Angesichts des zum Jahresbeginn beschlossenen neuen Wehrdienstes benötigt die Bundeswehr mehr Kapazitäten für die Ausbildung neuer Streitkräfte: Dazu gehören Kasernen, Depots und Übungsplätze. Im Juli hatte die Bundeswehr dafür zunächst acht ehemalige militärische Liegenschaften für geeignet befunden – nun sollen für fünf von ihnen weitere Schritte eingeleitet werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Verteidigung (BMVg).
Das betreffe folgende ehemalige Liegenschaften:
Kurpfalz-Kaserne in Speyer (Rheinland-Pfalz)
Unteroffizier-Krüger-Kaserne inklusive des ehemaligen Standortübungsplatzes in Kusel (Rheinland-Pfalz)
Graf-Stauffenberg-Kaserne inklusive des ehemaligen Standortübungsplatzes in Sigmaringen (Baden-Württemberg)
Kanaal-van-Wessem-Kaserne in Soest (Nordrhein-Westfalen)
Ray Barracks inklusive des ehemaligen US-Übungsplatzes Ockstadt als Standortübungsplatz in Friedberg (Hessen)
In Speyer, Kusel und Sigmaringen habe es bereits Gespräche zur zukünftigen Nutzung der Liegenschaften gegeben, so das BMVg. An den Standorten Soest und Friedberg stehen Gespräche demnach noch an. In den Gesprächen sollen die Voraussetzungen für eine zukünftige Nutzung der Liegenschaften geschaffen werden. Eine Entscheidung für eine Stationierung an den Standorten sei dies bisher nicht, teilte das BMVg mit.
Das BMVg hatte bereits im vergangenen Jahr die zivile Nutzung zahlreicher ehemaliger Liegenschaften beendet.
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