SpOn 09.09.2026
15:30 Uhr

Laura Dahlmeier posthum in Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen


Im vergangenen Jahr verunglückte Laura Dahlmeier bei einer Bergtour im Karakorum. Nun wurde sie für ihre herausragende sportliche Leistung geehrt. Auch andere Sportpersönlichkeiten ziehen in die Hall of Fame ein.

Laura Dahlmeier posthum in Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen

Die verstorbene Biathlon-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier wird in die deutsche Hall of Fame des Sports aufgenommen. Sie steht damit in einer Reihe von nun 142 Sportpersönlichkeiten, die durch ihre besondere Leistung Geschichte geschrieben haben.

Am 28. Juli 2025 war die siebenmalige Weltmeisterin am Laila Peak in Pakistan tödlich verunglückt . Dahlmeier hatte bei schwierigen Wetterbedingungen mit ihrer Seilpartnerin den Gipfelsturm abgebrochen. Beim Abstieg wurde die Doppel-Olympiasiegerin auf 5700 Meter Höhe von einem Stein am Kopf getroffen. Dahlmeier starb im Alter von 31 Jahren.

Die frühere Biathlon-Weltmeisterin Maren Hammerschmidt würdigte ihre langjährige Team- und Zimmerkollegin Dahlmeier als »einen Menschen, der immer seinen eigenen Weg gegangen ist und sich trotz allem immer treu geblieben ist«. Sie sei ein unglaublich ehrgeiziger, fokussierter und zielstrebiger Mensch gewesen, »aber auf der anderen Seite halt auch einfach: die Laura – bodenständig und nahbar, genau das hat sie für mich ausgemacht«.

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Neben Dahlmeier sollen der Turner Fabian Hambüchen, die Schwimmerin Britta Steffen sowie der Skirennläufer Felix Neureuther in die Ruhmeshalle aufgenommen werden. Neureuther setzt eine Familientradition fort: Schon seine Mutter Rosi Mittermaier und sein Vater Christian Neureuther wurden in die Hall of Fame aufgenommen.

»Die Hall of Fame des deutschen Sports – was für eine wunderbare Institution! Heute geht’s dabei um den Felix, und da muss ich einfach die Rosi dazuholen. Denn es geht uns allen in der Familie ja darum, was für ein Erbe man mit so einer Aufnahme auch hinterlassen kann«, sagte Christian Neureuther in der Würdigung seines Sohnes: »Es geht darum, die Werte des Sports in die nächste Generation zu treiben.« Rosi Mittermaier, Alpin-Olympiasiegerin von 1976 war im Januar 2023 gestorben.

Die Aufnahmefeier ist für den 26. November in Frankfurt am Main geplant.

kry/dpa/sid