konflikts zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon vertrieben worden, erklärten die libanesischen Behörden.
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Israels Präsident nennt Irankrieg »Wendepunkt« für Nahen Osten
Der israelische Präsident Isaac Herzog hat den Irankrieg als »historischen Wendepunkt« für den gesamten Nahen Osten bezeichnet. »Es kommt ein Moment, in dem nach endlosen Kriegen, Blutvergießen und Terror während deutlich mehr als einer Generation die aus Teheran kommende Grundursache blockiert und beseitigt wird«, sagte Herzog am Montag in einem Interview der Nachrichtenagentur AFP. Die Richtung, in die sich die gesamte Region entwickle, werde sich dadurch ändern.
In dem Interview appellierte Herzog auch an die Europäer, Israel in seinem Kampf gegen die von Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon zur Seite zu stehen. Die israelische Armee hatte zuvor einen »gezielten Bodeneinsatz« gegen Stellungen Hisbollah-Miliz im Südlibanon bekanntgegeben. »Europa sollte jegliche Anstrengung (...) unterstützen, die Hisbollah jetzt auszumerzen«, sagte Herzog. »Sie sollten verstehen, dass man manchmal einen Krieg gewinnen muss, wenn man etwas erreichen will.«
In dem Interview appellierte Herzog auch an die Europäer, Israel in seinem Kampf gegen die von Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon zur Seite zu stehen. Die israelische Armee hatte zuvor einen »gezielten Bodeneinsatz« gegen Stellungen Hisbollah-Miliz im Südlibanon bekanntgegeben. »Europa sollte jegliche Anstrengung (...) unterstützen, die Hisbollah jetzt auszumerzen«, sagte Herzog. »Sie sollten verstehen, dass man manchmal einen Krieg gewinnen muss, wenn man etwas erreichen will.«
Israels Präsident Isaac Herzog. Foto: Olympia de Maismont / AFP
In einer gemeinsamen Stellungnahme hatten Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada und Großbritannien am Montag vor einer groß angelegten israelischen Offensive im Libanon gewarnt. »Eine signifikante israelische Bodenoffensive hätte verheerende humanitäre Folgen und könnte zu einem langwierigen Konflikt führen. Dies gilt es abzuwenden«, hieß es darin.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte zuvor bereits bei einer Pressekonferenz in Berlin deutliche Kritik am Vorgehen Israels geäußert und »eindringlich« vor den Folgen einer Bodenoffensive im Libanon gewarnt, die er als »Fehler« bezeichnete.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte zuvor bereits bei einer Pressekonferenz in Berlin deutliche Kritik am Vorgehen Israels geäußert und »eindringlich« vor den Folgen einer Bodenoffensive im Libanon gewarnt, die er als »Fehler« bezeichnete.
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Trump verschiebt Chinareise wegen Irankriegs
Wegen des laufenden Kriegs in Nahost vertagt US-Präsident Donald Trump seine geplante Chinareise. Er habe Peking um einen Aufschub von etwa einem Monat gebeten, sagte Trump am Montag in Washington. Ursprünglich wollte der US-Präsident vom 31. März bis zum 2. April nach China reisen und Präsident Xi Jinping treffen.
Die USA und China hätten ein sehr gutes Verhältnis, sagte Trump weiter. Wegen des Irankriegs müsse er aber in Washington bleiben. Peking hatte die Reise bislang nicht bestätigt.
Delegationen aus den USA und China waren am Sonntag zu Handelsgesprächen in Paris zusammengekommen, bei denen es nach Angaben aus Washington um die Vorbereitung der Trump-Reise ging. Danach legte Peking Protest gegen neue US-Handelsuntersuchungen gegen China ein, die zu neuen Zöllen führen könnten. Bei den Untersuchungen geht es um mutmaßlich unfaire Handelspraktiken sowie um Zwangsarbeit.
Die USA und China hätten ein sehr gutes Verhältnis, sagte Trump weiter. Wegen des Irankriegs müsse er aber in Washington bleiben. Peking hatte die Reise bislang nicht bestätigt.
Delegationen aus den USA und China waren am Sonntag zu Handelsgesprächen in Paris zusammengekommen, bei denen es nach Angaben aus Washington um die Vorbereitung der Trump-Reise ging. Danach legte Peking Protest gegen neue US-Handelsuntersuchungen gegen China ein, die zu neuen Zöllen führen könnten. Bei den Untersuchungen geht es um mutmaßlich unfaire Handelspraktiken sowie um Zwangsarbeit.
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Analyse: Trump sagt: »Wir brauchen niemanden«. Wirklich?
Es war eine typische Reaktion Donald Trumps. Keine 24 Stunden nachdem er die Alliierten in einem Interview aufgefordert hatte, die Schifffahrtsrouten durch die Straße von Hormus mitzusichern, übte sich der US-Präsident in Trotz. Er habe vor allem sehen wollen, wie manche Länder auf die Anfrage reagieren würden, sagte Trump. »Wir brauchen niemanden.«
Trump und etliche seiner Minister haben in den vergangenen Tagen immer wieder betont, dass die USA sich um die Sicherheit in der Straße von Hormus kümmern würden. Unter anderem stellten sie einen militärischen Geleitschutz durch die U.S. Navy in Aussicht. Doch bisher ist davon wenig zu sehen. Das hat wohl seine Gründe.
Experten gehen davon aus, dass die USA dabei sehr wohl auf Hilfe von anderen Ländern angewiesen wären – zumindest, wenn sie wirklich einen Unterschied machen wollten. Nach Informationen von CNN sind derzeit knapp ein Dutzend US-Zerstörer, die für den Begleitschutz infrage kämen, in der Region.
Trump und etliche seiner Minister haben in den vergangenen Tagen immer wieder betont, dass die USA sich um die Sicherheit in der Straße von Hormus kümmern würden. Unter anderem stellten sie einen militärischen Geleitschutz durch die U.S. Navy in Aussicht. Doch bisher ist davon wenig zu sehen. Das hat wohl seine Gründe.
Experten gehen davon aus, dass die USA dabei sehr wohl auf Hilfe von anderen Ländern angewiesen wären – zumindest, wenn sie wirklich einen Unterschied machen wollten. Nach Informationen von CNN sind derzeit knapp ein Dutzend US-Zerstörer, die für den Begleitschutz infrage kämen, in der Region.
US-Krieggschiffe in der Philippinischen See (10. Februar). Foto: Ryre Arciaga / Petty Officer 1st Class Ryre Arciaga / DVIDS / dpa
Selbst wenn die Zerstörer nicht mehr in die Angriffe auf Iran eingebunden wären, würde es Berechnungen des »Economist« zufolge Monate bis Jahre dauern, bis die im Golf gestrandeten Schiffe heraus eskortiert wären. Und die Konvois könnten zahlenmäßig wenig dazu beitragen, zum Vorkriegsverkehr von 50 Öltankern am Tag zurückzukehren. Die Geleitflotte müsste also deutlich größer sein. Doch bis überhaupt weitere US-Zerstörer in der Region eintreffen, können Wochen vergehen.
Die Mission ist zudem nicht nur teuer und zeitaufwendig, sie ist auch äußerst riskant: Alle Einsatzkräfte, die die Tanker beschützen sollen, werden selbst zum Ziel. Um nicht noch mehr Unterstützung im Land zu verlieren, versucht die Trump-Regierung die Verluste so niedrig wie möglich zu halten. Mit seinem Rundumschlag im Weißen Haus wollte Trump wohl vor allem einen Eindruck zerstreuen: Dass er auf Hilfe angewiesen sein könnte.
Die Mission ist zudem nicht nur teuer und zeitaufwendig, sie ist auch äußerst riskant: Alle Einsatzkräfte, die die Tanker beschützen sollen, werden selbst zum Ziel. Um nicht noch mehr Unterstützung im Land zu verlieren, versucht die Trump-Regierung die Verluste so niedrig wie möglich zu halten. Mit seinem Rundumschlag im Weißen Haus wollte Trump wohl vor allem einen Eindruck zerstreuen: Dass er auf Hilfe angewiesen sein könnte.
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Trump: Israel würde niemals Atomwaffen gegen Iran einsetzen
Israel ist seit Langem als regionale Atommacht bekannt – hat den Besitz von Nuklearwaffen aber nie offiziell zugegeben. Nun hat US-Präsident Donald Trump auf eine Reporterfrage eine Antwort gegeben, die aufhorchen lässt. Könnte Israel den Einsatz einer Atomwaffe in Erwägung ziehen? »Israel würde so etwas niemals tun«, sagte Trump in Washington auf eine Frage eines Journalisten.
Der hatte den Präsidenten mit einer Äußerung von Trumps KI-Beauftragten David Sacks konfrontiert. Sacks hatte in einem Podcast vor dem Szenario gewarnt, dass Israel im Krieg erheblich zerstört werden könnte. Zudem sagte Sacks: »Man muss befürchten, dass Israel den Krieg eskalieren lässt, indem es den Einsatz einer Atomwaffe in Erwägung zieht.« Der Reporter fragte Trump, ob Sacks diese Einschätzung mit ihm geteilt habe. Daraufhin gab Trump seine Antwort.
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USA melden rund 200 verletzte Militär-Angehörige
Im Irankrieg sind nach Angaben der US-Armee bisher rund 200 Soldatinnen und Soldaten verwundet worden. Es habe zehn Schwerverletzte gegeben, teilt der Sprecher für das Nahost-Kommando Centcom, Tim Hawkins, mit. Der Großteil der Verletzungen sei aber leicht gewesen. Mehr als 180 Soldaten hätten den Dienst bereits wieder aufgenommen.
Die Einsatzkräfte seien in sieben Ländern der Region verletzt worden, sagte Hawkins weiter. Dabei handele es sich um Bahrain, den Irak, Israel, Jordanien, Kuwait, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Nach vorherigen Angaben kamen im Irankrieg zudem 13 Soldatinnen und Soldaten ums Leben.
Die Einsatzkräfte seien in sieben Ländern der Region verletzt worden, sagte Hawkins weiter. Dabei handele es sich um Bahrain, den Irak, Israel, Jordanien, Kuwait, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Nach vorherigen Angaben kamen im Irankrieg zudem 13 Soldatinnen und Soldaten ums Leben.
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Drohnenangriff soll Feuer auf wichtigem Ölfeld der Emirate ausgelöst haben
Ein Drohnenangriff hat ein Feuer auf einem wichtigen Ölfeld in den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgelöst. Die Behörden in Abu Dhabi teilen mit, die Löscharbeiten auf dem Ölfeld Schah dauerten weiter an. Angaben zu Verletzten machten sie nicht.
Das Schah-Ölfeld liegt 230 Kilometer südlich der Stadt Abu Dhabi und fördert nach Angaben des staatlichen Energiekonzerns Adnoc pro Tag rund 70.000 Barrel Rohöl.
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Irans Parlamentssprecher: Sind auf langen Krieg vorbereitet
Aus Israel heißt es, man plane den Krieg gegen Iran noch mindestens drei Wochen fortzusetzen. Iran will nun auch ein Signal der Stärke senden. Sein Land sei auf einen langen Krieg vorbereitet, sagte Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf der arabischen Tageszeitung »al-Arabi al-Dschadid«, aus Erfahrung früherer Kriege seien die notwendigen Maßnahmen getroffen worden.
»Wir verfügen über ausreichende Bestände an Raketen und Drohnen, und da diese Technologie im Inland entwickelt wurde, sind wir in der Lage, sie mit höherer Geschwindigkeit und zu wesentlich geringeren Kosten zu produzieren als der Feind seine Abfangraketen«, sagte Ghalibaf. Ein Waffenstillstand müsse garantieren, dass der Krieg nicht wieder aufflamme, so der Parlamentssprecher. Iran werde weiterkämpfen, »bis der Feind seine Aggression bereut« und stabile politische und sicherheitspolitische Bedingungen geschaffen seien.
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Militär: Israel weitet Einsatz am Boden im Libanon aus
Während Deutschland und seine Partner Israel dazu aufrufen, auf eine Bodenoffensive im Libanon zu verzichten, weiten die israelischen Streitkräfte den Einsatz weiter aus. Die Armee mobilisiere weitere Reservisten, sagte Sprecher Effie Defrin. Gegenwärtig seien bereits mehr als 100.000 Reservesoldaten an allen Fronten im Einsatz.
»Wir haben im Norden die Truppen verstärkt und werden den Einsatz in den kommenden Tagen vertiefen», sagte er. Israels Armee hatte eigenen Angaben zufolge in den vergangenen Tagen bereits »begrenzte und gezielte Bodeneinsätze« im Süden des Nachbarlands Libanon begonnen. Ziel seien aktive Hisbollah-Mitglieder sowie die Infrastruktur der Miliz. Ziel sei es, die Einwohner des Nordens vor den Hisbollah-Angriffen zu schützen. Im Libanon besteht die generelle Sorge einer großangelegten Bodeninvasion Israels mit anschließender Besatzung im Süden des Landes.
»Wir haben im Norden die Truppen verstärkt und werden den Einsatz in den kommenden Tagen vertiefen», sagte er. Israels Armee hatte eigenen Angaben zufolge in den vergangenen Tagen bereits »begrenzte und gezielte Bodeneinsätze« im Süden des Nachbarlands Libanon begonnen. Ziel seien aktive Hisbollah-Mitglieder sowie die Infrastruktur der Miliz. Ziel sei es, die Einwohner des Nordens vor den Hisbollah-Angriffen zu schützen. Im Libanon besteht die generelle Sorge einer großangelegten Bodeninvasion Israels mit anschließender Besatzung im Süden des Landes.
Zerstörung im Libanon. Foto: Ankhar Kochneva / ZUMA Press / IMAGO
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Bericht des »Telegraph«: Mojtaba Khamenei überlebte Raketenangriff offenbar nur durch Zufall
Irans neuer Oberster Führer Mojtaba Khamenei hat die Angriffe der USA und Israels offenbar nur durch einen Zufall überlebt. Das berichtet der britische »Telegraph« unter Berufung auf einen Audio-Mitschnitt. In der Aufnahme soll Protokollchef Mazaher Hosseini zu hören sein, wie er vor hochrangigen Geistlichen und Kommandanten berichtet, was beim Beschuss des Anwesens des getöteten Obersten Führers Ali Khamenei passierte. Der »Telegraph« berichtet, die Aufnahme sei unabhängig überprüft und verifiziert worden.
Mojtaba Khamenei lebte dem Bericht zufolge in Teheran im gleichen Komplex wie sein Vater Ali Khamenei. Am 28. Februar habe der Oberste Führer hochrangige Sicherheitsbeamte zu einer Besprechung versammelt. Dann seien die Raketen um 9.32 Uhr in den Komplex eingeschlagen. Mojtaba Khamenei sei vor Ort gewesen, aber kurz vor dem Angriff nach draußen gegangen »um etwas zu erledigen«, so zitiert der »Telegraph« Protokollchef Hosseini. Er sei durch den Angriff leicht am Bein verletzt worden. Sein Vater sowie seine Frau und sein Sohn kamen bei dem Angriff ums Leben.
Mojtaba Khamenei lebte dem Bericht zufolge in Teheran im gleichen Komplex wie sein Vater Ali Khamenei. Am 28. Februar habe der Oberste Führer hochrangige Sicherheitsbeamte zu einer Besprechung versammelt. Dann seien die Raketen um 9.32 Uhr in den Komplex eingeschlagen. Mojtaba Khamenei sei vor Ort gewesen, aber kurz vor dem Angriff nach draußen gegangen »um etwas zu erledigen«, so zitiert der »Telegraph« Protokollchef Hosseini. Er sei durch den Angriff leicht am Bein verletzt worden. Sein Vater sowie seine Frau und sein Sohn kamen bei dem Angriff ums Leben.
Ein Demonstrant in Paris zeigt ein Porträt von Mojtaba Khamenei. Foto: Martin Lelievre / AFP
Mojtaba Khamenei wurde zum Nachfolger seines Vaters bestimmt, hat sich seit dem Angriff aber bislang nicht in der Öffentlichkeit gezeigt. Das hat Zweifel an seinem Gesundheitszustand geschürt. US-Präsident Donald Trump sagte kürzlich sogar, es sei unklar, ob Khamenei überhaupt am Leben sei. »Viele Leute sagen, er sei schwer entstellt. Sie sagen, er habe ein Bein verloren und sei sehr schwer verletzt worden. Andere sagen, er sei tot«, sagte Trump.
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Liebe Leserinnen und Leser, die USA und Israel setzen ihre Angriffe gegen Iran und seine Nachbarn fort, das Regime in Teheran antwortet mit Gegenangriffen. Wir halten Sie hier über die Entwicklungen in Nahost und die Auswirkungen jenseits der Region auf dem Laufenden. Was am Montag geschah, können Sie hier nachlesen.
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