Die TSG Hoffenheim sieht sich nach dem nächsten Rückschlag in einer prekären Situation. Vor allem Torwart und Kapitän Oliver Baumann (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/article6abdf7d3a159be769c717221/fc-bayern-fuer-die-zeit-nach-manuel-neuer-soll-sich-der-klub-mit-oliver-baumann-beschaeftigen.html) sprach nach der 2:3-Niederlage in der Europa League gegen Besiktas Istanbul eine deutliche Warnung aus. „Die Situation ist natürlich gefährlich. Wenn du jetzt denkst, wir haben fünf Spiele gespielt in der Bundesliga. Und wir sind noch am Anfang“, sagte der 36 Jahre alte Nationaltorhüter. (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/article6aacd3717a2a14cb01beccb4/fussball-wm-2026-unfassbar-baumann-tritt-gegen-nagelsmann-nach.html) „Und irgendwann bist du in der Mitte und irgendwann bist du im Winter.“ Man bekomme aktuell „einfach zu viele Gegentore. Und das kotzt natürlich an, gerade mich“, klagte Baumann. Nachdem die kriselnden Kraichgauer schon zum Auftakt bei OFI Kreta mit 0:2 verloren hatten, stehen sie international ohne Punkte da. In der Bundesliga geht es für den Vorletzten am Sonntag ( 17.30 Uhr, im Sport-Ticker der WELT (verlinkt auf https://sportdaten.welt.de/fussball/1bundesliga/spiele-und-ergebnisse/) ) zum Schlusslicht Borussia Mönchengladbach (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/borussia-moenchengladbach/) . Hoffenheim war in der Liga erst einmal erfolgreich (2:1 gegen den VfB Stuttgart). „Gefahr da, dass man das Vertrauen in sich, in das große Ganze verliert“ „Wir sind enttäuscht. Das nervt, das vierte Spiel jetzt 3:2 zu verlieren“, sagte Trainer Christian Ilzer. „Die 3:2-Niederlagen, das ist kein Zufall, wenn es in dieser Häufigkeit passiert. Das ist unser Auftrag, das abzustellen.“ Der Österreicher räumte auch angesichts der zunehmenden Unsicherheit und Anfälligkeit seiner Mannschaft ein: „In solchen Phasen ist natürlich immer die Gefahr da, dass man das Vertrauen in sich, in das große Ganze verliert.“ Baumann forderte dennoch (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/oliver-baumann/) , „im Hier und Jetzt“ zu sein und die Lage sachlich zu analysieren. „Wir haben zu wenig Punkte – in beiden Wettbewerben. Es bringt jetzt nichts, wenn ich vor euch voll draufhaue und intern voll draufhaue“, betonte er vor Journalisten. Im Höllenlärm, für den Tausende türkischer Fans sorgten, ließen sich die Hoffenheimer am Ende auskontern. Am zweiten Spieltag der Ligaphase trafen Michael Murillo (60. Minute) und zweimal Hyeongyu Oh (72./79.) für den Tabellenzweiten der türkischen Süper Lig (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/sueper-lig/) . Fisnik Asllani (68.) und Koki Machida (87.) erzielten die Tore für die Gastgeber. Bereits am vergangenen Wochenende hatte die TSG zu Hause mit 2:3 gegen den HSV verloren. Davor verlor das Team auch gegen den BVB und beim 1. FC Köln. Vor dem Spiel gegen den HSV (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/hamburger-sv/) unterlag Hoffenheim unter anderem zudem mit 1:3 bei Aufsteiger SC Paderborn.