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Die Gewinnerinnen und Gewinner im Überblick
Beste Nebendarstellerin: Amy Madigan, »Weapons«
Bester Animationsfilm: »KPop Demon Hunters« von Maggie Kang, Chris Appelhans und Michelle L.M. Wong
Bester animierter Kurzfilm: »The Girl Who Cried Pearls« von Chris Lavis und Maciek Szczerbowski
Bestes Kostüm: Kate Hawley für »Frankenstein«
Bester Animationsfilm: »KPop Demon Hunters« von Maggie Kang, Chris Appelhans und Michelle L.M. Wong
Bester animierter Kurzfilm: »The Girl Who Cried Pearls« von Chris Lavis und Maciek Szczerbowski
Bestes Kostüm: Kate Hawley für »Frankenstein«
Bestes Make-up und Haarstyling: Mike Hill, Jordan Samuel und Cliona Furey für »Frankenstein«
Bestes Casting: Cassandra Kulukundis für »One Battle after Another«
Bester Kurzfilm: »The Singers« von Sam A. Davis und Jack Piatt UND »Two People Exchanging Saliva« von Alexandre Singh und Natalie Musteata
Bester Nebendarsteller: Sean Penn, »One Battle after Another«
Bestes adaptiertes Drehbuch: Paul Thomas Anderson für »One Battle after Another«
Bestes Originaldrehbuch: Ryan Coogler für »Blood & Sinners«
Bestes Szenenbild: Tamara Deverell (Szenenbild) und Shane Vieau (Ausstattung am Set) für »Frankenstein«
Beste visuelle Effekte: Joe Letteri, Richard Baneham, Eric Saindon und Daniel Barrett für »Avatar: Fire and Ash«
Beste Kurzdokumentation: »All die leeren Zimmer« von Joshua Seftel und Conall Jones
Bester Dokumentarfilm: »Ein Nobody gegen Putin« von David Borenstein, Pavel Talankin, Helle Faber und Alžběta Karásková
Beste Filmmusik: Ludwig Goransson für »Blood & Sinners«
Bester Ton: Gareth John, Al Nelson, Gwendolyn Yates Whittle, Gary A. Rizzo und Juan Peralta für »F1«
Bester Schnitt: Andy Jurgensen für »One Battle after Another«
Beste Kamera: Autumn Durald Arkapaw für »Blood & Sinners«
Bester internationaler Film: »Sentimental Value«, Norwegen
Bester Song: »Golden« aus »KPop Demon Hunters«; Musik und Text von EJAE, Mark Sonnenblick, Joong Gyu Kwak, Yu Han Lee, Hee Dong Nam, Jeong Hoon Seo und Teddy Park
Beste Regie: Paul Thomas Anderson für »One Battle after Another«
Bester Hauptdarsteller: Michael B. Jordan, »Blood & Sinners«
Beste Hauptdarstellerin: Jessie Buckley, »Hamnet«
Bester Film: »One Battle after Another« von Adam Somner, Sara Murphy und Paul Thomas Anderson (Produzenten)
Bestes Casting: Cassandra Kulukundis für »One Battle after Another«
Bester Kurzfilm: »The Singers« von Sam A. Davis und Jack Piatt UND »Two People Exchanging Saliva« von Alexandre Singh und Natalie Musteata
Bester Nebendarsteller: Sean Penn, »One Battle after Another«
Bestes adaptiertes Drehbuch: Paul Thomas Anderson für »One Battle after Another«
Bestes Originaldrehbuch: Ryan Coogler für »Blood & Sinners«
Bestes Szenenbild: Tamara Deverell (Szenenbild) und Shane Vieau (Ausstattung am Set) für »Frankenstein«
Beste visuelle Effekte: Joe Letteri, Richard Baneham, Eric Saindon und Daniel Barrett für »Avatar: Fire and Ash«
Beste Kurzdokumentation: »All die leeren Zimmer« von Joshua Seftel und Conall Jones
Bester Dokumentarfilm: »Ein Nobody gegen Putin« von David Borenstein, Pavel Talankin, Helle Faber und Alžběta Karásková
Beste Filmmusik: Ludwig Goransson für »Blood & Sinners«
Bester Ton: Gareth John, Al Nelson, Gwendolyn Yates Whittle, Gary A. Rizzo und Juan Peralta für »F1«
Bester Schnitt: Andy Jurgensen für »One Battle after Another«
Beste Kamera: Autumn Durald Arkapaw für »Blood & Sinners«
Bester internationaler Film: »Sentimental Value«, Norwegen
Bester Song: »Golden« aus »KPop Demon Hunters«; Musik und Text von EJAE, Mark Sonnenblick, Joong Gyu Kwak, Yu Han Lee, Hee Dong Nam, Jeong Hoon Seo und Teddy Park
Beste Regie: Paul Thomas Anderson für »One Battle after Another«
Bester Hauptdarsteller: Michael B. Jordan, »Blood & Sinners«
Beste Hauptdarstellerin: Jessie Buckley, »Hamnet«
Bester Film: »One Battle after Another« von Adam Somner, Sara Murphy und Paul Thomas Anderson (Produzenten)
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»Vanity Fair Oscar Party« in vollem Gang
Die Stars trudeln langsam alle bei den Oscar-Partys ein. Eine der bekanntesten und beliebtesten ist wohl die »Vanity Fair Oscar Party«.
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Dieser Blog neigt sich langsam seinem Ende zu. Bevor wir ihn gleich mit den Thesen zur Oscarverleihung 2026 beschließen, könnten Sie sich noch einmal die SPIEGEL-Rezension zu »One Battle after Another« von Andreas Borcholte lesen, wenn Sie mögen. Hier ist sie.
Foto: Warner Bros.
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Abstimmempfehlung: Schwarz-Weiß-Denken
Viele Stars gingen auf dem roten Teppich in Los Angeles farblich auf Nummer sicher, nur vereinzelt waren Farbtupfer zu sehen. Das Thema vieler Roben: Blumen. Welches Outfit hat Sie überzeugt? Stimmen Sie hier ab!
Foto: Carlos Barria / Reuters
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Noch ein viel geteilter Social-Moment, der sich abseits der Show abspielte: »Heated Rivalry«-Star Hudson Williams brachte einen »fan« mit zu den Oscars. So erzählte er es US-Comedienne Amelia Dimoldenberg auf dem roten Teppich. Nun ja, gemeint war ein Mini-Ventilator. Immerhin hat Los Angeles aktuell mit einer Hitzewelle zu kämpfen.
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Auch ich verabschiede mich jetzt, zumindest aus dem Dolby Theatre. Nächster Stop: In-N-Out Burger am Sunset Boulevard. Da trifft man manchmal auch noch ein paar Stars, aber auf jeden Fall gibt's da ordentliches Essen. Danke, dass ich wieder dabeisein konnte, und bis zum nächsten Mal!
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Für mich war auch der Kurzauftritt von Jimmy Kimmel ein Highlight des Abends. Aber sehen Sie selbst ...
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Und hier ist Jessie Buckley. Sie strahlt, umklammert ihren Oscar mit beiden Händen. »I feel the love«, sagt sie. »I feel it.« Und dann ist sie auch schon wieder weg.
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Der Nächste, der bei uns vorbeischaut, ist Michael B. Jordan. Jubel, Pfiffe, alle drängen sich, mit ihm zu sprechen: Die Grenze zwischen Journalisten und Fans verschwimmt vollends. »Michael, du machst uns stolz«, ruft ein schwarzer Kollege vom »Los Angeles Sentinel«. Jordan greift sich ans Herz, gibt sich bescheiden, beruft sich erneut auf die Schauspielerinnen und Schauspieler, die vor ihm auf dieser Bühne gestanden haben. Er fühle sich toll, er habe immer viel Glück gehabt in seinem Leben, sei immer gut behandelt worden von anderen, selbst von Assistenten. Dann schließt er die Augen und wird emotional. Sein Rat an die nächste Generation: »Drink big, man, drink big. And be kind.«
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Viele Zuschauerinnen und Zuschauer regen sich in den sozialen Netzwerken darüber auf, dass einige Dankesreden abgeschnitten wurden. Vor allem die Musik, die die Gewinner für den besten Song, »Golden« aus »KPop Demon Hunters«, von der Bühne treiben sollte, sorgte für Ärger.
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Backstage im Dolby Theatre geht die Party weiter. Ryan Coogler kam gerade zu uns, Oscar in der rechten Armbeuge, linke Hand locker in der Tasche. Vor allem die schwarzen Journalistinnen und Journalisten waren begeistert, mit ihm sprechen zu können. »Wir sind so stolz auf dich!«, jubelte eine. Coogler würdigte seinen Englischlehrer, der ihm mit 17 gesagt habe: »Du solltest nach Hollywood gehen und ein Drehbuch schreiben.«
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Die Oscarnacht ist nicht nur für die Filmbranche besonders, sondern auch für die vielen leidenschaftlichen Kulturreporter. Für die Kollegen der »Washington Post« war es eine eher traurige Verleihung. Unter der Führung von Inhaber Jeff Bezos hatte die Traditionszeitung Anfang Februar etwa ein Drittel der Belegschaft entlassen. Darunter auch, wie hier eine ehemalige Reporterin schreibt, alle Filmreporter.
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Es gab heute Abend übrigens genau genommen zwei »Po-Klatscher«. Dieses Video wird auf Social viel geteilt: Jacob Elordi feiert seine »Frankenstein«-Crew, als sie den Preis für Bestes Makeup und Hairstyling entgegennehmen.
👀
Wir haben bei unserer Arbeit auf jeden Fall Spaß. Gerade haben wir uns überlegt, wie wir die kleine Showeinlage von vorhin bezeichnen würden. Unsere Vorschläge: »Ping-Pong-Po-Musikinstrument«, »Popo-Bongo« oder »Boppes Trommler«.
Ich würde zudem gern wissen, wie dieser Musiker Freunden und Familie von seiner Rolle bei den heutigen Oscars berichtet?
Ich würde zudem gern wissen, wie dieser Musiker Freunden und Familie von seiner Rolle bei den heutigen Oscars berichtet?
Foto: Patrick T. Fallon / AFP
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Apropos Geschichte. Jessie Buckley freut sich über den ersten Oscar als beste Hauptdarstellerin für eine Irin.
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Auch Autumn Durald Arkapaw hat heute Nacht Geschichte geschrieben.
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Michael B. Jordan ist der sechste schwarze Schauspieler, der einen Oscar in der Kategorie »Bester Hauptdarsteller gewonnen hat.
Die anderen fünf:
Die anderen fünf:
- Sidney Poitier für »Lilien auf dem Felde« (1963),
- Denzel Washington für »Training Day« (2001),
- Jamie Foxx für »Ray« (2004),
- Forest Whitaker für »Der letzte König von Schottland« (2006) und
- Will Smith für »King Richard« (2021).
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Es war auf jeden Fall eine Oscarnacht ohne ganz große Aufreger. Ob das positiv oder negativ zu bewerten ist, kann jeder für sich selbst entscheiden. Für die größte Kontroverse könnte noch das »Free Palestine« von Javier Bardem sorgen.
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Ein letzter Blick über Los Angeles von der Rooftop-Party der Norweger. Kurzes Fazit: Für das Drama bezahlt, aber für die Komödie geblieben.
Aus Sicht des norwegischen Films ein eher enttäuschender Abend. Es bleibt der Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Außerdem ein paar Preise, die nach Skandinavien gegangen sind. Das Buffett wurde zu den Hauptkategorien eröffnet, was mich von der Planung wieder an meinen Abiball in Kassel erinnert.
Aus Sicht des norwegischen Films ein eher enttäuschender Abend. Es bleibt der Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Außerdem ein paar Preise, die nach Skandinavien gegangen sind. Das Buffett wurde zu den Hauptkategorien eröffnet, was mich von der Planung wieder an meinen Abiball in Kassel erinnert.
Foto: Jonas Leppin / DER SPIEGEL
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Wer nicht weiß, worauf sich die Schlussszene mit Conan O'Brien bezog, hat »Battle« noch nicht gesehen – und hat das Vergnügen noch vor sich. Beneidenswert.
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Ich freue mich über »One Battle after Another« als Bester Film, für mich war und ist es der klare Gewinner. Die verschiedenen Plots, die am Ende in sich schlüssig aufglöst werden. Die Dynamik, der Vibe zwischen Leonardo DiCaprio und seinem Buddy Benicio del Toro, die starke Teyana Taylor, der man die manische Widerstandskämpferin zu jeder Sekunde abkauft, Sean Penn als widerlicher Militäroberst. Absolute Cinema!
Die Rede fiel allerdings erwartbar kurz und schmerzlos aus. Ein bisschen »Thank you, thank you«, freundliches Lächeln. Und Tschüss!
Die Rede fiel allerdings erwartbar kurz und schmerzlos aus. Ein bisschen »Thank you, thank you«, freundliches Lächeln. Und Tschüss!
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Drei Stunden 38 Minuten, relativ flott gelaufen. Die längste Show war 2002 mit vier Stunden und 23 Minuten.
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Sehr gut, hochverdient. Ich hätte mich auch für »Blood & Sinners« gefreut, aber »One Battle after Another« ist ein Meisterwerk.
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So sehr ich wollte, dass »One Battle« gewinnt – das hätte dem Abend wenigstens noch etwas Drive gegeben.
Jetzt hier noch alles drehen für Norwegen!
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»One Battle after Another« gewinnt Oscar als bester Film
Der Oscar für den besten Film geht an »One Battle after Another« von Adam Somner, Sara Murphy und Paul Thomas Anderson (Produzenten).
Foto: Warner Bros.
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Jetzt hier noch alles drehen für Norwegen!
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Oh, eine »Moulin Rouge«-Hommage von Ewan McGregor und Nicole Kidman. Schön.
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Ein Titel wird »Blood & Sinners« nicht zu nehmen sein: Es ist der Film mit den meisten Nominierungen der Geschichte. Nach Hause gehen dürften mit dem Oscar für den besten Film trotzdem die Macher von »One Battle after Another«. Paul Thomas Anderson macht seit Jahrzehnten Filme, die Filmliebhaber lieben. Nun ist ihm mit seinem ersten großen Budget der erste echte Mainstream-Erfolg gelungen, und dazu ein Film, der einem den Glauben an die Kraft des Kinos als Thermometer gesellschaftlicher Stimmungen zurückgibt. Bei den meisten vorhergegangenen Preisen hat er abgeräumt – es wäre eine faustdicke Überraschung, wenn dieser Film in der Oscarnacht leer ausgehen würde.
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Und der Hauptpreis: Welcher Film wird der beste Film?
- »Blood & Sinners«
- »Bugonia«
- »F1«
- »Frankenstein«
- »Hamnet«
- »Marty Supreme«
- »One Battle after Another«
- »Sentimental Value«
- »The Secret Agent«
- »Train Dreams«
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Die Gewinnerin weist darauf hin, dass in Großbritannien heute Muttertag ist und sie widmet ihren Oscar der Mutterschaft, dem »schönen Chaos im Herzen einer Mutter« – sehr passend zu ihrer Rolle in »Hamnet«.
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Jessie Buckley ist die erste Irin, die einen Oscar als beste Hauptdarstellerin gewinnt. Falls Ihr Euch gefragt habt, was das für ein Akzent ist.
Foto: Mike Blake / REUTERS
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Aber sie IST ja auch toll, Marc!
Also das werden ja jetzt langsam die Wohlfühl-Oscars... Jessie Buckley ist ebenfalls super beliebt hier.
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Jetzt ist vermutlich kein guter Zeitpunkt, aber ich reiche gerne noch nach, was es hier bei den Norwegern zu Essen gibt. Es ist mein liebstes Gericht aus der SPIEGEL-Kantine: Drei verschiedene Nudelsorten mit drei verschiedenen Soßen.
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Ihr Freund weint, sweet.
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2010 hat Jessie Buckley noch in einer Rosamunde-Pilcher-Verfilmung gespielt ...
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Also das werden ja jetzt langsam die Wohlfühl-Oscars... Jessie Buckley ist ebenfalls super beliebt hier.
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Jessie Buckley gewinnt Oscar als beste Hauptdarstellerin
Der Oscar für die beste Hauptdarstellerin geht an Jessie Buckley für »Hamnet«.
Foto: Agata Grzybowska / Universal Pictures
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In keiner anderen Kategorie dürften die Wetten so sehr auf eine Kandidatin gesetzt werden wie hier: Jessie Buckleys ist mit ihrer zu Tränen rührenden Darbietung als um ihr Kind trauernde Mutter in »Hamnet« die einsame Favoritin. Die 36-jährige Irin hat sich über viele Jahre mit Auftritten in Musicals, am Theater und in Fernsehproduktionen beharrlich nach oben gespielt. 2022 war sie für ihren Auftritt in »Frau im Dunkeln« in der Kategorie Beste Nebenrolle schon einmal für einen Oscar nominiert. Diesmal sollte es klappen mit dem Sieg. Schade für Rose Byrne, die seit Jahren einen Lauf hat mit herausfordernden Serien wie »Physical« und »Platonic« , und die in »If I Had Legs I'd Kick You« für ihre Darstellung einer Mutter, die den Boden unter den Füßen verliert, den Silbernen Bären bei der Berlinale erhielt. Das war allerdings schon im vergangenen Jahr – und der Film lief noch immer nicht in den deutschen Kinos.
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Hier sollte eigentlich alles klar sein – oder doch nicht? Der vorletzte Preis des Abends geht an die beste Hauptdarstellerin.
- Jessie Buckley, »Hamnet«
- Rose Byrne, »If I Had Legs I'd Kick You«
- Kate Hudson, »Song Sung Blue«
- Renate Reinsve, »Sentimental Value«
- Emma Stone, »Bugonia«
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Eigentlich müsste man Jordan ja zwei Oscars geben, einen für Stack und einen für Smoke.
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Ich freue mich auch sehr für Michael B. Jordan. Er spielt ja eine Doppelrolle in »Blood & Sinners«, das ist sehr symbolisch: Schwarze Darsteller müssen leider oft immer noch doppelt so hart schuften in Hollywood, um einen Oscar zu gewinnen.
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Ich würde gern noch sagen, dass es mit Blick aus den USA natürlich maximal irritierend ist, dass nicht der Basketballer Michael Jordan, sondern der Schauspieler Michael B. Jordan gewonnen hat. In einer typischen Hollywood-Geschichte hätte der Chicago Bulls-Spieler auch noch einen Oscar gewonnen. Aber B. natürlich wirklich verdient.
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Gut, jetzt kann ich auch einen der besten Gags des Abends auch noch mal auspacken:
Michael B. Jordan kann nicht nur Zwillingsbrüder spielen, er macht sich auch super als multipler Platzfüller ...
Michael B. Jordan kann nicht nur Zwillingsbrüder spielen, er macht sich auch super als multipler Platzfüller ...
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Ich möchte nicht zu viele Sportanalogien benutzen, aber Team Norwegen hat nicht so richtig an Joachim Trier geglaubt, der war schließlich auch für die Beste Regie in Sentimental Value nominiert war. Die Verkündung wurde hier mehr oder weniger ignoriert.
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Als der Name von Michael B. Jordan verkündet wird, explodiert auch der Backstage-Bereich in Jubel. Jordan ist extrem beliebt bei den Journalisten und Journalistinnen, er ist bescheiden, charmant und bedacht und beantwortet selbst Fragen, die ihm schon zigmal gestellt worden sind, geduldig, was ich auch mal bei einem Interview erleben durfte.
Foto: Kevin Winter / Getty Images
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Ohh ich freu mich sooooo! Diese Auszeichnung ist so verdient. Highlight dieses Oscarabends für mich. Michael B. Jordan dankt jetzt erst mal seinen Eltern und Geschwistern, die wohl alle im Publikum sitzen.
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Oh grandios, jetzt flippt das Haus endlich mal aus. Michael B. Jordan ist ein toller Gewinner.
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Michael B. Jordan gewinnt Oscar als bester Hauptdarsteller
Der Oscar für den besten Hauptdarsteller geht an Michael B. Jordan für »Blood & Sinners«.
Foto: Warner Bros.
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Vergangenes Jahr hat Adrien Brody mit zwei Dingen Schlagzeilen gemacht, als er den Oscar als bester Hauptdarsteller gewann: Er warf sein gekautes Kaugummi seiner Freundin Georgina Chapman zu uuund er hielt eine sehr lange Dankesrede. Beides verwertete er nun nochmal als Witz.
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Der beste Hauptdarsteller ist dran. Timothée Chalamets ungeschickte, inzwischen vielfach kritisierte Äußerung über das vermeintliche Desinteresse des großen Publikums an Oper und Ballett erfolgte erst, nachdem das Oscar-Voting schon abgeschlossen war. Sie konnte die Chancen des 30-jährigen Hollywood-Überfliegers bei seiner bereits dritten Nominierung also nicht mehr akut gefährlich werden. Trotzdem wird der Favorit in dieser Kategorie trotz seiner fulminanten Performance in »Marty Supreme« wohl erneut das Nachsehen haben, wenn Michael B. Jordan in seiner sensibel gespielten Doppelrolle als Zwillingsbruderpaar in »Blood & Sinners« mehr Herzen zugeflogen sind. Allerdings ist mit Leonardo DiCaprio und seinen Fans natürlich immer zu rechnen. Und zum überraschenden Joker könnte »Secret Agent« Wagner Moura werden.
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Mal abgesehen von »One Battle«: Dieser Mann hat »Boogie Nights« gedreht, »Magnolia«, »There Will Be Blood«. Es war höchste Zeit.
Foto: Merrick Morton / Warner Bros.
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Ich vermute,es ist eine Frage des Timings. Laut Academy deckt das In-Memoriam-Video regulär Todesfälle vom 1. Januar bis 31. Dezember des Vorjahres ab. Nur in Ausnahmefällen wird man danach noch zeitnah berücksichtigt. Van der Beek und Dane sind im Jahr 2026 gestorben.
Im Netz kritisieren einige Nutzerinnen und Nutzer, dass die beiden kürzlich gestorbenen Schauspieler James Van der Beek und Eric Dane nicht beim Gedenken inkludiert waren. Wisst ihr, woran das liegt?
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Viel Film-PR bei der Preisverleihung: Die Trophäe für die beste Regie überreichten Zendaya und Robert Pattinson. Im April kommt ihr gemeinsamer Film »Das Drama – Noch einmal auf Anfang« in die Kinos..
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Paul Thomas Anderson gewinnt Oscar für beste Regie
Der Oscar für die beste Regie geht an Paul Thomas Anderson für »One Battle after Another«.
Foto: Mike Blake / REUTERS
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Im Netz kritisieren einige Nutzerinnen und Nutzer, dass die beiden kürzlich gestorbenen Schauspieler James Van der Beek und Eric Dane nicht beim Gedenken inkludiert waren. Wisst ihr, woran das liegt?
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Es ist wie immer bei den Oscars: Erst wird rumgetrödelt, dann unbotmäßig auf die Tube gedrückt. Es geht weiter mit der besten Regie. Dreimal war P.T. Anderson (»There Will Be Blood«) zuvor bereits für den Regie-Oscar nominiert, es ist also höchste Zeit, dass einer der talentiertesten und vielseitigsten Filmemacher endlich diese lange verdiente Auszeichnung bekommt: Er ist der Spielberg seiner Generation – und »One Battle After Another« sein vorläufiges Meisterstück. Aber: Noch nie zuvor gewann ein schwarzer Regisseur einen Oscar für die beste Regie. Ryan Coogler, der – unfassbar genug – weder für »Fruitvale Station«, noch für »Black Panther« nominiert war, könnte also Kinogeschichte schreiben, wenn er heute mit »Blood & Sinners« gewinnt. Und natürlich könnte auch Chloe Zhao Geschichte schreiben, wenn sie als erste Frau einen zweiten Regie-Oscar gewinnt.
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Mirjam Schlossarek
Faktencheckerin

Hintergrund: Zwei Oscars für Oscar
In der Geschichte der Oscars gibt es tatsächlich nur einen einzigen Preisträger namens Oscar, der die Trophäe gewonnen hat. Der amerikanische Librettist und Musical-Autor Oscar Hammerstein II war insgesamt fünfmal für einen Oscar nominiert und erhielt ihn gleich zweimal: 1942 und 1946 jeweils für den besten Song.
Foto: George Karger / Getty Images
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Auch ein hartnäckiger Ohrwurm, die nächsten Tage werde ich »we're goin' up, up, up« nicht loswerden..
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Arme Diane Warren. Dies ist ihre 17. Oscarnominierung und ihre 17. Niederlage. Wir trafen sie neulich übrigens beim Shopping in Soho (New York). Sie posierte mit uns mit erhobenem Stinkefinger – für Trump, wie sie klarmachte.
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»Golden« gewinnt Oscar für besten Song
Der Oscar für den besten Song geht an »Golden« aus »KPop Demon Hunters«; Musik und Text von EJAE, Mark Sonnenblick, Joong Gyu Kwak, Yu Han Lee, Hee Dong Nam, Jeong Hoon Seo und Teddy Park.
Foto: Netflix
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Der Preis kommt hier auf der Party der Norweger zur Unzeit, anders kann ich das nicht sagen: Die eine Hälfte steht gerade am Buffett, die andere Hälfte hat Teller auf dem Schoß. Aber, klar, die Freude ist hier jetzt groß. Und die Erleichterung auch. Endlich mal Stimmung im Hotel-Saal. Und gleichzeitig die seltsame Angewohnheit, dass jetzt alle mit ihren Handys die Leinwand filmen.
Foto: Jonas Leppin / DER SPIEGEL
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Es folgt der beste Song. Ein massiver Charts- und Mainstream-Hit geht auch an den Oscar-Votierenden nicht spurlos vorbei, deshalb dürfte »Golden«, der populärste Song der Girlband Huntrix aus dem Netflix-Animations-Phänomen »KPop Demon Hunters« hier der sichere Gewinner sein. Verdient, aber auch fast ein bisschen langweilig. Das aus der Blues-Ewigkeit in die Hip-Hop-Gegenwart donnernde »I Lied to You« aus »Blood & Sinners« ist der andere Song, der auch in der Show live dargeboten wird und allein schon deshalb die wahrscheinlichste »Golden«-Alternative ist. Eine tolle Überraschung wäre Nick Caves melancholisch-träumerische Ballade aus »Train Dreams«.
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Vielleicht signifikant für diese Oscarverleihung, dass in dieser Kategorie der unpolitischste Film gewinnt.
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»Sentimental Value« gewinnt völlig zu Recht. Aber hier zeigt sich, dass eine Preisverleihung kein Wettrennen ist. Es gibt keine Sieger. »The Secret Agent«, »Ein einfacher Unfall« und »Sirāt« hätten diesen Preis ebenfalls verdient.
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Bevor er und Priyanka Chopra den Oscar in der Kategorie »Bester internationaler Film« verliehen haben, erklärte Schauspieler Javier Bardem: »Nein zu Krieg und free Palastine«.
Foto: Patrick T. Fallon / AFP
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Jonas, wie ist die Stimmung in der norwegischen Hollywood-Höhle?!
Langsam geht in Los Angeles die Sonne unter. Auf der norwegischen Watchparty stehen jetzt die meisten Gäste. Weniger aus Begeisterung, Emotionen oder Anteilnahme. Das Buffet ist eröffnet.
Foto: Jonas Leppin / DER SPIEGEL
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Hey, Jonas, endlich feiern jetzt!
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»Sentimental Value« gewinnt Oscar als bester internationaler Film
Der Oscar für den besten internationalen Film geht an »Sentimental Value« aus Norwegen.
Foto: Landmark Media / IMAGO
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Möchte mich anschließen. Bei der legendären Auto-Verfolgungsszene wurde mir im Kino sogar kurz schlecht.
Wer in einer ruhigen Minute mehr zum Making-of erfahren will und wie mit diesen VistaVision-Aufnahmen Schwindel erzeugt wurde, dem kann ich dieses Video empfehlen:
Wer in einer ruhigen Minute mehr zum Making-of erfahren will und wie mit diesen VistaVision-Aufnahmen Schwindel erzeugt wurde, dem kann ich dieses Video empfehlen:
Nach der Ansprache von Academy-Präsidentin Lynette Howell Taylor kommt der Oscar für den besten Schnitt. Sicher, die Racing-Szenen in »F1« sind rasant, und »Marty Supreme« verdankt sein halsbrecherisches Tempo auch dem Editing. Aber die Hügelhighway-Verfolgungsjagd in »One Battle After Another« lässt einen durch die Schnittarbeit von P.T. Andersons Stamm-Editor Andy Jurgensen in eine verzückte Trance gleiten. Dieses Meisterwerk kann, wenn überhaupt, nur durch die traumartige Musik-Sequenz im Jook Joint von »Blood & Sinners« ausgestochen werden.
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Als wenn sich Sean Penn von einem schnöden Rauchverbot abhielten ließe. Was das Rauchen betrifft, ist er der Helmut Schmidt von Hollywood.
Im Netz wird übrigens spekuliert, dass bei Sean Penns Abwesenheit das strenge Rauchverbot eine Rolle gespielt haben könnte..
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Also bei mir machst Du Dich damit nicht unbeliebt, Kim.
Gerade läuft der Auftritt des Songs aus »KPop Demon Hunters«. Mit der Aussage mache ich mich bestimmt nicht beliebt, aber ich finde »Golden« klingt ein wenig wie ein Song von Cascada.
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Im Netz wird übrigens spekuliert, dass bei Sean Penns Abwesenheit das strenge Rauchverbot eine Rolle gespielt haben könnte..
Bei den Golden Globes war Penn ja da und hat schön am Tisch ein Kippchen geschmaucht.
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Gerade läuft der Auftritt des Songs aus »KPop Demon Hunters«. Mit der Aussage mache ich mich bestimmt nicht beliebt, aber ich finde »Golden« klingt ein wenig wie ein Song von Cascada.
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Langsam geht in Los Angeles die Sonne unter. Auf der norwegischen Watchparty stehen jetzt die meisten Gäste. Weniger aus Begeisterung, Emotionen oder Anteilnahme. Das Buffet ist eröffnet.
Foto: Jonas Leppin / DER SPIEGEL
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Sehr früh im Rennen sah Jafar Panahis Politdrama »Ein einfacher Unfall« wie der sichere Sieger dieser Kategorie aus. Panahi ist der bekannteste iranische Filmemacher; weil er selbst seit Jahrzehnten vom Regime bedroht und gegängelt wird, tritt sein Film für Frankreich an, wo zum Teil die Produktionsgelder herkamen. Aber »Sentimental Value« ist in erstaunlichen neun Kategorien nominiert, unter anderem als bester Film. Dort wird er nicht gewinnen, umso wahrscheinlicher aber hier. Ob der Irankrieg daran noch etwas geändert hat, bleibt abzuwarten. Eine »gerechte« Wahl zu treffen, ist in dieser Kategorie ohnehin unmöglich. Alle Filme hätten den Preis verdient, mit »The Secret Agent« und »Sirāt« starten hier zwei weitere künstlerisch herausragende Werke.
Jafar Panahi / Foto: Laurent Hou / Hans Lucas / picture alliance
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Als nächstes kommt die Kategorie Bester internationaler Film, eine der Hauptkategorien:
- »The Secret Agent«
(Brasilien) - »Ein einfacher Unfall« (Frankreich)
- »Sentimental Value«
(Norwegen) - »Sirāt«
(Spanien) - »Die Stimme von Hind Rajab«
(Tunesien)
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Eben! Starke Bilder, starkes Signal der Academy.
Und wenn »Blood & Sinners« keine Kinobilder hat, dann weiß ich auch nicht.
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Und wenn »Blood & Sinners« keine Kinobilder hat, dann weiß ich auch nicht.
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Oh wow, die nächste Überraschung. Zum ersten Mal gewinnt mit Autumn Durald Arkapaw eine Frau in der Kategorie Beste Kamera.
Foto: Gilbert Flores / Penske Media / Getty Images
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»Blood & Sinners« gewinnt Oscar für beste Kamera
Der Oscar für die beste Kamera geht an Autumn Durald Arkapaw für »Blood & Sinners«.
Foto: Warner Bros.
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»One Battle after Another« schreit förmlich nach der großen Leinwand – nicht zuletzt dank der großformatigen VistaVision-Bilder von Kameramann Michael Bauman. Seine Nachtaufnahmen, die jetzt schon legendäre Autoverfolgungsjagd: eigentlich dürfte Bauman schwer zu schlagen sein. Aber mit Autumn Durald Arkapaw ist zum ersten Mal eine Kamerafrau nominiert, und ihre Arbeit mit einer schweren Imax-Kamera für »Blood & Sinners« ist ebenfalls auf höchstem technischem Niveau. Allerdings gewann Bauman den Preis seines Berufsverbands American Society of Cinematographers.
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Next up: Beste Kamera. Nominiert sind:
- Dan Laustsen, »Frankenstein«
- Darius Khondji, »Marty Supreme«
- Michael Bauman, »One Battle after Another«
- Autumn Durald Arkapaw, »Blood & Sinners«
- Adolpho Veloso, »Train Dreams«
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Ja, allein für diese Verfolgungsjagd hat Jurgensen den Preis verdient.
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»One Battle after Another« gewinnt Oscar für besten Schnitt
Der Oscar für den besten Schnitt geht an Andy Jurgensen für »One Battle after Another«.
Foto: Warner Bros. / Landmark Media / IMAGO
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Meine Investigativrecherche in der Backstage-Lobby hat ergeben, dass der spezifisch für uns zuständige Bombenspürhund – auf den ersten Blick ein lieber Schäferhund – »Hepi« heißt. »Hepi wie Happy, nur anders«, sagte der FBI-Beamte, der selbst nicht viel größer ist als der Hund, der uns vor Attentaten bewahren soll.
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Nach der Ansprache von Academy-Präsidentin Lynette Howell Taylor kommt der Oscar für den besten Schnitt. Sicher, die Racing-Szenen in »F1« sind rasant, und »Marty Supreme« verdankt sein halsbrecherisches Tempo auch dem Editing. Aber die Hügelhighway-Verfolgungsjagd in »One Battle after Another« lässt einen durch die Schnittarbeit von P.T. Andersons Stamm-Editor Andy Jurgensen in eine verzückte Trance gleiten. Dieses Meisterwerk kann, wenn überhaupt, nur durch die traumartige Musik-Sequenz im Jook Joint von »Blood & Sinners« ausgestochen werden.
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Fast wäre es durchgerutscht, nun verbreitet das Internet die Szene bereits fleißig. Ein Schwenk hin zum Beginn des Abends: In seiner Eröffnungsrede »droppte« Conan O'Brien bereits nach wenigen Minuten einen der wohl denkwürdigsten Witze des Abends. In einer Referenz bezog er sich auf die Epstein-Files, mit klarem Seitenhieb gegen ganz Hollywood.
O'Brien: »Zum ersten Mal, seit 2012, sind keine britischen Schauspieler für Bester Hauptdarsteller oder Beste Hauptdarstellerin nominiert. Ein britischer Sprecher sagte dazu: Ja, nun – immerhin nehmen wir unsere Pädophilen fest.«
O'Brien: »Zum ersten Mal, seit 2012, sind keine britischen Schauspieler für Bester Hauptdarsteller oder Beste Hauptdarstellerin nominiert. Ein britischer Sprecher sagte dazu: Ja, nun – immerhin nehmen wir unsere Pädophilen fest.«
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Bei einer Pressekonferenz am Freitag hat Sentimental Value-Darsteller Stellan Skarsgård von einem »europäischen Pudding« gesprochen, als es um die Zusammenarbeit bei diesem Film mit so vielen europäischen Partnern ging. Der schwedische Komponist Ludwig Göransson hat jetzt also den Oscar gewonnen und die Leute nehmen hier auf der Party alles mit: Schweden? Dänemark? Norwegen? Alles Europa. So geht Völkerverständigung.
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Na, jetzt muss »F1« nicht leer ausgehen ...
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»F1« gewinnt Oscar für besten Ton
Der Oscar für den besten Ton geht an Gareth John, Al Nelson, Gwendolyn Yates Whittle, Gary A. Rizzo und Juan Peralta für »F1«.
Foto: Warner Bros.
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Die Kolleginnen und Kollegen der großen norwegischen Tageszeitung VG (Verdens Gang) sitzen hier ebenfalls und machen einen Liveticker. Sie gehören zu den einflussreichsten Medienhäusern des Landes. Ich habe sie kurz nach einem Zwischenfazit gefragt: »Enttäuschend bisher. Wir hatten große Erwartungen an diesen Abend.« Aber sie bleiben optimistisch – so wie wir Journalistinnen und Journalisten immer versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. »Wir haben noch Hoffnung!« Jetzt setzen alle auf den Oscar für den besten internationalen Film als sicheren Preis für Norwegen.
Foto: Jonas Leppin / DER SPIEGEL
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»Blood & Sinners« gewinnt Oscar für beste Filmmusik
Der Oscar für die beste Filmmusik geht an Ludwig Goransson für »Blood & Sinners«.
Foto: Warner Bros. / IMAGO
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Juhuu, der Cast des legendären Comedyfilms »Brautalarm« ist auf der Bühne – 15 Jahre nachdem der Film in die Kinos kam. Dazu zwei Funfacts:
- Maya Rudolphs langjähriger Partner Paul Thomas Anderson stand heute schon auf derselben Bühne und hat seinen ersten Oscar gewonnen.
- Rose Byrne ist noch nominiert in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin.
Foto: Mike Blake / REUTERS
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Wir haben bei unserer Arbeit auf jeden Fall Spaß. Gerade haben wir uns überlegt, wie wir die kleine Showeinlage von vorhin bezeichnen würden. Unsere Vorschläge: »Ping-Pong-Po-Musikinstrument«, »Popo-Bongo« oder »Boppes Trommler«.
Ich würde zudem gern wissen, wie dieser Musiker Freunden und Familie von seiner Rolle bei den heutigen Oscars berichtet?
Ich würde zudem gern wissen, wie dieser Musiker Freunden und Familie von seiner Rolle bei den heutigen Oscars berichtet?
Foto: Patrick T. Fallon / AFP
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Es geht weiter mit der besten Filmmusik. Wäre Daniel Lopatin mit seinem umwerfenden Score zu »Marty Supreme« hier nominiert, wäre er der sichere Gewinner. Ist er aber nicht. Daher wird wahrscheinlich der Schwede Ludwig Göransson nach »Black Panther« (2019) und »Oppenheimer« (2024) seinen dritten Oscar gewinnen, nachdem er sich sinnlich und tief in die Blues-, Gospel- und Zydeco-Welt der Black Music Nordamerikas vertieft hat. Toll ist aber auch der nervöse, vielleicht aber für den Oscar-Gewinn etwas zu subtil simmernde Score, den Radiohead-Musiker Jonny Greenwood für »One Battle after Another« fand.
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Meike Stapf
Faktencheckerin

Hintergrund: Wer ist Oscar?
Warum der »Academy Award of Merit« den Spitznamen Oscar hat, ist unklar. Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences selbst beruft sich auf eine Anekdote, nach der die damalige Bibliothekarin und spätere Geschäftsführerin der Academy, Margaret Herrick, beim ersten Anblick der Trophäe ausgerufen haben soll, dass diese ja ihrem Onkel Oscar ähnlich sehe. So wurde aus dem Academy Award der Oscar. Schon 1934 tauchte der Spitzname in einem Artikel des Hollywood-Kolumnisten Sidney Skolsky auf. Ab 1939 hat die Academy die Bezeichnung Oscar dann offiziell übernommen.
Margaret Herrick 1951 / Foto: University of Southern California / Corbis / Getty Images
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Eine der Produzentinnen von »Ein Nobody gegen Putin« ist Helle Faber aus Dänemark. Das lassen hier offenbar alle gelten. Endlich wird sich hier gefreut und geklatscht. Ein erster kleiner Oscar-Triumph auf dieser Party.
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Regisseur David Borenstein kritisierte das Schweigen der Mitläufer, die nichts sagen, wenn der Staat seine Bürger auf der Straße umbringt und Oligarchen die Medien kontrollieren. Damit meinte er nicht nur Russland, sondern vor allem auch die USA, namentlich die schrecklichen Vorfälle in Minneapolis und die Übernahme mehrerer US-Medienhäuser durch Trump-treue Techmilliardäre.
Vorgestern war Borenstein einem Event sogar noch deutlicher geworden. »Wir erleben gerade eine Situation, die der in Russland vor 20 Jahren wirklich ähnlich ist«, sagte er uns da über die USA. »Es ist wirklich wichtig, dass die Menschen in Amerika sich dagegen wehren.«
Vorgestern war Borenstein einem Event sogar noch deutlicher geworden. »Wir erleben gerade eine Situation, die der in Russland vor 20 Jahren wirklich ähnlich ist«, sagte er uns da über die USA. »Es ist wirklich wichtig, dass die Menschen in Amerika sich dagegen wehren.«
Foto: Kevin Winter / Getty Images
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Aus der Inhaltsangabe: Pawel Talankin ist Lehrer an einer Schule in seiner Heimatstadt Karabasch, als er mit Beginn des russischen Angriffskriegs den Auftrag bekommt, patriotische Veranstaltungen zu organisieren und zu dokumentieren. Seine Zweifel und Skrupel werden immer stärker. Zugleich ermöglicht sein Zeugnis einen spektakulären Einblick in die russische Propagandamaschine.
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»Ein Nobody gegen Putin« kann man gerade in der Arte-Mediathek sehen.
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Überraschung! Und dazu noch endlich die politische Rede, die es braucht.
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»Ein Nobody gegen Putin« gewinnt Oscar für besten Dokumentarfilm
Der Oscar für den besten Dokumentarfilm geht an »Ein Nobody gegen Putin« von David Borenstein, Pavel Talankin, Helle Faber und Alžběta Karásková.
Foto: David Borenstein / Pavel Talankin, Helle Faber / Alžběta Karásková
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Und eine klare politische Message kam von der Mutter eines Opfers des Amoklaufs in Uvalde: »Wenn die Welt ihre leeren Schlafzimmer sehen könnte, wäre dies ein anderes Amerika.«
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»All die leeren Zimmer« handelt von den leeren Kinderzimmern von Opfern von Schulmassakern. Der Film entstand aus einer Reportage für CBS, ironischerweise – dem Network, dem neuerdings (und aus meiner Sicht berechtigterweise) Trump-Nähe vorgeworfen wird.
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»All die leeren Zimmer« gewinnt Oscar für beste Kurzdokumentation
Der Oscar für die beste Kurzdokumentation geht an »All die leeren Zimmer« von Joshua Seftel und Conall Jones.
Foto: Netflix
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Jaaa, schon. Aber im Sommer läuft doch der »Mandalorian«-Kinofilm an, in dem Grogu der Star ist. Blockbuster-Ranwanzerei, pure.
Foto: Lucasfilm / Disney
Und auch wenig originell. Ich verstehe nicht, warum Din Grogu (bekannt als »Baby Yoda«) so viel Screentime bekommen hat? Klar, Pedro Pascal stand auf der Bühne, aber der Hype ist doch drei, vier Jahre her, oder?
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Und Kimmel mit einem Trump-Witz, bei dem er noch nicht mal den Namen des US-Präsidenten nennen muss. Groß.
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Und auch wenig originell. Ich verstehe nicht, warum Din Grogu (bekannt als »Baby Yoda«) so viel Screentime bekommen hat? Klar, Pedro Pascal stand auf der Bühne, aber der Hype ist doch drei, vier Jahre her, oder?
Die meisten Gags sind auch ein bisschen schal, oder?
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Sorry, vorher kommt erst die beste Kurz-Doku.
Als Nächstes an der Reihe: Bester Dokumentarfilm, eine zu Unrecht (gerade aktuell) übersehene Kategorie. Nominiert sind:
- »The Alabama Solution«
- »Come See Me in the Good Light«
- »Cutting Through Rocks«
- »Mr. Nobody Against Putin«
- »The Perfect Neighbor«
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Norwegens Storm Studios waren mit ihrer Arbeit an »Blood & Sinners« ebenfalls gerade in der Kategorie Beste Visuelle Effekte vertreten. Die Fotografen haben sich wieder aufgestellt, es wurde rhythmisch geklatscht. Dann wieder nicht gewonnen. Die Leute rufen – immerhin universal auf Englisch – »Noooo!«. Langsam kippt hier die Stimmung.
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Mehr als 50 Millionen Mal soll »The Perfect Neighbor« laut Netflix schon abgerufen worden sein – ein Hinweis darauf, wie populär dieser Film vor allem in den USA ist. Abgesehen davon ist er exquisit inszeniert: Regisseurin Geeta Gandbhir nutzte ausschließlich Aufnahmen von Polizei-Bodycams und Überwachungskameras. Das macht ihren Film über eine alleinerziehende schwarze Mutter, die von ihrer weißen Nachbarin ermordet wurde, umso intensiver.
Foto: Netflix
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Als Nächstes an der Reihe: Bester Dokumentarfilm, eine zu Unrecht (gerade aktuell) übersehene Kategorie. Nominiert sind:
- »The Alabama Solution«
- »Come See Me in the Good Light«
- »Cutting Through Rocks«
- »Mr. Nobody Against Putin«
- »The Perfect Neighbor«
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Aus deutscher Sicht schade: Zwei der vier nominierten Effektexperten für »Sinners« sind Deutsche, Michael Ralla und Guido Wolter. Die beiden sind immer fröhlich und zugänglich, wir trafen sie gestern bei einer Pre-Party, bei der sie ihre Familien mitgebracht hatten. Die Party fand im Wende Museum statt, das die deutsch-deutsche Geschichte würdigt. Was das Duo besonders amüsierte: Ralla kommt aus dem ehemaligen Westen, Wolter aus dem ehemaligen Osten.
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»Avatar: Fire and Ash« gewinnt Oscar für beste visuelle Effekte
Der Oscar für die besten visuellen Effekte geht an Joe Letteri, Richard Baneham, Eric Saindon und Daniel Barrett für »Avatar: Fire and Ash«.
Foto: 20th Century Studios / Disney
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Bei den technischen Kategorien schlägt sich »Frankenstein« überraschend gut.
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Böse Vermutung: Hat Pedro Pascal seinen Schnauzer an Leo abgegeben? Für mich sieht sein Gesicht ohne Bart fast ein wenig nackt aus..
Foto: Daniel Cole / REUTERS
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»Frankenstein« gewinnt Oscar für bestes Szenenbild
Der Oscar für das beste Szenenbild geht an Tamara Deverell (Szenenbild) und Shane Vieau (Ausstattung am Set) für »Frankenstein«.
Foto: Ken Woroner / Netflix
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Sie haben jetzt auf der norwegischen Watchparty die Untertitel auf dem Bildschirm eingeschaltet, weil sich so laut unterhalten wird. Ist das schon die Kapitulation? Enttäuschung? Untertitel-Protest? Der beste ausländische Film kommt doch noch.
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Alles ein bisschen arg zahm, finde ich auch.
Die meisten Gags sind auch ein bisschen schal, oder?
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Die meisten Gags sind auch ein bisschen schal, oder?
Bisher zieht die Show backstage nicht so besonders. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen verziehen sich ans Buffet oder in die verglaste Lobby, von deren Fenstern man über die sonnigen Hügel Hollywoods gucken kann. (Aber leider nicht bis zur Dachterrasse, wo Jonas gerade ist.)
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Ich habe mich jetzt mit einer Gruppe aus Oslo angefreundet. Sie studieren Musik an der Høgskolen Staffeldtsgate (NLA) und sind gerade auf Klassenfahrt. Ihr Lehrer kennt den Veranstalter dieser Party und jetzt sind sie hier.
Ehrlich gesagt sitzen sie mehr am Pool statt die Verleihung zu schauen. Sie würden sich aber freuen, die Darstellerinnen und Darsteller später noch zu sehen. Offiziell heißt es, die Schauspieler kommen später noch. Allerdings: »abhängig von den Ergebnissen«. Fair.
Ehrlich gesagt sitzen sie mehr am Pool statt die Verleihung zu schauen. Sie würden sich aber freuen, die Darstellerinnen und Darsteller später noch zu sehen. Offiziell heißt es, die Schauspieler kommen später noch. Allerdings: »abhängig von den Ergebnissen«. Fair.
SPIEGEL-Redakteuer Leppin (l.) mit einer Studiengruppe aus Oslo auf der Oscar-Watchparty in Los Angeles. . Foto: Jonas Leppin / DER SPIEGEL
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Ich finde, da hätte sie sogar weniger subtil sein können. Vielleicht sogar müssen.
Streisand lobt »Bob« dafür, dass er Rückgrat gehabt habe, und dass sie ihn heutzutage besonders vermisst. Vielleicht ein subtiler Hinweis, dass sie sich mehr politisches Gerademachen von jüngeren Kollegen wünscht.
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Es geht jetzt gleich weiter mit dem besten Produktionsdesign, also der besten Ausstattung eines Films. Eine weitere gute Chance für Netflix und »Frankenstein«, würde ich vermuten. Aber alle hier nominierten Filme haben ein tolles Design, auch »Hamnet«, »Sinners«, »Battle« und natürlich »Marty Supreme«.
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Bisher zieht die Show backstage nicht so besonders. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen verziehen sich ans Buffet oder in die verglaste Lobby, von deren Fenstern man über die sonnigen Hügel Hollywoods gucken kann. (Aber leider nicht bis zur Dachterrasse, wo Jonas gerade ist.)
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Etliche Filme, die bisher gewonnen haben (hat jemand gezählt?), gehen aufs Konto von Warner Brothers. Viele in der Branche fürchten, es könnte das »letzte Hurra« des traditionsreichen Hollywood-Studios sein. Denn Warners Dachkonzern Warner Bros. Discovery (WBD) soll an das Konglomerat des Techmoguls David Ellison verkauft werden, einem Freund von Donald Trump, der auch schon den Warner-Rivalen Paramount geschluckt hat. Was das bedeuten könnte, haben meine Kollegen Lars-Olav Beier, Oliver Kaever, Jonas Leppin und ich hier beschrieben.
Ich ließ mich dazu diese Woche vom Filmhistoriker Steven Bingen, dem früheren Archivar von Warner, über das alte Studiogelände in Burbank führen, auf der anderen Seite des Hollywood-Zeichens. In Burbank wurden Klassiker (»Casablanca«) und Blockbuster (»The Dark Knight«) gedreht, alte Serien (»Friends«) und neue Streaming-Hits (»The Pitt«). Für einen Filmfan wie mich war das ein besonderer Spaß.
Vor der Show kurvte übrigens ein Protest-Truck durch die Straßen Hollywoods, der David Ellison als Marionette zeigte – und Trump als Marionettenspieler.
Ich ließ mich dazu diese Woche vom Filmhistoriker Steven Bingen, dem früheren Archivar von Warner, über das alte Studiogelände in Burbank führen, auf der anderen Seite des Hollywood-Zeichens. In Burbank wurden Klassiker (»Casablanca«) und Blockbuster (»The Dark Knight«) gedreht, alte Serien (»Friends«) und neue Streaming-Hits (»The Pitt«). Für einen Filmfan wie mich war das ein besonderer Spaß.
Vor der Show kurvte übrigens ein Protest-Truck durch die Straßen Hollywoods, der David Ellison als Marionette zeigte – und Trump als Marionettenspieler.
Foto: Chris Helgren / REUTERS
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Das war eine schöne Bühnenbeerdigung.
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Streisand lobt »Bob« dafür, dass er Rückgrat gehabt habe, und dass sie ihn heutzutage besonders vermisst. Vielleicht ein subtiler Hinweis, dass sie sich mehr politisches Gerademachen von jüngeren Kollegen wünscht.
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Und nun singt Barbra Streisand »The Way We Were« aus ihrem gemeinsamen Film. Sehr berührend.
Foto: Mike Blake / REUTERS
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Babs und Robert Redford ... Jetzt fließen selbst Backstage die Tränen.
Foto: Sunset Boulevard / Corbis / Getty Images
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Barbra singt auch noch. Sag nochmal jemand, Hollywood versteht nicht die Klaviatur der Gefühle.
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Die »In Memoriam«-Sektion ist ausgeweitet worden dieses Jahr, daher auch Rachel McAdams' rührende Würdigung von Diane Keaton. Und jetzt auch noch, schnief, Barbra Streisand (!) über ihren ehemaligen Filmpartner Robert Redford. Ich kann nicht mehr.
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Auf dieses »In Memoriam«-Segment schauen diesmal (leider) viele in Hollywood. Es war ein besonders trauriges Jahr hier, mit tragischen Verlusten und zu vielen großen Namen, die verstorben sind. Besonders schwer traf alle sicher der Doppelmord am Regisseur Rob Reiner und seiner Ehefrau Michele. Ihr Sohn Nick, der seit Jahren Drogenprobleme hatte, ist der Bluttat angeklagt.
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Und Robert Redford, wirklich einer der Aller-, Allergrößten.
Foto: Bettmann Archive / Getty Images
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Mich rührt diese Gedenksektion. So viele tolle Menschen aus der Filmbranche. Rachel McAdams sagte zum Tod von Catherine O'Hara: »You made us laugh until we cried.« Das fühl ich sehr.
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Wird immer schlimmer! Robert Duvall, Val Kilmer, Frederick Wiseman. Schnüff.
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Oh Gott, Diane Keaton. Was für ein Verlust.
Foto: Patrick T. Fallon / AFP
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... gefolgt von der Gedenk-Sektion für die Verstorbenen der Kinogemeinde.
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Bevor es womöglich politisch werden könnte, wird es nostalgisch: Einer der beliebtesten mehrfachen Oscar-Moderatoren würdigt den mutmaßlich ermordeten Hollywood-Regisseur Rob Reiner und seine Frau Michelle Singer Reiner.
Foto: Jason Redmond / dpa / picture alliance
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Ich tippe auf PT Anderson, weil er schon viel länger warten muss. Coogler wäre die größere Überraschung, hätte auch was. Aber Paul Thomas hat es einfach verdient, nicht nur wegen seines aktuellen Films, sondern all der anderen davor.
Absolut! Aber kriegt er den Regie-Oscar jetzt auch noch? Das wird eine spannende Frage bleiben bis kurz vor Schluss.
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Deshalb würde mich auch sehr eine Rede von Leonardo DiCaprio interessieren, sollte er in der Hauptrolle gewinnen. Zuletzt, 2016, als er endlich endlich den Oscar gewann und auf die Bühne trat, war das ein emotionaler Moment, für Leo, aber auch für die Zuschauer. Ich wage zu behaupten, dass sich kaum noch jemand an seine Worte erinnern kann, stattdessen ging der Leo-Oscar als solcher in die Geschichte ein.
Mit »One Battle After Another« sieht das anders aus, finde ich. Es ist die politischste Nominierung des Abends. Auf Social gibt es unzählige Videos der lateinamerikanischen Community, die mitfiebern. Die sich durch einen Film gesehen fühlen, in dem gegen die Migrationspolitik des Landes gekämpft wird.
Ob von Leo eine politische Rede zu erwarten ist? Ich bezweifle es. Doch viele werden hinschauen und -hören.
Mit »One Battle After Another« sieht das anders aus, finde ich. Es ist die politischste Nominierung des Abends. Auf Social gibt es unzählige Videos der lateinamerikanischen Community, die mitfiebern. Die sich durch einen Film gesehen fühlen, in dem gegen die Migrationspolitik des Landes gekämpft wird.
Ob von Leo eine politische Rede zu erwarten ist? Ich bezweifle es. Doch viele werden hinschauen und -hören.
Tja, ohne Sean Penn sinkt die Chance auf Kontroverse, auf die wir Medien so hoffen … Bisher blieb die Politik wirklich draußen, abgesehen von der kurzen Anspielung von Conan am Anfang. Vielleicht liegt es auch daran, dass Brendan Carr, der Chef der US-Kommunikationsbehörde FCC, den US-Sendern mit Lizenzentzug gedroht hat, sollten sie sich kritisch über den Präsidenten oder den Irankrieg äußern. (Er nennt das »Lügen« und »Verzerrungen«.) Die Aktivistengruppe A1 Committee nannte dies »eine direkte Attacke auf die Meinungsfreiheit« und »Teil des bewussten Marsches Richtung Autoritarismus«. Aber die Oscars waren ja nie besonders mutig.
Foto: Jose Luis Magana
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Wer Ryan Coogler schwer versteht: Er leidet erstens seit seiner Kindheit an einer Sprachstörung, er stottert und versteckt sich damit auch nicht, im Gegenteil, er will andere inspirieren, denen es ähnlich geht. Und zweitens kommt er aus South Central, einem Schwarzenviertel in Los Angeles, das auch durch seinen typischen, geschliffenen Akzent bekannt ist.
Foto: Patrick T. Fallon / AFP
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Hier hatten sich die norwegischen Fotografen schon in Position gestellt und jetzt auch noch das.
Ich mag befangen sein, auch weil ich gerade gemerkt habe, dass die alkoholischen Getränke an der Pool-Bar kostenlos sind, aber Penn gewinnt hier seinen dritten Oscar, einfach dafür, ein großartiger Schauspieler zu sein. Skarsgård wäre eine schöne Überraschung gewesen. Schade!
Ich mag befangen sein, auch weil ich gerade gemerkt habe, dass die alkoholischen Getränke an der Pool-Bar kostenlos sind, aber Penn gewinnt hier seinen dritten Oscar, einfach dafür, ein großartiger Schauspieler zu sein. Skarsgård wäre eine schöne Überraschung gewesen. Schade!
Foto: Jonas Leppin / DER SPIEGEL
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Absolut! Aber kriegt er den Regie-Oscar jetzt auch noch? Das wird eine spannende Frage bleiben bis kurz vor Schluss.
Er hat es geschafft. Bravo, völlig zurecht.
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Dieses Drehbuch strotzt nur so vor Selbstbewusstsein und der Lust am Erzählen.
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Er hat es geschafft. Bravo, völlig zurecht.
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»Blood & Sinners« gewinnt Oscar für bestes Originaldrehbuch
Der Oscar für das beste Originaldrehbuch geht an Ryan Coogler für »Blood & Sinners«.
Foto: Warner Bros.
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Zyniker unter den Oscar-Zukunftsdeutern behaupten: Dies wird Ryan Cooglers Trostpreis, wenn sein Film »Blood & Sinners« schon in den meisten anderen Kategorien, in denen er nominiert ist, nicht gewinnen wird – was sich zumindest bisher bestätigt hat. Man kann es auch positiv wenden: Cooglers Gangster-Vampirfilm hat es nicht nur zum Blockbuster geschafft, ohne auf einer Comicvorlage zu basieren – er ist auch ein waschechter Autorenfilm. Und erzählt auf im besten Sinn eigentümliche, altmodisch-moderne Weise von den Verletzungen und der Kultur schwarzer Menschen in den USA. Darum, und nicht als Trost, hätte er den Preis verdient.
Foto: Valerie Macon / AFP
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Als Nächstes an der Reihe: Bestes Originaldrehbuch. Nominiert sind:
- Ryan Coogler, »Blood & Sinners«
- Robert Kaplow, »Blue Moon«
- Jafar Panahi, »Ein einfacher Unfall«
- Ronald Bronstein und Josh Safdie, »Marty Supreme«
- Joachim Trier und Eskil Vogt, »Sentimental Value«
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Ok, so langsam geht »One Battle« wirklich in Führung.
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»One Battle after Another« gewinnt Oscar für bestes adaptiertes Drehbuch
Der Oscar für das beste adaptierte Drehbuch geht an Paul Thomas Anderson für »One Battle after Another«.
Foto: Warner Bros.
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Ja, »Iron Man« (Robert Downey Jr.) und »Captain America« (Chris Evans) präsentierten den Award, ihre Interaktion wirkte ein wenig steif. So richtig gelacht wurde heute Abend noch nicht..
Foto: Mike Blake / REUTERS
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Hüstel, die »Avengers« waren auch schon mal lustiger.
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Was schön ist: Hier vom Rooftop kann man immerhin auf das Dolby Theatre am Hollywood Boulevard schauen.
Als eben der norwegische Film Sentimental Value vorgestellt wurde, war es kurz ganz still auf dem Dach. Norwegen – traditionell stark in Literatur, Black Metal und Naturdokus – begreift Film als Kulturgut. Triers familiäre Tiefenbohrungen hat den Ruf des Autorenkinos in diesem Land weiter gestärkt. Sonst wird hier fröhlich herum geplaudert, der Ton auf dem Bildschirm ist leise gestellt und mein Norwegisch reicht nicht aus, um die Menschen hier zu belauschen.
Als eben der norwegische Film Sentimental Value vorgestellt wurde, war es kurz ganz still auf dem Dach. Norwegen – traditionell stark in Literatur, Black Metal und Naturdokus – begreift Film als Kulturgut. Triers familiäre Tiefenbohrungen hat den Ruf des Autorenkinos in diesem Land weiter gestärkt. Sonst wird hier fröhlich herum geplaudert, der Ton auf dem Bildschirm ist leise gestellt und mein Norwegisch reicht nicht aus, um die Menschen hier zu belauschen.
Foto: Jonas Leppin / DER SPIEGEL
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Jetzt kommt eine Schlüsselkategorie: Der Oscar für das beste adaptierte Drehbuch. Paul Thomas Anderson ist hier klarer Favorit. Aus dem streckenweise irren und wirren Roman »Vineland« von Thomas Pynchon ein so pointenreiches, packendes und unterhaltsames Skript zu formen, allein dafür gebührt ihm der Oscar.
»One Battle after Another« mit seiner nun klar herausgearbeiteten Geschichte über radikalisierte Männer und die mutigen, klugen Frauen, die deren Chaos am Ende richten müssen, DER politische Film dieser Oscar-Saison, weil er die Thriller-Absurdität unserer Zeit mit Verve auf den Fluchtpunkt einer hypnotischen Verfolgungsjagd in der Wüste zulaufen lässt.
Epischer ist nur Chloé Zhaos urgewaltige Skript-Fassung von Maggie O’Farrells Bestseller-Roman »Hamnet«, tiefer in die Gründungsmythen Amerikas greift nur Clint Bentley mit seiner Bearbeitung von Denis Johnsons Novelle »Train Dreams«. Eine Kategorie wie ein Shakespeare-Drama.
»One Battle after Another« mit seiner nun klar herausgearbeiteten Geschichte über radikalisierte Männer und die mutigen, klugen Frauen, die deren Chaos am Ende richten müssen, DER politische Film dieser Oscar-Saison, weil er die Thriller-Absurdität unserer Zeit mit Verve auf den Fluchtpunkt einer hypnotischen Verfolgungsjagd in der Wüste zulaufen lässt.
Epischer ist nur Chloé Zhaos urgewaltige Skript-Fassung von Maggie O’Farrells Bestseller-Roman »Hamnet«, tiefer in die Gründungsmythen Amerikas greift nur Clint Bentley mit seiner Bearbeitung von Denis Johnsons Novelle »Train Dreams«. Eine Kategorie wie ein Shakespeare-Drama.
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Bei den Golden Globes war Penn ja da und hat schön am Tisch ein Kippchen geschmaucht.
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Wir hatten es bereits vermutet. Wie die »New York Times« unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, soll Sean Penn auf dem Weg nach Europa sein und offenbar Ende vergangener Woche vorgehabt haben, die Ukraine zu besuchen.
Schon zuvor machte Penn Schlagzeilen damit, nicht viel mit Preisen anfangen zu können. In einem Interview mit Variety 2023, sagte er: »Ich dachte: Na gut, scheiß drauf. Ich gebe sie der Ukraine. Man kann sie einschmelzen und zu Kugeln machen, die sie auf die Russen schießen können.«
Schon zuvor machte Penn Schlagzeilen damit, nicht viel mit Preisen anfangen zu können. In einem Interview mit Variety 2023, sagte er: »Ich dachte: Na gut, scheiß drauf. Ich gebe sie der Ukraine. Man kann sie einschmelzen und zu Kugeln machen, die sie auf die Russen schießen können.«
Apropos Prognose, Andreas, Sean Penn triumphierte bereits bei den BAFTA und den SAG Awards in der Kategorie »Bester Nebendarsteller«– erschien aber nicht in Person. Können wir heute damit rechnen, dass Penn sich seine Oscar-Trophäe persönlich abholt?
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Penns grotesk überzeichneter, storchenbeiniger Macho-Militär in »One Battle« ist einfach einer der großen Spezialeffekte dieses Films.
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Das ist jetzt sein dritter Oscar, als bester Hauptdarsteller hat er schon zweimal gewonnen (»Mystic River«, »Milk«).
Foto: Mark J. Terrill / AP
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Sean Penn bekommt den Oscar tatsächlich ... ist aber nicht da! Kieran Culkin nimmt den Preis an seiner Stelle entgegen. Ach, wie schade! Ich hätte ihn sehr gerne rauchen und ranten sehen auf der Bühne.
Foto: Mike Blake REUTERS
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Tja, ohne Sean Penn sinkt die Chance auf Kontroverse, auf die wir Medien so hoffen … Bisher blieb die Politik wirklich draußen, abgesehen von der kurzen Anspielung von Conan am Anfang. Vielleicht liegt es auch daran, dass Brendan Carr, der Chef der US-Kommunikationsbehörde FCC, den US-Sendern mit Lizenzentzug gedroht hat, sollten sie sich kritisch über den Präsidenten oder den Irankrieg äußern. (Er nennt das »Lügen« und »Verzerrungen«.) Die Aktivistengruppe A1 Committee nannte dies »eine direkte Attacke auf die Meinungsfreiheit« und »Teil des bewussten Marsches Richtung Autoritarismus«. Aber die Oscars waren ja nie besonders mutig.
Foto: Jose Luis Magana
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Der nächste Preis für »One Battle«, und zurecht. Sean Penn ist wirklich auch eine Nervensäge, aber ein grandioser Schauspieler.
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Sean Penn gewinnt Oscar als bester Nebendarsteller
Der Oscar für den besten Nebendarsteller geht an Sean Penn für »One Battle after Another«.
Foto: Warner Bros.
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Eine Kurz-Recherche hat ergeben, dass es in der Oscargeschichte tatsächlich schon sechsmal vorgekommen ist, dass zwei Nominierte gleichgezogen sind, unter anderem 1969 in der Kategorie »Beste Hauptdarstellerin« Katharine Hepburn in »A Lion in Winter« und Barbra Streisand in »Funny Girl«.
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1931/32 gewannen sogar zwei Hauptdarsteller den Oscar: Fredric March (»Dr. Jekyll and Mr. Hyde«) und Wallace Beery (»The Champ«). Allerdings hatte March damals eine Stimme mehr bekommen, aber so waren zu der Zeit noch die Regeln.
Fredric March (r.) Wallace Beery (l.) / Foto: PictureLux / Legacy Collection / picture alliance
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... und in »Two People Exchanging Saliva« geht es um Küsse in einer Welt, in der solche Intimitäten lange verboten sind. Beides sehr würdige Oscar-Gewinner, würde ich sagen.
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»The Singers« ist im Prinzip ein Film über die Dramatik, die Kneipengesönge entwickeln können. Sehr sympathisch!
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»The Singers« und »Two People Exchanging Saliva« gewinnen Oscar für besten Kurzfilm
Der Oscar für den besten Kurzfilm geht an gleich zwei Filme: »The Singers« von Sam A. Davis und Jack Piatt und »Two People Exchanging Saliva« von Alexandre Singh und Natalie Musteata.
Foto: [M] DER SPIEGEL / Sam A. Davis / Jack Piatt; Alexandre Singh / Natalie Musteata / Manifest Pictures
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Maggie Kang, Chris Appelhans und Michelle L.M. Wong feiern ihre Auszeichnung für »KPop Demon Hunters« im Oscar-Fotoautomat.
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Elias Lübbe
Nachrichtenressort

Während Chalamet einen Anzug in mayo-elfenbein trägt, fällt seine Freundin Kylie Jenner mit einem ketchupfarbenen Kleid von Designer Daniel Roseberry auf. Ein Instagram-Video, das sie in ihrem Oscar-Outfit zeigt, wurde in wenigen Stunden über 460.000 Mal geliked. Kein Wunder: Ihr folgen unfassbare 390 Millionen Menschen auf der Social-Media-Plattform. Jenner ist Teil des Reality-TV-Kardashian-Clans und multimillionenschwere Unternehmerin.
Elias Lübbe
Nachrichtenressort

Timothée Chalamet hat sich heute outfittechnisch für »White only« entschieden – und für zahlreiche Ringe an den Fingern. Zeitweise hat er außerdem eine Sonnenbrille auf der Nase, als er auf dem roten Teppich ernst in die Kameras blickt. Coole Socke.
Foto: Daniel Cole / REUTERS
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Ich fand die drei Skateboard-Jungs in »One Battle« gut ausgesucht, ansonsten hätte ich aber auch auf »Blood & Sinners« gesetzt, da waren viel mehr ausdrucksstarke Gesichter nötig.
Die erste »Battle« ist entschieden. Ich find's überraschend, hätte beim Casting eher auf »Sinners« gesetzt. Wie seht Ihr das?
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Ist das der Moment, in dem ich die Leserinnen und Leser dezent darauf hinweisen kann, dass ich bisher alle sechs Oscars richtig getippt habe? Ich habe mich hier für »Battle« entschieden, weil unter anderem Sean Penn und Benicio del Toro für den besten Nebendarsteller nominiert sind. Wenn das kein gutes Casting ist ...
Die erste »Battle« ist entschieden. Ich find's überraschend, hätte beim Casting eher auf »Sinners« gesetzt. Wie seht Ihr das?
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Ganz deiner Meinung. Hatten die meisten Kritiker auch drauf getippt.
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Apropos lange gedauert. Wäre diese Oscar-Show der Film »Whiplash!« würde J.K. Simmons jetzt zu Miles Teller sagen: »You're dragging!«. Sorry, kleiner Kino-Insider. Niemals schaffen die das in drei Stunden.
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Mirjam Schlossarek
Faktencheckerin

Hintergrund: Die erste schwarze Preisträgerin
Bei der 12. Oscarverleihung im Jahr 1940 gewann Hattie McDaniel den Oscar für die beste Nebenrolle – als erste schwarze Preisträgerin überhaupt. Sie erhielt die Auszeichnung für ihre Rolle als Dienstmädchen im Südstaatenepos »Vom Winde verweht«. Ihr Oscar-Triumph wurde aber von der Segregation in den USA überschattet. McDaniel durfte 1939 nicht an der Premiere des Films teilnehmen und wurde bei der Oscarverleihung im Ambassador Hotel nur geduldet. Sie musste getrennt von ihren weißen Filmkollegen an einem Tisch am Rand des Saals sitzen.
Als Darstellerin und Sängerin auf der Bühne, im Radio und auf der Leinwand wirkte McDaniel im Laufe ihrer Karriere in rund 300 Filmen mit. Ihre Oscar-Trophäe vermachte Hattie McDaniel einer Universität. Lesen Sie hier mehr dazu.
Foto: Bettmann Archive / Getty Images
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Warum die neue Casting-Kategorie lange gefordert und nun von vielen gefeiert wird: In der sonst männlich dominierten Filmbranche ist dieser Job eher von Frauen geprägt. Oft damit gerechtfertigt, dass Frauen mehr Empathie hätten. Vor allem aber bleibt man in dieser Rolle eher unsichtbar, Casting-DirektorInnen arbeiten den Regisseuren im Hintergrund zu.
Glückwunsch an Cassandra Kulukundis!
Glückwunsch an Cassandra Kulukundis!
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Lieber Jonas, falls du Hunger hast bei den Norwegern, ich kann dir gerne ein Spießchen rüberschicken, dürfte allerdings etwas dauern bei den ganzen Absperrungen. Du bist 3,5 Kilometer, aber sicher zwei Autostunden von uns entfernt.
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Die erste »Battle« ist entschieden. Ich find's überraschend, hätte beim Casting eher auf »Sinners« gesetzt. Wie seht Ihr das?
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Casterin Kulukundis sagt zu ihrem »Chef« P.T. Anderson: »Ich hab einen Oscar – vor Dir!«
Foto: Patrick T. Fallon / AFP
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»One Battle after Another« gewinnt Oscar für bestes Casting
Der Oscar für das beste Casting geht an Cassandra Kulukundis für »One Battle after Another«.
Foto: Warner Bros. / Landmark Media / IMAGO
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»Marty Supreme« ist ein sehr gutes Beispiel für hervorragendes, originelles Casting. Gwyneth Paltrow! Abel Ferrara! Die tolle Odessa D'Azio n ... Tyler, the Creator! Alle super ausgesucht und besetzt.
Wie bewertet man Casting? Das fragten sich in den letzten Tagen viele hier in Hollywood.
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Stimmt schon, aber da geht es ja eher nicht um die großen Stars als um die Gesichter der Nebenrollen und Statisten.
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Wie bewertet man Casting? Das fragten sich in den letzten Tagen viele hier in Hollywood.
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Es ist die erste neue Oscar-Kategorie seit mindestens 20 Jahren. Man möchte die Arbeit der Casting-DirektorInnen würdigen. »Blood & Sinners« dürfte auch hier Favorit sein.
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Jetzt wird das beste Casting ausgezeichnet, zum ersten Mal in der Oscar-Geschichte.
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... und damit genau so viele wie »One Battle after Another«. Aber ein Oscar nach dem anderen. (Sorry, der musste sein).
»Blood & Sinners« geht bisher leer aus, der Rekordfilm war in drei der bisher ausgezeichneten Kategorien nominiert, bleiben noch 13 Chancen.
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Noch was zum Essen: Der anschließende Governors Ball, der oben auf dem Dach des Theaters (und der Shoppingmall) stattfindet, wird mal wieder vom US-österreichischen Starkoch Wolfgang Puck gecatert. Ich habe Puck – seinerseits eine Oscar-Legende – vor drei Jahren bei den Vorbereitungen getroffen, er hat mir viele Anekdoten erzählt. Hier noch mal zum Nachlesen.
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»Blood & Sinners« geht bisher leer aus, der Rekordfilm war in drei der bisher ausgezeichneten Kategorien nominiert, bleiben noch 13 Chancen.
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Netflix zum dritten ... Schade eigentlich, ich fand ja das Make-up und Haarstyling von The Rock Dwayne Johnson in »The Smashing Machine« sehr toll. Er hatte Haare!
Foto: Leonine
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Und dann jetzt auch der erste offensichtliche Witz: Wintour nennt Hathaway abschätzig »Emily« in Anlehnung an den Film »Der Teufel trägt Prada«. Der Film basiert auf dem Buch von Lauren Weisberger, die als Assistentin von »VOGUE«-Chefin Wintour gearbeitet hat.
Foto: 20th Century Fox / dpa
Ohhh, Anna Wintour und Anne Hathaway präsentieren den Preis für bestes Kostümdesign.
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»Frankenstein« gewinnt Oscar für bestes Make-up und Haarstyling
Der Oscar für das beste Make-up und Haarstyling geht an Mike Hill, Jordan Samuel und Cliona Furey für »Frankenstein«.
Foto: Ken Woroner / Netflix
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Ich möchte etwas Glamour nachliefern. Auf dem Dach hat sich eine Gruppe von vielleicht 30 Norwegern und Norwegerinnen zusammengefunden und schaut auf einem Grossbildschirm. Es gibt einen Pool und eine Pool-Bar.
Von hier aus sieht man über die ganze Stadt. Der Verkehr in L.A. ist ja so schon schlimm, aber heute: alles abgesperrt, Hunderte schwarze Limousinen, Hubschrauber. Die Sonne knallt vom Himmel, es sind 28 Grad.
Von hier aus sieht man über die ganze Stadt. Der Verkehr in L.A. ist ja so schon schlimm, aber heute: alles abgesperrt, Hunderte schwarze Limousinen, Hubschrauber. Die Sonne knallt vom Himmel, es sind 28 Grad.
Foto: Jonas Leppin / DER SPIEGEL
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Netflix zum Zweiten.
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»Frankenstein« gewinnt Oscar für bestes Kostüm
Der Oscar für das beste Kostüm geht an Kate Hawley für »Frankenstein«.
Foto: Cinema Publishers Collection / IMAGO
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Ohhh, Anna Wintour und Anne Hathaway präsentieren den Preis für bestes Kostümdesign.
Foto: Patrick T. Fallon / AFP
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Wer Filme auf dem Handy schaut, hat sie nie geliebt.
Ach, diese Satire aufs Filmeschauen auf dem Handy spricht mir aus der Seele. Wenn etwas GAR nicht geht, dann DAS.
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Jetzt geht es mit zwei Kategorien weiter, in denen wiederum Netflix gute Chancen hat: Kostümdesign und Make-up & Hair. Hier könnte Guillermo Del Toros »Frankenstein« zwei seiner ingesamt neun Nominierungen einlösen. Oder beide Oscars gehen an »Blood & Sinners« ...
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Ach, diese Satire aufs Filmeschauen auf dem Handy spricht mir aus der Seele. Wenn etwas GAR nicht geht, dann DAS.
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So sah es hier um kurz vor Mitternacht aus, die Ruhe vor dem Sturm …
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Für uns Medien werden die Regeln auch immer strikter. Unsere Credentials sind farblich sortiert, wir hier backstage haben pinke Karten umhängen, mit denen durften wir bis Mitternacht auch auf den roten Teppich, nun aber nicht mehr, da das am »show day« inzwischen allein den TV-Sendern und anderen visuellen Medien vorbehalten ist, die dafür an Disney und ABC Lizenzgebühren zahlen müssen.
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Eine Einordnung, worum es bei der Chalamet-Schelte überhaupt geht, sollten Sie diesen denkwürdigen Moment in den vergangenen Wochen verpasst haben, liebe Leserinnen und Leser: Kürzlich machte Timothée Chalamet mit einem Interview Schlagzeilen, in dem er sagte, Oper und Ballett interessierten heute niemanden mehr. Ein Videoauszug davon verbreitete sich via Social Media wie ein Lauffeuer.
Online wiesen User darauf hin, dass er sich damit doch nun sicher seine Chance auf einen Oscar verspielt habe.
Aber: Die Diskussion kann Chalamet null Sympathiepunkte gekostet haben. Denn die Oscar-Abstimmung endete am 5. März 2026 um 17 Uhr Pazifikzeit. Der Chalamet-Clip wurde vor allem erst ab dem 6. und 7. März online geteilt. Als Opernhäuser mit ironischen Reels den Shitstorm befeuerten, waren alle über 10.000 Academy-Stimmzettel bereits eingereicht, von PricewaterhouseCoopers ausgezählt und rechtswirksam versiegelt. So, damit ist das auch geklärt!
☺️
O'Brien hat es schon sehr auf Timothée Chalamet abgesehen, der wievielte Witz aus dessen Kosten war das jetzt? Mein Mitleid hält sich allerdings in Grenzen ...
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Noch ein bisschen Info zum Wahlverfahren. Die Academy hat nach letzem Stand 11.126 Mitglieder, davon sind 10.136 aktive Wählerinnen und Wähler. 35 Prozent sind Frauen, 22 von »unterrepräsentierten Communities«, 21 Prozent aus dem Ausland. Die Diversität ist in jeder Abteilung unterschiedlich, die buntesten sind die Schauspielenden.
Die Nominierungen wurden von den jeweiligen »Branches« ermittelt – Schauspieler nominieren Schauspieler, Regisseure nominieren Regisseure und so weiter. Über die Gewinner stimmten dann alle ab. Doch dann wurde es kompliziert.
Das vor fünf Jahren eingeführte neue Wahlsystem ist immer noch für viele etwas verwirrend. Es heißt »preferential ballot« oder »rank-choice ballot«: Jeder listet die Kandidaten nach Präferenz, wer am meisten auf dem letzten Platz landet, wird eliminiert, die anderen rücken entsprechend auf. So können auch Underdogs gewinnen.
In New York haben wir auf diese Weise auch unseren Bürgermeister gewählt, den demokratischen Sozialisten Zohran Mamdani.
Das vor fünf Jahren eingeführte neue Wahlsystem ist immer noch für viele etwas verwirrend. Es heißt »preferential ballot« oder »rank-choice ballot«: Jeder listet die Kandidaten nach Präferenz, wer am meisten auf dem letzten Platz landet, wird eliminiert, die anderen rücken entsprechend auf. So können auch Underdogs gewinnen.
In New York haben wir auf diese Weise auch unseren Bürgermeister gewählt, den demokratischen Sozialisten Zohran Mamdani.
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Meike Stapf
Faktencheckerin

Hintergrund: Nicht zu verkaufen
Preisträger dürfen ihren Oscar weder verkaufen noch anderweitig veräußern, ohne ihn zuerst der Academy für 1 Dollar zum Rückkauf anzubieten. Diese Verpflichtung wurde 1951 eingeführt und gilt auch für Erben oder Personen, die den Oscar durch eine Schenkung erhalten haben.
Oscars, die vor 1951 verliehen wurden, erzielten bei Auktionen hohe Kaufpreise. Der Regisseur Steven Spielberg etwa kaufte 1996 einen Oscar, den Clark Gable 1934 erhalten hatte, für mehr als 600.000 Dollar – um ihn danach der Academy zu spenden.
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Das Buffett ist hier wohl noch in Norwegen.
Und hier der obligatorische Buffetbericht aus dem Dolby Theatre, weil ihr ja immer danach fragt. Es gibt Shrimps, Pilztaschen, Hühnchen-Spießchen, Mini-Sandwiches und wie immer viel Dessert. Die erste, nicht-repräsentative Umfrage unter Speisenden hat ergeben, dass es schon mal besser war und vor allem alles etwas trocken ist diesmal. Letzteres kann ich bestätigen. Aber wir sind ja nicht zum Essen hier. Was gibt's bei euch?
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Ich hab Leos Rolex gesehen! Gerade beim Klatschen.
Foto: Angela Weiss / AFP
Leo flasht jetzt also Schnauzer statt Rolex wie bei den Golden Globe Awards. Für die ist Markenbotschafter – aber sein Handgelenk kommt heute vielleicht auch noch zum Einsatz.
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Die Blues-Szene aus »Blood & Sinners« war meiner Meinung nach das Beste, was zuletzt auf einer Kinoleinwand zu sehen war. Grandiose Vermischung von Generationen, Traditionen und Kulturen, die das schwarze Amerika prägen. Nicht nur meinem schwarzen Ehemann standen danach die Tränen in den Augen. Und die Ballettänzerin auf der Bühne war Misty Copeland, die erste schwarze Prinzipalin des American Ballet Theater in New York.
Foto: Warner Bros.
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Eine kleine bunte Bühnenparty. Ein schöner Bruch bei dieser Show
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Sie stellen die zentrale Sequenz aus »Blood & Sinners« nach, ziemlich cool. Eine Feier der schwarzen Kultur.
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Die erste musikalische Darbietung des Abends! Es gibt allerdings nur zwei von fünf oscarnominierten Songs live. Das hier sind Ensemble-Mitglieder aus »Blood & Sinners« mit dem Song »I Lied to You«. Das Dolby wird zum Jook Joint.
Foto: Patrick T. Fallon / AFP
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Komm nach Kalifornien, haben sie gesagt. Erlebe den Hollywood-Glamour haben sie versprochen. Aber hier sieht es aus wie bei meinem Abiball damals in Kassel.
Foto: Jonas Leppin / DER SPIEGEL
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Wir haben stilecht Pizza bestellt, wie man das halt so macht bei einem Fernsehabend.
Und hier der obligatorische Buffetbericht aus dem Dolby Theatre, weil ihr ja immer danach fragt. Es gibt Shrimps, Pilztaschen, Hühnchen-Spießchen, Mini-Sandwiches und wie immer viel Dessert. Die erste, nicht-repräsentative Umfrage unter Speisenden hat ergeben, dass es schon mal besser war und vor allem alles etwas trocken ist diesmal. Letzteres kann ich bestätigen. Aber wir sind ja nicht zum Essen hier. Was gibt's bei euch?
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Und hier der obligatorische Buffetbericht aus dem Dolby Theatre, weil ihr ja immer danach fragt. Es gibt Shrimps, Pilztaschen, Hühnchen-Spießchen, Mini-Sandwiches und wie immer viel Dessert. Die erste, nicht-repräsentative Umfrage unter Speisenden hat ergeben, dass es schon mal besser war und vor allem alles etwas trocken ist diesmal. Letzteres kann ich bestätigen. Aber wir sind ja nicht zum Essen hier. Was gibt's bei euch?
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»The Girl Who Cried Pearls« gewinnt Oscar als bester animierter Kurzfilm
Der Oscar für den besten animierten Kurzfilm geht an »The Girl Who Cried Pearls« von Chris Lavis und Maciek Szczerbowski.
Foto: Office National du Film du Canada
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Ah, ein Hieb gegen die KI-Bedrohung. Jetzt kommt der beste animierte Kurzfilm ...
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Es ist ein ausgeklügeltes Puzzle, nach dem die Gewinner hier aus dem Publikum auf die Bühne und dann weiter geschleust werden. Die Regie hat dazu eine Flowchart geschaffen, eine Art digitale Matrix, damit sie immer wissen, wer gerade wo ist und wer gerade wo hin muss und wer sie dahin bringt, damit sie sich nicht verlaufen. Denn es ist ein Marathon, der sie erwartet, nachdem sie ihren Oscar entgegengenommen haben: Bühne, Garderobe, Backstage, Social-Auftritt, Fotografenraum und zuletzt der Interviewbereich nebenan, wo wir sitzen. (Und zwischendurch vielleicht auch mal die Nase pudern.)
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Ach, na ja. Ich fand die »Demon Hunters« ja erstaunlich unterhaltsam. Und für die von O'Brien postulierte Vielstimmigkeit und Internationalität der Oscars ist es gut, wenn Südkorea hier sichtbar ist.
Ich persönlich wäre eher bei »Zoomania 2« gewesen, aber wer fragt mich schon?
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Michelle L.M. Wong hat in ihrer Rede explizit Netflix gedankt, die den Film erst möglich gemacht haben. Die Erwähnung klang sehr einstudiert..
Wie erwartet, der erste Sieg des Abends für Netflix.
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Jonas Leppin
Reporter, Los Angeles

Die Norweger jagen mich in diesem Hotel von Raum zu Raum. Hier bin ich, glaube ich, falsch. Wollen die etwas verheimlichen? Läuft es doch nicht so gut? Ich hoffe, das ist einer dieser Geschichten, die dadurch, dass sie misslingen, besonders gut werden.
Foto: Jonas Leppin / DER SPIEGEL
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Ich persönlich wäre eher bei »Zoomania 2« gewesen, aber wer fragt mich schon?
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Wie erwartet, der erste Sieg des Abends für Netflix.
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»KPop Demon Hunters« gewinnt Oscar als bester Animationsfilm
Der Oscar für den besten Animationsfilm geht an »KPop Demon Hunters« von Maggie Kang, Chris Appelhans und Michelle L.M. Wong.
Foto: Netflix
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Die besten Chancen werden »KPop Demon Hunters« zugesprochen, dem Riesenhit von Netflix. Wobei »Zoomania 2« der zweiterfolgreichste Animationsfilm der Geschichte an den Kinokassen ist, auch nicht gerade eine Kleinigkeit.
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O'Brien hat es schon sehr auf Timothée Chalamet abgesehen, der wievielte Witz aus dessen Kosten war das jetzt? Mein Mitleid hält sich allerdings in Grenzen ...
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Next up: Bester Animationsfilm mit folgenden Kandidaten:
- »Arco«
- »Elio«
- »KPop Demon Hunters«
- »Amélie et la Métaphysique des tubes«
- »Zoomania 2«
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Elias Lübbe
Nachrichtenressort

Nettes Detail: Die Einlaufmusik, die zur Ankündigung der Kategorie erklang, kommt von der britischen Sängerin Raye. Der Song trägt den passenden Titel »Oscar Winning Tears«.
Foto: Tom Rose / Famous / Star Max / picture alliance
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Hallo! Ich melde mich etwas verspätet von der Watchparty der Norweger. Hier könnte heute etwas passieren, dachte ich: Neun Nominierungen für Sentimental Value – von Bester Film über Regie, Drehbuch bis Schauspiel.
Sie haben mich mit einer Villa in den Hollywood Hills geködert, welche die Norweger für drei Tage gemietet haben. Geschaut wird aber etwas glanzloser in einem Hotel. Ich musste jetzt also nicht nur im Kopf umparken. Jetzt parke ich hinter dem Hotel Château Marmont, wenn das jemand kennt. Und den ersten Oscar habe ich jetzt wie die Norweger verpasst.
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Die Schönheit, wenn ältere Menschen den Oscar gewinnen: Ihre Dankesreden sind cool und nicht ganz so schnappatmig. Wie bei Amy Madigan gerade auch.
Foto: Patrick T. Fallon / AFP
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Ein bisschen »flummoxed« sei sie, sagt Madigan, ein wenig ... verwirrt. Sehr sweet finde ich das.
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Auf der langen Liste der »Presenters«, die wir diese Nacht zu sehen bekommen werden, stehen übrigens auch (unter anderem): Will Arnett, Priyanka Chopra Jonas, Robert Downey Jr., Anne Hathaway, Paul Mescal, Gwyneth Paltrow, Adrien Brody, Javier Bardem, Kieran Culkin, Chris Evans, Chase Infiniti, Mikey Madison, Demi Moore, Kumail Nanjiani und Maya Rudolph.
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Es war Amy Madigans zweite Nominierung nach ihrer Nebenrolle in »Zweimal im Leben« (1985) – schon allein dieser Titel war vielleicht ein gutes Omen dafür, dass die 75-Jährige heute gewinnen könnte.
Foto: Bud Yorkin / Mary Evans / AF Archive / picture alliance
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Amy Madigan gewinnt Oscar als beste Nebendarstellerin
Der Oscar für die beste Nebendarstellerin geht an Amy Madigan, für ihre Rolle in »Weapons«.
Foto: Warner Bros. / AP
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Es geht dann mal los mit der ersten Kategorie des Abends, die beste Nebendarstellerin!
Teyana Taylor, die radikale Aktivistin aus »One Battle after Another« ist die Favoritin in dieser Kategorie, aber »Battle« ist ein Ensemblefilm und eher nicht auf eine einzelne Performance zugeschnitten. Gleiches gilt für »Blood & Sinners«, in dem die aus Nigerai stammende Wunmi Mosaku als Heilerin mit Soul und Gravitas begeisterte. Aber der Geheimtipp hier ist Schauspiel-Veteranin Amy Madigan, die im Horrorfilm »Weapons« die gruselige, aber auch sehr gewitzte Hexe Gladys spielt.
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Conan spricht mir aus dem Herzen. Sind die Oscars nicht absurd und dumm in Zeiten wie diesen? Nein, sagt er: Hollywood ist das Ideal internationaler Freundschaft und Kooperation. Die Oscars repräsentieren »die Ideale globaler Zusammenarbeit in der Kunst, Geduld, Widerstandsfähigkeit und die seltenste Eigenschaft heutzutage, Optimismus«.
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Spirit of Optimism – waxing poetic, aber das ist halt auch sein Job heute Abend.
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Leo hat ganz leichthändig das nächste Meme kreiert. Groß.
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Jetzt schon mein Highlight: Conan O'Brien hat Leonardo DiCaprio zurecht als »King of Memes« bezeichnet und will heute Abend direkt für neuen Leo-Meme-Stoff sorgen.
Hier ein Zusammenschnitt:
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Die »Kneipe«, die Conan vorhin zitierte, ist übrigens Dave & Buster's, ein Megaladen im Obergeschoss des Einkaufszentrums, in dem sich das Dolby Theatre befindet. Ja, stimmt, die Oscars finden in einer Shoppingmall statt. Die Geschäfte wurden für eine Woche ausquartiert und mit Samtvorhängen verdeckt.
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Ja. Ging ganz rasant los, jetzt zieht sich's ein wenig.
Ich finde zumindest mal Gags über die nominierten Filme immer schon ein bisschen mau...
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Looks vom roten Teppich
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Ich finde zumindest mal Gags über die nominierten Filme immer schon ein bisschen mau...
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O'Brien warnt das Publikum, dass es heute Abend politisch werden könnte – und verweist Leute, denen das zu viel wird, an die Alternativ-Show von Kid Rock in der Kneipe um die Ecke. Schöner Seitenhieb auf die »alternative« Superbowl-Halbzeitshow im Februar.
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O'Brien hat seine Gags drei Monate lang geprobt, schreibt der »Hollywood Reporter«. Mal sehen, ob das geholfen hat.
Foto: Patrick T. Fallon / AFP
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»Bombtrack« von Rage Against the Machine als Intromusik ist auch eine Art von politischer Ansage ...
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Das Farb- und Stilmotiv dieses Jahr: Zen, Sonnenuntergang, goldene Stunde, warme Töne. Überall stehen Bäume mit dunkelroten Blättern herum, die sind übrigens handgemacht von Baumkünstlern, wie sie uns sagen. Die Producers wollen damit, so haben sie gesagt, »einen schützenden, entspannenden Raum in einer chaotischen Welt« schaffen.
Mike Blake / REUTERS
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Ok, Conan O'Brien, der Norwegisch spricht – das ist schon ein früher Höhepunkt.
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Meine erste Prognose für den Abend: Nach dem Shitstorm um Timothée Chalamet, der sich mit den Oper- und Ballett-Institutionen der USA angelegt hat, wird Conan O'Brien süffisante Witze darum stricken. Noch besser: Er tritt irgendwann im Ballett-Tutu auf.
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Apropos politische Oscar-Reden: Viel zirkuliert wird hier gerade wieder die von Michael Moore, der 2003 für »Bowling for Colombine« gewann, seinen Dokumentarfilm über das Schulmassaker in Colorado. Der Irakkrieg hatte gerade begonnen, und die Academy hatte alle Gäste und Nominierten gebeten, sich zurückzuhalten. Fast wären die Oscars sogar ganz abgesagt worden. Moore sagte in seiner Rede: »Wir leben in einer Zeit, in der ein Mann uns mit fiktiven Gründen in den Krieg schickt«, gemeint war Präsident George W. Bush. Moore wurde ausgebuht und vom Orchester von der Bühne gespielt.
Hier kann man die Moore-Rede noch mal nachgucken.
Hier kann man die Moore-Rede noch mal nachgucken.
Timothy A. Clary / dpa
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Mit Conan O'Brien gleich mal als Tante Gladys aus dem Horrorfilm »Weapons«. Amy Madigan ist für die Rolle als beste Nebendarstellerin nominiert
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Lieber Oliver, es ist so gut, dass Du dieses Mal dabei bist! Sonst bin ich immer der einzige, der Steven ein bisschen in Schutz nimmt. Danke!
Deswegen könnte ich Steven Gätjens Job niemals machen: Es darf einem einfach nicht peinlich sein, wenn einem ein Promi den Rücken zudreht, während man noch seine Frage stellt. Lernt man schon als Praktikant: Straßenumfragen sind hart.
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Leo flasht jetzt also Schnauzer statt Rolex wie bei den Golden Globe Awards. Für die ist Markenbotschafter – aber sein Handgelenk kommt heute vielleicht auch noch zum Einsatz.
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Und los geht's mit der 98. Oscar-Show!
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Das mit den Schnauzbärten muss mir bei Gelegenheit mal jemand erklären, bitte. Immerhin ist es kein Menjou-Bärtchen wie bei Timothée Chalamet ...
Leonardo DiCaprio trägt Schnauzer! Steht ihm auf jeden Fall besser als sein Bart in »One Battle After Another«
Daniel Cole / REUTERS
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Auch wenn es auf der Bühne vielleicht höflich zugehen dürfte – hinter den Kulissen rumort es. Bei mehreren Events diese Woche nahmen vor allen die internationalen Nominierten kein Blatt vor den Mund.
Jafar Panahi, der iranische Regimekritiker und Regisseur von »Ein einfacher Unfall«, sagte uns vorgestern: »Im Vergleich zu dem, was in meinem Land geschieht, sind die Oscars bedeutungslos.« Und: »Ich weiß nicht, warum ich hier bin. Ich weiß nicht mal, ob ich hier sein möchte.« Er habe aber dem Druck nachgegeben, den Film zu promoten, weil er keinen Skandal auslösen wollte.
Jafar Panahi, der iranische Regimekritiker und Regisseur von »Ein einfacher Unfall«, sagte uns vorgestern: »Im Vergleich zu dem, was in meinem Land geschieht, sind die Oscars bedeutungslos.« Und: »Ich weiß nicht, warum ich hier bin. Ich weiß nicht mal, ob ich hier sein möchte.« Er habe aber dem Druck nachgegeben, den Film zu promoten, weil er keinen Skandal auslösen wollte.
»Ich bin wütend, und ich habe Angst«, sagte uns auch Kaouther Ben Hania, die Regisseurin von »Die Stimme von Hind Rajab« über ein sechsjähriges plsinensisches Mädchen, das in Gaza getötet wurde. Hauptdarsteller Motaz Malhees durfte erst gar nicht in die USA einreisen, da er Palästinenser ist.
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Elias Lübbe
Nachrichtenressort

Timothée Chalamet hat sich heute outfittechnisch für »White only« entschieden – und für zahlreiche Ringe an den Fingern. Zeitweise hat er außerdem eine Sonnenbrille auf der Nase, als er auf dem roten Teppich ernst in die Kameras blickt. Coole Socke.
Foto: Daniel Cole / REUTERS
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Meike Stapf
Faktencheckerin

Hintergrund: Der Oscar – ein Ritter auf einer Filmrolle
Die Preisträger erhalten eine vergoldete Statuette, den sogenannten Oscar. Sie ist 34,3 Zentimeter groß und wiegt tatsächlich fast vier Kilogramm. Die Oscar-Figuren bestehen seit 2016 wieder aus massiver Bronze und sind mit 24-karätigem Gold überzogen.
Die ursprüngliche Trophäe wurde 1928 von dem Bildhauer George Stanley aus Los Angeles geschaffen. Sie stellt einen Ritter dar, der auf einer Filmrolle steht und ein Schwert hält. Die Filmrolle hat fünf Speichen, die die fünf traditionellen Sparten der Academy symbolisieren: Schauspieler, Regisseure, Produzenten, Techniker und Drehbuchautoren.
Obwohl die ikonische Form der Oscarstatue im Laufe der Jahrzehnte nahezu unverändert blieb, hat sich das Design subtil verändert, insbesondere die Konturen wurden weicher. 2016 ließ die Academy daher einen klassischen Oscar von 1928 scannen, um ein neues Design zu schaffen, das die Merkmale der ursprünglichen Artdéco-Skulptur von George Stanley mit der Form des modernen Oscars vereint.
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Erinnert mich stark an Tom Selleck. Arbeitet DiCaprio vielleicht gerade an einem Remake von »Magnum«?
Leonardo DiCaprio trägt Schnauzer! Steht ihm auf jeden Fall besser als sein Bart in »One Battle After Another«
Daniel Cole / REUTERS
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Man fragt sich ja immer wieder, welche Stars eigentlich durch Gätjens Rufe »Germany! Germany! We are live in Germany!« angelockt werden.
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Wer aktuell regelmäßig an Gätjens Seite zu sehen ist, jedenfalls in der Vorberichterstattung auf Social Media: Paul Luca Fischer, Moderator und Videocreator. Seit Jahren fragen sich treue Oscar-Fans, wie lange Gätjen noch für Deutschland an den Red Carpet von Los Angeles geschickt wird. Fischer könnte als mögliche Ablöse gehandelt werden.
Man fragt sich ja immer wieder, welche Stars eigentlich durch Gätjens Rufe »Germany! Germany! We are live in Germany!« angelockt werden.
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Deswegen könnte ich Steven Gätjens Job niemals machen: Es darf einem einfach nicht peinlich sein, wenn einem ein Promi den Rücken zudreht, während man noch seine Frage stellt. Lernt man schon als Praktikant: Straßenumfragen sind hart.
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Der deutsche Schriftsteller Daniel Kehlmann hat sich in die politische Debatte auch eingemischt. »Oscargewinner, werdet ihr euch mitschuldig machen?«, fragte er gestern in der »New York Times« und forderte klare, kritische Stellungnahmen zu Trump und dem Irankrieg. »Opportunismus ist ansteckend, Courage aber auch.«
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Leonardo DiCaprio trägt Schnauzer! Steht ihm auf jeden Fall besser als sein Bart in »One Battle After Another«
Daniel Cole / REUTERS
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Zu Sean Penn und anderen, womöglich kontroversen Auftritten: Die bisherige Preissaison war in der Hindsight ja sehr handzahm. »Hat Hollywood sein Rückgrat verloren?«, fragte Mary McNamara schon, die Filmkritikerin der »Los Angeles Times«. Bill Kramer, der CEO der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, bat alle Gewinner neulich in einem Interview, »respektvoll« zu sein, aber Bemerkungen, die »von Herzen kommen«, seien natürlich erlaubt. Was immer das heißt.
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Die Sicherheitsmaßnahmen hier sind diesmal angeblich so streng wie nie zuvor. Um das Dolby Theatre ist ein Schutzradius von einer Meile gezogen worden. Die Straßen sind so abgesperrt, dass niemand GERADEAUS aufs Theater zufahren kann, von wegen Autoterror. Überall sieht man Beamte des FBI, der LAPD, Anti-Terror-Spezialteams herumlaufen. Unsere Ausrüstung wurde erstmals von Bombenspürhunden beschnüffelt, darunter auch mein Rucksack, der aus unerfindlichen Gründen den Alarm auslöste, woraufhin ich auch noch mal persönlich gefilzt wurde, thank you very much.
Ziemlichen Wirbel löste ein internes Memo des FBI aus, das »unbestätigte Informationen« zitierte, wonach es Drohnenangriffe geben könnte, ausgeführt von irgendwelchen feindlichen Schiffen vor der kalifornischen Küste. Hat sich aber (bisher) nicht bestätigt.
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Aleksandra Janevska
Crossmediaressort
Hallo auch von mir, liebe Leserinnen und Leser, liebe Nachteulen!
@Andreas, @Kim: Ich für meinen Teil bin enttäuscht, wenn Sean Penn zwar anwesend, aber ohne Zigarette im Mundwinkel zu sehen ist. So geschehen bei den Golden Globes im Januar 2026.
In diesem Sinne: Ich freue mich auf die Memes des Abends!
@Andreas, @Kim: Ich für meinen Teil bin enttäuscht, wenn Sean Penn zwar anwesend, aber ohne Zigarette im Mundwinkel zu sehen ist. So geschehen bei den Golden Globes im Januar 2026.
In diesem Sinne: Ich freue mich auf die Memes des Abends!
Guten Abend aus Berlin! Liebe Kim, ich persönlich hoffe sehr, dass Sean Penn heute Abend im Dolby Theatre ist, ob er nun den Oscar gewinnt oder nicht. Er ist eine der unangepasstesten und streitbarsten Figuren in Hollywood – und immer für einen unterhaltsamen, kontroversen Auftritt gut. Und den Preis hat er natürlich auch verdient. Es wäre sein dritter, er hat schon zwei als bester Hauptdarsteller gewonnen.
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In dem bereits erwähnten (und von mir wärmstens empfohlenen) All-You-Need-to-Know-Artikel haben meine Kollegen, Andreas und Oliver, erklärt, warum sich diese Award-Saison sooooo lang anfühlt: »Das liegt an dem eher späten Termin der Verleihung Mitte März, üblicherweise wäre die Show bereits Ende Februar über die Bühne des Dolby Theatre in Los Angeles gegangen, so ist es aber erst seit 2004, davor waren Oscars im März oder April ganz normal.« Hier eine kleine Übersicht, welche Schauspielerinnen und Schauspieler in dieser Award-Saison ausgezeichnet wurden.
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Meike Stapf
Faktencheckerin

Hintergrund: Die erste Oscar-Verleihung
Der Oscar heißt eigentlich »Academy Award of Merit« und wird seit 1929, also seit fast 100 Jahren, von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences vergeben. Die erste Oscarverleihung fand am 16. Mai 1929 mit 270 Gästen im Hollywood Roosevelt Hotel in Los Angeles statt, ein Ticket kostete 5 Dollar. Die Vergabe der Auszeichnungen nahm gerade mal 15 Minuten in Anspruch. Damals standen die Gewinner schon drei Monate vorher fest und waren bereits öffentlich bekannt gegeben worden. Erst später ging man dazu über, die Namen geheim zu halten. Nachdem die L.A. Times sie 1939 dennoch vorab verraten hatte, wurden versiegelte Umschläge mit den Gewinnernamen eingeführt.
Seit der ersten Preisverleihung 1929 wurden mehr als 3000 Oscars verliehen.
Seit der ersten Preisverleihung 1929 wurden mehr als 3000 Oscars verliehen.
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Gätjen wohnt bei mir um die Ecke. Wenn er seine Kinder von der Schule abholt, hat er den nicht an. Schade eigentlich.
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Hello from Hollywood, ich bin nun auch vor Ort, backstage im Dolby Theatre, wie jedes Jahr. Draußen sind lockere 30 Grad, drinnen ist es eisgekühlt.
Foto: Marc Pitzke
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Andreas Borcholte
Kulturressort
Bevor wir keine Zeit mehr haben, es zu würdigen (die Show geht ja dieses Jahr für uns schon ungewöhnlich früh los, um Mitternacht): Wollen wir einmal Steven Gätjens hellblauen Samt-Anzug würdigen? Hammer.
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Mirjam Schlossarek
Faktencheckerin

Neue Regel: Wer abstimmt, muss die Filme schauen
In diesem Jahr gilt erstmals eine neue Regel: Die Mitglieder der Academy müssen alle nominierten Filme in jeder Kategorie gesehen haben, um in der Endrunde bei den Oscars abstimmen zu dürfen. Dies soll auf einer internen Streaming-Plattform nachverfolgt werden. »Was zunächst vernünftig wirkt, ist bei genauerem Hinsehen nette Augenwischerei. Wird die kontrollierte Sichtungspflicht garantieren, dass die Trophäen wirklich an die Besten der Besten vergeben werden? Natürlich nicht.« Lesen Sie hier den Kommentar dazu.
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Guten Abend aus Berlin! Liebe Kim, ich persönlich hoffe sehr, dass Sean Penn heute Abend im Dolby Theatre ist, ob er nun den Oscar gewinnt oder nicht. Er ist eine der unangepasstesten und streitbarsten Figuren in Hollywood – und immer für einen unterhaltsamen, kontroversen Auftritt gut. Und den Preis hat er natürlich auch verdient. Es wäre sein dritter, er hat schon zwei als bester Hauptdarsteller gewonnen.
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Apropos Prognose, Andreas, Sean Penn triumphierte bereits bei den BAFTA und den SAG Awards in der Kategorie »Bester Nebendarsteller«– erschien aber nicht in Person. Können wir heute damit rechnen, dass Penn sich seine Oscar-Trophäe persönlich abholt?
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Die große Oscar-Prognose
Bevor es losgeht, kann, möchte und muss ich Ihnen diesen Artikel meiner beiden Kollegen Andreas Borcholte und Oliver Kaever empfehlen. Sie haben darin ihre Prognosen für den heutigen Abend festgehalten. Ist »One Battle After Another« sicher der beste Film – oder doch eher »Sinners«? Wer gewinnen wird, lesen Sie hier.
Darsteller DiCaprio in »One Battle After Another«: Mit ihm muss man immer rechnen. Foto: Warner Bros. / Landmark Media / IMAGO
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Bester Film – die Nominierten im Überblick
Welcher Film gewinnt den Oscar als »Bester Film«? Auf die wichtigste Auszeichnung des Abends müssen wir wohl bis zum Schluss warten. Wenn Sie sich in der Zwischenzeit noch in die zehn nominierten Filme einlesen wollen, finden Sie hier verlinkt die Rezensionen der Kulturredaktion.
Und hier geht es zum Überblick der Nominierten in allen Kategorien.
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Mirjam Schlossarek
Faktencheckerin

Hintergrund: Die Oscars in Zahlen
0
Dieses Jahr ist kein deutscher Film im Rennen um den Oscar für den besten internationalen Film.
Dieses Jahr ist kein deutscher Film im Rennen um den Oscar für den besten internationalen Film.
1
Erstmals wird dieses Jahr ein eigener Oscar für das Casting eines Films verliehen, also für die Auswahl der Schauspielerinnen und Schauspieler.
Erstmals wird dieses Jahr ein eigener Oscar für das Casting eines Films verliehen, also für die Auswahl der Schauspielerinnen und Schauspieler.
2
Zum zweiten Mal moderiert der Talkmaster Conan O'Brien die Oscarverleihung. Rekordhalter ist der 2003 gestorbene Komiker Bob Hope, der neunzehnmal Gastgeber der Oscars war.
Zum zweiten Mal moderiert der Talkmaster Conan O'Brien die Oscarverleihung. Rekordhalter ist der 2003 gestorbene Komiker Bob Hope, der neunzehnmal Gastgeber der Oscars war.
3
Mit Moderation, Verleihung in mehr als 20 Kategorien und Dankesreden dauert die Liveshow in der Regel drei bis dreieinhalb Stunden.
Mit Moderation, Verleihung in mehr als 20 Kategorien und Dankesreden dauert die Liveshow in der Regel drei bis dreieinhalb Stunden.
11
Der Rekord für die meisten Oscars für einen Film liegt bei elf Auszeichnungen – gehalten von »Ben Hur« (1959), »Titanic« (1997) und »Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs« (2003).
Der Rekord für die meisten Oscars für einen Film liegt bei elf Auszeichnungen – gehalten von »Ben Hur« (1959), »Titanic« (1997) und »Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs« (2003).
16
Mit 16 Nominierungen hat der Vampir-Horrorfilm »Blood & Sinners« von Ryan Coogler dieses Jahr einen Rekord geknackt – so viele Nominierungen für einen Film gab es noch nie in der fast hundertjährigen Geschichte der Oscars.
Mit 16 Nominierungen hat der Vampir-Horrorfilm »Blood & Sinners« von Ryan Coogler dieses Jahr einen Rekord geknackt – so viele Nominierungen für einen Film gab es noch nie in der fast hundertjährigen Geschichte der Oscars.
24
Dieses Jahr wird der Oscar in 24 Kategorien verliehen, inklusive der neuen Auszeichnung für das beste Casting.
Dieses Jahr wird der Oscar in 24 Kategorien verliehen, inklusive der neuen Auszeichnung für das beste Casting.
45
45 Sekunden, um Danke zu sagen. Diese Höchstdauer wurde 2010 für die Dankesreden eingeführt.
45 Sekunden, um Danke zu sagen. Diese Höchstdauer wurde 2010 für die Dankesreden eingeführt.
98
Die Verleihung heute ist die 98. Ausgabe der Academy Awards. Das 100. Jubiläum steht bevor.
Die Verleihung heute ist die 98. Ausgabe der Academy Awards. Das 100. Jubiläum steht bevor.
3400
So viele Gäste können die Oscar-Zeremonie live im Dolby Theatre in Los Angeles miterleben.
So viele Gäste können die Oscar-Zeremonie live im Dolby Theatre in Los Angeles miterleben.
10.000
Rund 10.000 Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences stimmen über die Filme ab. Die Oscar-Wahl erfolgt in geheimen Online-Abstimmungen, deren Auszählung von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC durchgeführt wird.
Rund 10.000 Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences stimmen über die Filme ab. Die Oscar-Wahl erfolgt in geheimen Online-Abstimmungen, deren Auszählung von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC durchgeführt wird.
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Liebe Leserinnen und Leser,
heute Nacht werden zum 98. Mal die Oscars verliehen und wir kommentieren das Spektakel für Sie live aus Hamburg, Berlin und Los Angeles. Wir freuen uns auf eine glamouröse und aufregende Nacht!
heute Nacht werden zum 98. Mal die Oscars verliehen und wir kommentieren das Spektakel für Sie live aus Hamburg, Berlin und Los Angeles. Wir freuen uns auf eine glamouröse und aufregende Nacht!
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