Welt 10.03.2026
15:08 Uhr

13 Verletzte nach Buskollision – Polizei klärt den Hergang


Ein Bus der Linie 5 ist an der Kreuzung Grindelallee und Beim Schlump mit einem Auto zusammengestoßen. 13 Menschen wurden verletzt, drei von ihnen schwer. Der Verkehr kam zeitweise zum Erliegen. Die Polizei ermittelt zur Ursache der Kollision.

13 Verletzte nach Buskollision – Polizei klärt den Hergang

Bei einem Zusammenstoß eines Busses der Linie 5 mit einem Auto sind am Dienstagmittag in Hamburg 13 Menschen verletzt worden. Der Unfall passierte an der Kreuzung von Grindelallee und Beim Schlump, einem neuralgischen Punkt im Univiertel. Mehrere Fahrgäste kamen durch den Aufprall und die abrupte Bremsung im Bus zu Fall. Weil die ersten Notrufe von zahlreichen Verletzten sprachen, rückten Feuerwehr und Rettungsdienst mit einem großen Aufgebot aus. Als die Teams am voll besetzten Bus eintrafen, war die Lage unübersichtlich. Die Einsatzkräfte verschafften sich einen Überblick und sichteten die Insassen direkt im Fahrzeug. Zehn Personen wurden als leicht verletzt eingestuft, drei als schwer verletzt. Insgesamt fünf Betroffene kamen ins Krankenhaus, die übrigen wurden vor Ort behandelt. Während die Retter arbeiteten, sperrte die Polizei Teile der Kreuzung. In der ohnehin dicht befahrenen Grindelallee führte das schnell zu Rückstaus und Verzögerungen im Busverkehr – die Linie 5 gehört zu den am stärksten frequentierten Verbindungen in und aus Richtung Innenstadt. Wie es zu der Kollision kam, ist noch unklar. Mehrere Medien berichten davon, dass der Bus auf der Busspur Richtung Innenstadt unterwegs war, als das Auto plötzlich auf diese Spur wechselte. Trotz Vollbremsung, so heißt es, hätte die Kollision nicht mehr verhindert werden können. Die Polizei prüft nun sowohl die Abläufe kurz vor dem Unfall als auch den technischen Zustand der beteiligten Fahrzeuge. Rund 40 Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr waren knapp zwei Stunden im Einsatz. Nachdem der Bus geräumt und die Verletzten versorgt waren, wurde die Unfallstelle freigegeben und der Verkehr wieder angefahren.