In einem Waldgebiet nahe Halden in Norwegen sind am Sonntagmorgen ein Vater und sein Sohn erschossen worden. Eine weitere Person erlitt lebensgefährliche Verletzungen, wie die Nachrichtenagentur NTB berichtet. Bei dem mutmaßlichen, am Tatort festgenommenen Täter handelt es sich Polizeiangaben zufolge um einen Mann Ende 20. Gegen ihn wird demnach wegen Mordes ermittelt.
Zu der Tat sei es gekommen, »bevor die Jagdgesellschaft ins Revier aufbrach. Sie standen auf dem Hof und warteten auf die Zuweisung ihrer Jagdpositionen, als der Täter begann, auf die Gruppe zu schießen«, sagte Staatsanwalt Anders Svarholt der Nachrichtenagentur NTB. Der Beschuldigte sei von Mitgliedern der Jagdgesellschaft überwältigt worden. Er habe die Tat eingeräumt und befinde sich in Untersuchungshaft.
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Die Ermittlungen zu den Hintergründen laufen den Angaben zufolge. Es gebe widersprüchliche Angaben zu der Anzahl der Schüsse, sagte Svarholt. »Wir gehen nicht davon aus, dass es sich um eine völlig fremde Person handelte, die wahllos auf eine Jagdgesellschaft schoss.« Den Erkenntnissen zufolge wurde ein Gewehr verwendet.
