SpOn 18.03.2026
22:29 Uhr

News in Echtzeit: Iran attackiert Katars Gaswirtschaft, Ex-Politiker wegen Kindesmissbrauch verurteilt, US-Leitzins stabil


Die wichtigsten Nachrichten im Kurzüberblick.

News in Echtzeit: Iran attackiert Katars Gaswirtschaft, Ex-Politiker wegen Kindesmissbrauch verurteilt, US-Leitzins stabil

Iran attackiert das Herz von Katars Gaswirtschaft

Nachdem Israel wenige Stunden zuvor das iranische South-Pars-Feld getroffen hatte, schlägt Teheran zurück. Das Regime hatte bereits gedroht, Raffinerien, Gasfelder und petrochemische Anlagen in Saudi-Arabien, den VAE und Katar anzugreifen – und noch am Abend hat Iran Ras Laffan, das Herzstück von Katars Energiewirtschaft, attackiert.

Die Attacken auf Gasverarbeitungsanlagen in Iran und Katar sowie Sorgen vor Angriffen auf Saudi-Arabiens Ölindustrie treiben die Rohölpreise in die Höhe. Ein Barrel der Nordsee-Referenzsorte Brent kostete am Mittwoch gegen 21.50 Uhr MEZ 111,55 US-Dollar – das sind gut acht Dollar mehr als am Dienstag.

Analyse: In Ras Laffan stehen fast alle LNG-Anlagen von Katar, das Werk gilt als größter Exportkomplex für Flüssiggas weltweit und liefert etwa ein Fünftel des globalen LNG-Angebots. Wenn dort Anlagen ausfallen oder der Export stockt, fehlen große Mengen am Weltmarkt; Analysten warnen, dass ein längerer Ausfall die Preise weltweit weiter nach oben treiben würde. Alle Entwicklungen hier live


Ex-FDP-Abgeordneter Ebbing wegen Kindesmissbrauchs verurteilt

Der frühere Bundestagsabgeordnete Hartmut Ebbing ist wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Braunschweig verhängte für den 69-Jährigen, ein ehemaliges FDP-Mitglied, eine Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten.

Gemeinsamer Missbrauch: Die Strafkammer sah es als erwiesen an, dass Ebbing und eine mitangeklagte Lehrerin im Jahr 2021 sexuelle Handlungen an dem damals siebenjährigen Sohn der Frau vorgenommen haben.


US-Notenbank Fed hält Leitzins stabil

Im Irankrieg lässt die US-Notenbank den Leitzins unangetastet. Die Zinsspanne bleibt damit bei 3,5 bis 3,75 Prozent, wie der Zentralbankrat der Federal Reserve (Fed) in Washington mitteilte. Volkswirte hatten die Entscheidung erwartet.

Inflationssorgen: Der Irankrieg treibt die Ölpreise in ‌die Höhe. Angesichts der wirtschaftlichen Situation bleibt die US-Notenbank vorsichtig.


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Anzeigetafel am Düsseldorfer Hauptbahnhof (2024)

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Foto: Arne Meyer / dpa

Der Staatskonzern Bahn steckt in der Krise – unter anderem, weil die Züge so oft so derart unpünktlich sind. Experten haben konkrete Vorschläge gegen die Verspätungsmisere der Deutschen Bahn gesammelt. Dazu gehört auch die Rückkehr eines fast vergessenen Berufs.


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