SpOn 17.09.2026
09:59 Uhr

Startklar-Newsletter: Wie faul ist die Gen Z wirklich?


Welche Klischees über die Gen Z nicht stimmen. Wie viel die Abschlüsse der »DTMD University« wert sind. Und warum Influencerin Sophie Breuer auf Instagram über ihre Einsamkeit spricht. Die Texte der Woche zu Studium und Berufseinstieg.

Startklar-Newsletter: Wie faul ist die Gen Z wirklich?

Klarna-Schulden kriegt sie gerade noch so angehäuft, handysüchtig ist sie ohnehin, aber Leistung zeigen? Will niemand mehr in dieser Generation, die laut Ex-Fußballnationalspieler Miroslav Klose »etwas schwierig« sei. »Da gilt halt: wenig tun und viel Geld verdienen.«

Ja ne, ist klar, Miroslav.

Mein Kollege Lukas Hildebrand hat herausgearbeitet, wie viele mehr oder weniger bekannte Persönlichkeiten das denken. Und fragt sich: warum eigentlich? Arbeitsmarktstatistiken geben das nämlich ganz und gar nicht her.

Hildebrand erklärt, warum der Vorwurf der faulen Jugend schon seit der Antike angeführt wird – und mehr über den Absender verrät als über die jungen angeblichen Verweigerer.

Ich gebe zu: Ich schimpfe häufig über die Vorurteile gegenüber der Gen Z. Gleichzeitig benutze ich oft und gern den Begriff »Boomer« – obwohl ich weiß, dass er die Fronten nur verhärtet. Vielleicht ist Hildebrands Text ein Appell an uns alle: für weniger Klischees und Konfrontation zwischen den Generationen und für mehr gemeinsame Lösungen für Probleme, die uns alle betreffen.

Eine interessante Lektüre wünscht

Franca Quecke, Redakteurin SPIEGEL Start


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Foto:

Counter / Digital Vision / Getty Images

Das Märchen von der faulen Jugend: Studien zeigen: Die Gen Z arbeitet nicht weniger als frühere Generationen. Warum glauben trotzdem so viele Alte, die Jungen seien faul? Forscher haben dafür eine Erklärung .


Renaissancebau über der Stadt und lange Hauptsitz der DTMD: Schloss Wiltz in Luxemburg

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[M] DER SPIEGEL; Hans Georg Eiben / Huber Images, DaydreamsGirl / E+ / Getty Images

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Mit Instagram gegen die Einsamkeit: Content-Creatorin Sophie Breuer

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Foto: Maria Bayer / DER SPIEGEL

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Zweifel an der eigenen Arbeit: Was mache ich hier eigentlich?

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Moral oder Job? Ein KI-Entwickler kündigt aus Gewissensgründen, VW-Beschäftigte sollen künftig Rüstungsgüter fertigen: wie man mit Wertekonflikten bei der Arbeit umgeht  – und wann nur noch der Abschied bleibt.