Bei einem Angriff an einer Schule in Polen ist eine Person getötet worden. Es handle sich um eine 37 Jahre alte Frau, die als Hausmeisterin an der Schule gearbeitet habe, teilte die polnische Polizei mit . Zwei Menschen wurden demnach verletzt, ein 15-Jähriger wurde festgenommen.
Der Angriff ereignete sich in Leszczydole-Nowiny nordöstlich von Warschau. Gegen neun Uhr morgens soll der Jugendliche die Schule betreten und mit einem »scharfen Gegenstand« auf die Personen losgegangen sein. Die 37-Jährige sei trotz Wiederbelebungsversuchen gestorben. Unter den Verletzten ist auch der Schulleiter, der sich dem Angreifer in den Weg stellen wollte.
»Der Schulleiter hat die Schreie gehört und gemeinsam mit einem Lehrer versucht, den Angreifer zu überwältigen«, sagte eine Polizeisprecherin dem Sender TVN24. »Dabei wurden beide verletzt.«
Offenbar weiterer Angriff vereitelt
Die Zeitung »Rzeczpospolita« schreibt, Premierminister Donald Tusk habe eine dringende Sitzung mehrerer Minister einberufen. In den kommenden Tagen sollen demnach an Schulen härtere Polizeikontrollen stattfinden.
Es ist die zweite Tat innerhalb kürzester Zeit: Erst am Mittwoch hatte ein 19-Jähriger an einer Berufsschule in der Stadt Ostrołęka mit einem Messer auf Schüler und Lehrer eingestochen. Nach Angaben der Behörden wurden zehn Menschen verletzt. Unter ihnen war der Angreifer, ein ehemaliger Schüler. Wie die »Gazeta Wyborcza« berichtet, konnten die meisten das Krankenhaus bereits verlassen.
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Der Staatsanwalt Dariusz Korneluk sagte dem Fernsehsender TVN24, im Rucksack des Mannes sei ein selbst gebauter Sprengsatz gefunden worden, der beinahe detoniert wäre.
Eine dritte Gewalttat konnte offenbar verhindert werden. Laut Innenminister Marcin Kierwiński hatte die Polizei am Mittwoch in der Stadt Sierpc einen 17-Jährigen festgenommen, der ebenfalls einen Angriff geplant habe. Er soll online nach Anleitungen und Tipps gesucht und angekündigt haben, »etwas Grandioses« zu tun. In seiner Tasche seien zwei Messer gefunden worden.
