SpOn 10.03.2026
11:50 Uhr

Irankrieg: Benjamin Netanyahu widerspricht Donald Trump zu möglichem Ende


Wird der Irankrieg bald enden? Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu hat davon offenbar ganz andere Vorstellungen als US-Präsident Donald Trump.

Irankrieg: Benjamin Netanyahu widerspricht Donald Trump zu möglichem Ende

US-Präsident Donald Trump deutete jüngst ein mögliches Ende des Irankriegs an. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanyahu sendet nun ganz andere Signale.

Israel sei mit seinen Angriffen auf die Führung in Teheran »noch nicht fertig«, sagte Netanyahu laut einer Erklärung seines Büros. »Unser Bestreben ist es, das iranische Volk vom Joch der Tyrannei zu befreien«, sagte er mit Blick auf die Führung in Teheran. Es bestehe kein Zweifel, »dass wir ihnen mit den bisherigen Maßnahmen die Knochen brechen.«

Die Einschätzung Donald Trumps klang jedoch ganz anders. Am Montag sprach US-Präsident Trump erstmals darüber, dass der Krieg »so gut wie« beendet sei. Dem Sender »CBS« gegenüber begründete er dies mit einer militärischen Schwächung Irans. Trump äußerte sich nicht dazu, ob und wann die Vereinigten Staaten und Israel ihre Luftangriffe auf die Islamische Republik einstellen könnten. Der Krieg sei aber »weit vor dem Zeitplan«, sagte der US-Präsident nach Angaben des Senders.

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Derweil warnte die israelische Armee vor Raketenbeschuss aus Iran. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, heulten in Jerusalem die Luftalarmsirenen. Kurz darauf sei eine Explosion zu hören gewesen. Nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom wurden zunächst keine Verletzten gemeldet.

Bislang gingen die USA und Israel geschlossen gegen Iran vor. Doch dann griffen israelische Piloten Öldepots an. Nun übt selbst ein enger Trump-Verbündeter Kritik. In der Allianz tut sich ein erster Riss auf. Mehr dazu lesen Sie hier .

afp/elu